Der verdiente Untergang der SPD

Die Sozialdemokratie in Deutschland wie in vielen anderen Ländern Europas ist am Ende. In Deutschland hat es schon mit  Schröder begonnen, der mit seiner Agenda auf einen Streich Jahrzehnte lange Errungenschaften der Arbeitnehmer zunichte gemacht hat. Denn die Kehrseite des größten Niedriglohnsektors Europas, mit dem er sich so gern schmückt und wofür er wohl auch heute noch bei SPD Parteitagen mit Standing Ovations gefeiert wird, sind prekäre Lebensverhältnisse für Millionen von Menschen.

Überhaupt ist das Prekariat (als Definition einer neuen Bevölkerungsgruppe der Dummen und Faulen in Deutschland) erst dadurch entstanden. Mit Zutun der Medien wurden dem Volk die einstmals Bedürftigen, die vom Sozialstaat  abgesichert waren, denen der Staat bei Krankheit,  Arbeitslosigkeit sowie  Alleinerziehenden… unter die Arme griff,  als Abschaum verkauft. Und dabei waren wir einmal so stolz auf unsere sozialen Errungenschaften.

Politik und Medien arbeiteten da Hand in Hand – und tun das auch heute noch. Die Medien, insbesondere das Fernsehen, vermitteln uns permanent, wie es in Hartz4 Familien zugeht.  Wie es sich Menschen unterster Coleur Bier trinkend und Kettenrauchend in ihrer sozialen Hängematte gut gehen lassen. Wie sie auf ehrliche Arbeit schei… und lieber der Allgemeinheit auf der Tasche liegen.
So ist auch der Part der Politik, nämlich Fordern und Fördern, nichts anderes als eine perfide Art, die systematisch verarmten Menschen noch weiter am Gängelband zu halten.

Die medial erzeugte gesellschaftliche Ächtung der neuen Armen gestattet es dem Staat, das Spiel mit der Entwürdigung dieser Menschen noch weiter zu treiben. Mit Sanktionen auf ihre Zuwendungen, die eh schon am Existenzminimum liegen, mit Offenlegung privater Beziehungen, Kontrollen in Wohnungen, Nötigung in sinnlose Lehrgänge und Ein- Euro Jobs. In Zeitarbeit und Minijobs.

Über eine Million Klagen gibt es mittlerweile jährlich wegen der willkürlichen Kürzungen und Streichungen von Bezügen bei Hartz4 – Beziehern. Tendenz steigend! Und die meisten dieser Verfahren gehen zu Gunsten der Kläger aus. Würde man Bedürftigen anstandslos zumindest das Existenzminimum  zugestehen, könnte sich der Steuerzahler schon einiges aufgrund des Wegfallens der Rechtsstreitigkeiten sparen. Aber darum geht es nicht.

Die Nötigung dieser Menschen, die nicht mehr in unsere  Leistungsgesellschaft passen, die nicht mehr das Vermögen der Unternehmen mehren, ist ein Ausdruck der Verachtung für all jene Menschen, die sich dem System nicht mehr anpassen. Ob Können oder Wollen ist da egal.

Denn den Verachtenden aus Politik, Unternehmertum, Akademikern und mittlerweile auch dank der Medien, den darunter liegenden Gesellschaftsschichten, liegt daran, das ganze Prekariat so günstig wie möglich abzuwickeln. Es möglichst irgendwann, wie in den USA, in Zelt- Ghettos auszusondern. Und ich bin mir ganz sicher, daß die Arge in nicht allzu ferner Zukunft einer Armenverwaltung weichen wird. Die, ganz den Zeichen der Zeit entsprechend, dann natürlich privatwirtschaftlich betrieben wird. Was mit Haftanstalten (i.d. USA) geht, mit Krankenhäusern, Altenheimen, Autobahnen… – das geht auch mit perspektivlosen unnützen Menschen.

Und Wegbereiter dieser Entwicklung war die Sozialdemokratie in Deutschland. Die es dann schon lange nicht mehr geben wird. Durch die Gier nach Karriere und dem schnöden Mammon, hat sie sich jetzt schon nahezu zersetzt. Sie führt Schattenkämpfe bei Koalitionsverhandlungen mit dem politischen Gegner, dem sie schon so gleich geworden ist, daß man sich an Nichtigkeiten festbeißen muß. Anstatt die Probleme der Gegenwart und Zukunft anzugehen.

Die Digitalisierung auf einen Sockel zu stellen, ja sogar zu vergöttern, weil das dem Kapitalismus und der eigenen Alterversorgung dient, der blödsinnige  Familien- Nachzug von Flüchtlingen, die zum Großteil  ja eh zurück in ihre Länder gehen sollen. Facharbeiter werden ja  sowieso mit dem Flugzeug eingeflogen. All das interessiert die Menschen in unserem Land überhaupt nicht.

Es sind die persönlichen Belange der Menschen, das gute Auskommen, Arbeit die wieder Spaß und nicht nur noch krank macht.  Eine Rente, von der man leben kann. Sichere Innenstädte ohne No Go Areas, ohne Terroranschläge und ohne Menschen, die unsere soziologischen Errungenschaften mit Füßen treten.

Die Belange der Menschen, die ja sowieso nur in ihrer Tretmühle hin und her hampeln und mit der täglichen Kapitalismus- Propaganda und der Konsum- Animation voll ausgelastet sind. Diese Menschen werden in ihr Verderben gestoßen, wenn die Digitalisierung uns einmal voll überrollt hat. Das letzte Quentchen von Volkseigentum privatisiert, den Haien zum Fraß vorgeworfen, wurde. Nur weil unfähige Politiker nicht die Zeichen der Zeit erkannt haben. Erkennen wollten.

In Zeiten der Bundesrepublik, des Wirtschaftswunders der Nachkriegsjahre – und der bewachten Grenzen – da war Deutschland ein Hort der Zufriedenheit.  Man meinte, es könne immer so weiter gehen. Dann rebellierte die Ostzone, nahezu ganz Europa bekam eine gemeinsame Währung, die Wirtschaft erlebte Höhen und Tiefen und das Wirtschaftwunder verblaßte so langsam.

Die Globalisierung wurde in den Fokus der Politik und der medialen Systempropaganda gehoben. Die Industrie heuchelte, damit den armen Ländern der Welt zu helfen und verschwieg uns, dass wir künftig mit den Ländern der Dritten Welt konkurrieren müssen. Für unsere Unternehmen und somit auch für die Mitarbeiter wurde es rauer. Und als Hartz4 in Kraft gesetzt wurde, war es endgültig aus mit dem Wirtschaftswunder für die Menschen in Lohn und Brot.

Nun waren die Löhne vollständig abgekoppelt von den Gewinnen der Unternehmen. Diese beuteten nun die Ärmsten der Armen in den Entwicklungsländern aus und stabilisierten mit dieser Konkurrenz das nun mittlerweile niedrige Lohnniveau bei uns. Und sie entmachteten die Gewerkschaften, weil auch die dem Druck nicht standhalten konnten.

Das ist der gegenwärtige Ist- Zustand: Vom Hort der Zufriedenheit zu einer gespaltenen glücksfernen Gesellschaft. In einem der reichsten Länder der Erde, das der sozialen und geistigen Ödnis der USA immer ähnlicher wird. Und leider gibt es keinen Lichtschimmer am Horizont des unendlichen Wachstums. Der Niedergang scheint vorgezeichnet. Und die Menschen werden es hinnehmen!

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