in Medien

Noch immer zahlen wir viel Geld für das öffentlich-rechtliche Zwangsversorgungssystem. Es soll uns mit Informationen „versorgen“. Eine Institution zur Rettung der Demokratie. Eine neue Analyse zeigt, dass das System seine Mitarbeiter aber mit unseren Gebühren versorgt. Und dies nicht zu knapp.

42.000 Menschen auf den Gehaltszetteln

Die ARD hat nach einem Bericht der „Vertraulichen Mitteilungen“ eine Einschaltquote von insgesamt 45 % – über alle Sparten gemeint offensichtlich – und gut 7,8 Milliarden Euro der Gebühreneinnahmen. 96 % des Etats werden über die Gebühren finanziert.

Die Beteiligungsgesellschaften der ARD und die freien Mitarbeiter sowie die Hauptgruppe selbst beschäftigen dabei etwa 42.000 Menschen. Inklusive der Absicherung für das Alter, also die Pensionen sowie sonstige Beihilfen dieser Art gibt die ARD für das Personal über 50 % des eigenen Gesamtetats aus.

Private günstiger

Zum Vergleich: „ProSiebenSat.1“, eine Sendergruppe, die deutlich mehr finanziert als lediglich den gleichnamigen Fernsehsender, hat einen Umsatz in Höhe von 3,8 Milliarden Euro. Dafür werden 6.600 Menschen beschäftigt. Die Personalkosten stellen sich auf 16 % des Umsatzes ein. Also ein Drittel dessen, was die ARD von dem ihr zur Verfügung stehenden Geld an die Mitarbeiter weiterreicht.

Die „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ (KEF) hat ein Durchschnittseinkommen in Höhe von 113.000 Euro ermittelt, so die „Vertraulichen Mitteilungen“. Statistisch betrachtet wäre die Frage zu stellen, inwiefern hier Spitzeneinkommen der Intendanten das Bild verfälschen. Oder inwieweit die Pensionsverpflichtungen hier ein überdimensionales Maß darstellen.  Die Kritik an diesen Zahlen jedenfalls war in den Medien relativ groß. Dennoch bleibt unter dem Strich schlicht eine hohe Personalkostenquote:

Die angesprochenen gut 50 % bedeuten, dass die Gebühren zu mehr als 50 % auf den Konten (oder auch den Pensions“konten“) der Mitarbeiter landen, während die freie Wirtschaft wie besprochen eine deutlich geringere Quote an die Mitarbeiter zahlt – noch dazu von deutlich geringeren Umsätzen, die sich wiederum aus Werbung finanzieren.

Diese Information bedenkend stellt sich lediglich die Frage, ob die offenbar im Vergleich sehr gut bezahlte Arbeit die Zwangsgebühren denn auch wert ist. Darüber gibt es geteilte Meinungen. Denn „Information“ im klassischen Sinne findet sich in den öffentlich-rechtlichen Medien in der Regel kaum mehr als bei Privaten. Fussball, Fussball, Fussball, klagen die Nicht-Sportbegeisterten. Talkshows, Talkshows, Talkshows meinen diejenigen, die sich ihre Meinung gerne selbst bilden.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Auch dieses Zwangssystem ist direkt von Merkel und Konsorten zu verantworten.

    Hier geht es ausschlisslich um Macht und damit darum wie die Wahrheit vor dem Souverän, also den Bürgern, versteckt werden kann.

    Und damit die Lügen nicht so auffallen, viel Sex, Mord-und Todschlag.

    Verblödung auf höchstem Niveau!