Am 11. September 2001 veränderte dieser Anschlag die Weltgeschichte!

Ein Bericht der Berliner Zeitung vom 11. September 2026 rekonstruiert die Terroranschläge vom 11. September 2001 und deren zeitlichen Ablauf. Dem Bericht zufolge wurden an diesem Dienstagmorgen innerhalb weniger Stunden vier Passagierflugzeuge entführt. Zwei Maschinen seien in die Türme des World Trade Centers in New York geflogen, eine weitere habe das Pentagon bei Washington getroffen. Ein viertes Flugzeug sei nach dem Widerstand von Passagieren und Besatzungsmitgliedern in Pennsylvania abgestürzt. Nach der von Sophie Barkey und Anika Schlünz veröffentlichten Chronologie begann der verhängnisvolle Morgen um 7.59 Uhr Ortszeit mit dem Start von American-Airlines-Flug 11 in Boston. Die Maschine sei mit 92 Menschen an Bord auf dem Weg nach Los Angeles gewesen, bevor fünf Entführer die Kontrolle übernommen hätten.

Um 8.46 Uhr Ortszeit schlug Flug 11 dem Bericht zufolge zwischen dem 93. und 99. Stockwerk des Nordturms des World Trade Centers ein. Hunderte Menschen seien unmittelbar ums Leben gekommen. Zunächst hätten zahlreiche Beobachter noch einen Unfall vermutet.

Diese Annahme änderte sich nur 17 Minuten später. Um 9.03 Uhr traf United-Airlines-Flug 175 den Südturm des World Trade Centers. Fernsehsender übertrugen den Einschlag live. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sei deutlich geworden, dass die Vereinigten Staaten gezielt angegriffen wurden, heißt es in der Chronologie.

Während in New York bereits Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen liefen, ereignete sich der nächste Angriff. American-Airlines-Flug 77 schlug laut Berliner Zeitung um 9.37 Uhr in die Westseite des Pentagons bei Washington ein. Alle 64 Menschen an Bord sowie 125 Menschen im Gebäude seien dabei ums Leben gekommen.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA reagierte wenige Minuten später mit einer bis dahin beispiellosen Maßnahme. Um 9.42 Uhr habe sie die sofortige Landung sämtlicher ziviler Flugzeuge im amerikanischen Luftraum angeordnet. Tausende Maschinen seien daraufhin zu den nächstgelegenen Flughäfen umgeleitet worden.

Auch an Bord des vierten entführten Flugzeugs spitzte sich die Situation zu. Passagiere und Besatzungsmitglieder von United-Airlines-Flug 93 hätten durch Telefonate von den Anschlägen in New York erfahren und um 9.57 Uhr begonnen, sich gegen die Entführer zu wehren. Wenige Minuten später, um 10.03 Uhr, stürzte die Maschine bei Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania auf ein Feld. Alle 44 Menschen an Bord, darunter die vier Entführer, kamen ums Leben. Nach Einschätzung der Ermittler habe das Flugzeug vermutlich das Kapitol in Washington treffen sollen, berichtet die Zeitung.

Zur gleichen Zeit entwickelte sich die Lage in New York zur Katastrophe. Um 9.59 Uhr stürzte zunächst der Südturm des World Trade Centers ein. Der Nordturm folgte um 10.28 Uhr. Unter den Trümmern seien zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, darunter Hunderte Feuerwehrleute und Polizisten. Gewaltige Staubwolken breiteten sich über den Süden Manhattans aus.

Am späten Nachmittag stürzte zudem das 47 Stockwerke hohe World Trade Center 7 ein. Das Gebäude sei zwar nicht von einem Flugzeug getroffen worden, jedoch durch Trümmer der Zwillingstürme schwer beschädigt worden und habe über Stunden gebrannt. Es sei zuvor evakuiert worden.

Am Abend wandte sich der damalige US-Präsident George W. Bush aus dem Weißen Haus an die Bevölkerung. Die Vereinigten Staaten würden bei ihrer Reaktion keinen Unterschied zwischen den Terroristen und denjenigen machen, die ihnen Schutz gewährten, erklärte Bush laut der von der Berliner Zeitung wiedergegebenen Chronologie.

Die Anschläge forderten insgesamt 2.977 Todesopfer. Nach Angaben der Berliner Zeitung starben 2.753 Menschen in New York, 184 am Pentagon und 40 beim Absturz von Flug 93 in Pennsylvania. Tausende weitere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Einsatzkräfte, Überlebende und Anwohner erkrankten später infolge der giftigen Staubwolken.

Der 11. September 2001 wurde zu einer historischen Zäsur. Die Bilder der brennenden und einstürzenden Türme gingen um die Welt. Die Folgen des Anschlags prägten die internationale Politik und die Sicherheitsmaßnahmen der folgenden Jahrzehnte. Auch 25 Jahre später erinnern Gedenkveranstaltungen an die Opfer jenes Tages.