in Medien

Das ZDF hat berichtet: In Alert, Kanada, habe es einen Temperaturrekord gegeben. 21 Grad Celsius „in der Arktis“, und das auch noch in der „nördlichsten dauerhaft bewohnten Siedlung der Welt.“ Die Intention der Nachricht ist leider falsch. Deshalb verdient die falsche ZDF-Darstellung eine Klarstellung. Im Kontext der aktuellen Debatten sieht es so aus – oder soll offenbar so aussehen, als sei dort der Klimawandel belegt.

Gemessen wird seit 1950

Einen Beleg für den Klimawandel kann es mit diesen Daten schon deshalb nicht so sicher geben wie behauptet, weil niemand die Daten der vergangenen Jahrhunderte kennt. Die Daten werden erst seit 1950 erhoben. Oder auch „schon“ seit 1950, wie „sciencefile.org“ betont und klarstellt:

Im Jahr 1956 gab es am 8. Juli eine Temperatur von 20 Grad Celsius. In den Tagen vorher schwankte die Temperatur, hielt sich am 6. Juli allerdings auch auf mehr als 16 Grad Celsius. Überhaupt sind die Temperaturen in dem Monat oft bei über 10 Grad Celsius. Die „dpa“ meldete, dass die Durchschnittstemperatur im „Juli für gewöhnlich bei 3,4 Grad“ liege. Spannend wird die Lage, wenn die Intention der Nachricht lauten sollte, dass hier wieder ein CO-2-Beleg vorliegt. Der moderne Mensch hat in den 50er Jahren der Wahrscheinlichkeit nach keine solchen Mengen CO-2 ausgestoßen wie aktuell. Sciencefiles.org interpretiert die Veröffentlichung so, als solle damit ein Beleg vorliegen, „dass wir einen menschengemachten Klimawandel sehen, dass die Arktis schmilzt (….) und die Erde in den Klimatod treibt, wenn die deutsche Bundesregierung nicht endlich eine CO-2-Steuer einführt.“

Die Klimadebatte verdiente, wenn schon den Urhebern einer solchen Nachricht klar ist, dass die Daten seit 1950 erhoben werden, solche Informationen auch zur Verfügung gestellt werden. Wer möchte findet die Daten des Reports übrigens über climate.weather.gc.ca/climate_data. Die kanadischen Behörden stellen sie dort ein und nennen beispielsweise für den gesamten Monat 7/1956 eine durchschnittliche Temperatur von 6,2 Grad. Die Diskussion wird also immer absurder. Lesen Sie hier selbst….

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Oh ja, das böse Kohlendioxid (CO2) auch Kohlensäure genannt. Und wenn man die Unmengen an Limonaden von Coca Cola & Co. sieht, dann ist es kein Wunder, dass den Menschen das Rülpsen ankommt und damit das Pflanzenwachstum anregen.

  2. Wir leben in einer manipulierten Welt wohlwissend das es mal eine Eiszeit gab, das die Wüste Sahara mal ein Urwald war, die Dinos ausgestorben sind und das alles ohne Zutun des Menschen. Und Temperaturextreme gibts schon seit Jahren.