in Finanzsystem

Der Anleihe-Kaufrausch der Europäischen Zentralbank ist ungebrochen. Seit der Corona-Krise kauft die Notenbank kritische Anleihen im großen Stil – vor allem aus den Krisenländern Italien und Spanien. Mit dem Billionen-Programm soll die Konjunktur in der EU gestützt oder vielmehr gekauft werden. Doch was passiert, wenn die Anleihekäufe keine Wirkung mehr zeigen?

Steht ein Crash bevor?

Für das Jahr 2020 geht die Regierung aufgrund der Corona-Krise von einem BIP-Rückgang von 5,8 Prozent aus. Das wäre der schwerste Wirtschaftseinbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Ökonomen gehen davon aus, dass die Wirtschaft sich erst wieder 2022 erholt haben wird.

Während fieberhaft nach einem Corona-Impfstoff gesucht wird, um wieder „zur Normalität“ zurückzukehren, sind die Ökonomen der EZB der Ansicht, mit Geldschöpfung aus dem Nichts einen Stimulus für die EU-Wirtschaft gefunden zu haben: Anfang Juni hat die EZB ihr am 18. März beschlossenes Kaufprogramm PEPP um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen fast verdoppelt. Als PEPP wird das „Pandemic Emergency Purchase Programme“ bezeichnet, welches ein temporäres Ankaufprogramm für Anleihen öffentlicher und privater Schuldner ist.

Ursprünglich war ein Umfang von 750 Milliarden Euro vorgesehen, doch am 4 Juni stockte der EZB-Rat das Volumen auf um 600 Milliarden Euro auf. Die PEPP Ankäufe starteten am 26. März 2020 und die „Ankauf-Maßnahme“ soll solange laufen, bis die EZB die kritische Covid-19-Phase als für abgeschlossen einschätzt – mindestens aber bis Juni 2021. Das Geld für die Käufe gibt es aber gar nicht – beim Kauf der Anleihen wird es sozusagen „aus dem Nichts“ geschöpft. Bis Mitte Juli lag das wöchentliche Kaufvolumen der EZB bei rund 27 Milliarden Euro, was im Vergleich zu den Mai-Käufen, die bei 40 Milliarden lagen, noch als „moderat“ zu bezeichnen ist.

Die EZB (Lagarde) und die EU (von der Leyen) nutzen die Corona-Krise, um ihre Vorhaben wie den Green New Deal und das Corona-Hilfspaket umzusetzen. Fast könnte man meinen, die Katastrophen „drohender Klimakollaps“ und „Corona-Pandemie“ kommen den beiden Institutionen gelegen.

Die wundersame Massen-Geldschöpfung aus dem Nichts wirkt, als ob ihnen, ihren Lobbyorganisationen und Lobby-Konzernen der Geldhahn abgedreht worden und man nun „froh“ ist, einen Selbst-Finanzierungsweg durch die „Rettung“ des Klimas und der Menschen vor der „tödlichen Pandemie“ gefunden zu haben. Schützen Sie sich. 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Irgendwie müssen die uns ja in die neue Welt führen welche man uns als Erfolg verkaufen will, wo vorher noch das ganz große Absahnen der Elite stattfindet gell? denen soll es doch danach wieder so gut gehen wie vorher, und das müssen wir doch verstehen, was?