in Europa

Bis zu 32.700 Euro Monatsgehalt scheint für EU-Beamten nicht genug zu sein. Pünktlich zu Weihnachten gönnen sie sich jetzt eine schöne Weihnachtsbescherung. Die Gehälter und Pensionen von EU-Beamten, Abgeordneten und EU-Funktionären wurden sogar rückwirkend zum 1. Juli 2018 erhöht. Die Erhöhung beträgt 1,7 Prozent. Damit steigt das Grundgehalt eines EU-Beamten erstmals über 20.000 Euro. Steuerfreie Zulagen kommen noch oben drauf.

EU-Kommissionpräsident Juncker und EU-Ratspräsident Tusk erhalten damit rund 550 Euro monatlich mehr auf ihr Konto. Sie erhalten dann monatlich rund 32.700 Euro. Die Gehälter der sechs Vizepräsidenten der EU-Kommission steigen um 500 Euro monatlich mehr und belaufen sich damit auf rund 30.800 Euro monatlich. Ein EU-Kommissar erhält „nur“ 400 Euro mehr und muss mit monatlich 26.600 Euro „auskommen“.

Zwar müssen die Eurokraten ihren Verdienst versteuern. Jedoch über die EU-Steuer. Zum Vergleich: Ein EU-Generaldirektor zahlt etwa 25 Prozent Steuern. In Deutschland müsste er 39 Prozent an den Staat abgeben. Die Gehälter der EU-Beamten werden von den EU-Steuerzahlen bezahlt. Das Gehalt der EU-Beamte steigt automatisch alle zwei Jahre. Bei der Ermittlung der Gehaltserhöhungen werden Inflation und Kaufkraft in den Mitgliedstaaten berücksichtigt. 2017 betrug die Erhöhung 1,5 Prozent, dieses Jahr liegt sie bei 1,7 Prozent.

Von einer regelmäßigen und automatischen, inflationsangepassten Gehalts- und Lohnerhöhung können die meisten EU-Bürger nur träumen. Während hierzulande immer mehr Erwerbstätige und Rentner am Existenzminimum, von Hartz IV oder Mindestlohn leben müssen, lassen sich die Eurokraten fürstlich entlohnen. Insgesamt dürften damit die Kosten für die Steuerzahler in der EU über 100 Millionen Euro steigen.

EU-Kommissionpräsident Juncker hat neben seinem üppigen Gehalt auch noch Anspruch auf rund 50.000 Euro Wohngeld, auf knapp 70.000 Euro Pension ab dem 65. Lebensjahr und auf über 400.000 Euro Übergangsgeld. Die Gehaltserhöhung bekommt er nicht etwa aufgrund erbrachter Leistungen, sondern aufgrund einer automatischen Gehaltserhöhungsformel, die auch für die etwa 5.000 EU-Beamte gilt. Sein multiples politisches Versagen ist also kein Grund, um ihm das Gehalt zu kürzen oder ihn aus dem Amt zu entlassen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Aha Lügenpresse werden doch eigentlich nur die vom Mainstream genannt. Und was macht die Neopresse heute? Sie schreibt von deutschen Steuergeldern, die die Herren des neuen Reichs bekommen würden. Derweil es doch einfach nur Schutzgelder sind, die die Bewohner des Bundesgebiets zu berappen haben. 1,7% gerade mal mehr, das deckt ja noch nicht einmal die Inflation, welch ein Neid gegenüber den Kriegstreibern, die doch so vorsorglich für Bevölkerungszuwächse ihren tristen Arbeitstag hergeben. Ja, so ist das, wenn man als kleiner dummer Michel nicht begreift, dass es der Pflicht bedarf, die einem die Rechte aufgeben. Die Pflicht mit einer volksherrschaftlichen Verfassung den Spuk ein Ende zu machen. Aber was wird dieser samt seiner Michelin Anfang nächsten Jahres tun? Sie werden wieder die untadligen Granden der Parteienmischpoke verbal nach Brüssel an den gut gefüllten Futtertrog schicken, mit ihrer Stimme, die sie in die Urne werfen wo sie mit Einwurf sofort eingeäschert wird. So muss es wohl sein, wenn man zu faul und zu träge zum Denken ist.

  2. Bei Gehältern in diesen Höhen bei gleichzeitig Null Haftung kann es sich eigentlich nur mehr um Gehälter im Vasallenstatus handeln.
    Aber der Mensch lebt nicht vom Brot alleine.

  3. Für das was diese abgehalfterten Politiker dort so an Blödsinn ablassen und an Leistung erbringen, sind die Gehälter aber viel zu Niedrig, gell?

  4. Ja, der gemeine Deutsche hat nur ein einziges Recht, das da heißt, die unzähligen Pflichte die in Berlin und Brüssel geboren werden, pünktlich zu erfüllen. Ein Rentner, bekommt, wenn er Glück hat, 20 bis 30 € mehr im Monat. Ein EU Beamter dagegen, erhält zwischen 300 und 500 € im Monat mehr. Wer kann da behaupten, dass wäre ungerecht ??????