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Es verbreitete sich wie ein Lauffeuer in sämtlichen westlichen Leitmedien. Der russische Präsident Vladimir Putin hätte in einem Gespräch mit EU-Kommisionschef Barroso gesagt, er könne Kiew – wenn er wollte – in 2 Wochen einnehmen. Die Meldung, dass diese Schlagzeilen wohl absolut aus dem Zusammenhang gerissen sind, fanden jedoch weniger eifrige Unterstützer in den Reihen der deutschen Presselandschaft. Nach einer Drohung Russlands, das komplette Gespräch zu veröffentlichen, ruderte, laut Berichten des „Wallstreet-Journals“, die EU zurück.

„Wenn ich will, kann ich in zwei Wochen Kiew einnehmen“

Das dubiose Zitat, von dem die italienische Regionalzeitung „La Repubblica“ berichtete und sich dann anschließend in sämtlichen westlichen Leitmedien verbreitete, hatte für viel Aufsehen gesorgt. Damit schien alles klar zu sein, Putin will die Ukraine. Folgerichtig schlagen die deutschen Medien nur so um sich.

Das Zitat soll angeblich bei einem Telefonat zwischen dem EU-Kommisionspräsidenten Barroso und dem russischen Präsidenten Putin zustande gekommen sein. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ berichtet in einer Rekonstruktion des EU-Gipfels am Samstag in Brüssel, der scheidende Kommissionspräsident José Manuel Barroso habe den versammelten Staats- und Regierungschefs von einem Telefonat berichtet, das er soeben mit dem russischen Präsidenten geführt habe.

Barroso habe ihn wegen der grenzübergreifend operierenden Soldaten zur Rede stellen wollen. Daraufhin habe Putin geantwortet, das Entscheidende sei vielmehr: „Wenn ich will, kann ich in zwei Wochen Kiew einnehmen.“ Ein westeuropäischer Diplomat, der den Gipfel begleitete, bestätigte angeblich „SPIEGEL ONLINE“, dass Barroso die Episode so geschildert habe.

Putin-Zitat aus dem Zusammenhang gerissen

Russland dementierte die Vorwürfe scharf. Um „Missverständnisse auszuräumen“ wolle Russland zur Not das Telefongespräch zwischen Putin und Barroso veröffentlichen, sagte der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow. Er habe Barroso schriftlich damit gedroht, den Inhalt des Gesprächs an die Öffentlichkeit zu geben, berichteten russische Nachrichtenagenturen. Tschischow habe Barroso in seinem Brief zwei Tage Zeit gegeben, Einspruch gegen die Veröffentlichung zu erheben. Putin-Berater Juri Uschakow hatte Barroso zuvor Vertrauensbruch vorgeworfen. Es sei unwürdig, dass Barroso öffentlich über das private Gespräch mit Putin geredet habe. Außerdem sollen Putins Worte „aus dem Zusammenhang gerissen“ worden sein.

Nach diesem klaren Statement scheint die EU nun auch zurückzurudern. Laut Berichten des „Wallstreet-Journals“ hätte eine „Offizielle der EU“ in Brüssel bestätigt, dass das Zitat wohl „aus dem Zusammenhang gerissen“ ist. Die einzige deutschsprachige Quelle, die darüber berichtete, war die staatlich-russische Nachrichtenagentur „Ria Novosti“. Ansonsten blieb der Fehler unbeachtet.

QUELLEN:

Spiegel, Putin droht EU: http://www.spiegel.de/politik/ausland/wladimir-putin-angebliche-drohung-gegenueber-barroso-a-989266.html
Wallstreet-Journal, „EU Officials say…“: http://online.wsj.com/articles/eu-moves-to-temper-putin-two-weeks-to-kiev-row-1409831828
Ria Novosti: Deutschsprachiger Bericht über die Vorfälle: http://de.ria.ru/politics/20140905/269476447.html
Zeit-online, Drohung das Gespräch zu veröffentlichen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/putin-barroso-telefongespraech-ukraine-kiew

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Dein Kommentar

Kommentar

18 Kommentare

  1. José Manuel Barroso der nicht durch eine freiheitliche Wahl legitimierte Noch-Präsident der Europäischen Kommission, der flammende Irak Krieg Befürworter, das Schweinchen Schlau der marktkonformen Demokratie und die Analfistel globaler Wirtschaftsinteressen.

    Wenn der Präsident der russischen Föderation die Ukraine haben wollte, dann würde dieses Unterfangen höchstens zwei Tage beanspruchen.

    Aber wer möchte schon einen Pleitestaat haben? Genau, die Europäische Union.

  2. „Einspruch, Hörensagen“

    …würde ein Anwalt jetzt vermutlich sagen.

    Also eine Zeitung habe laut einer nicht genannten offiziellen Person zwitschern hören, man hätte Putins Aussage aus dem „context“ gerissen.

    Schon ein bischen dürftig, hm? So entstehen Gerüchte.

    Gibt es dazu auch ein offizielles Statement von Baroso oder aus Brüssel?

    • NEOPresse ist eine Online-Zeitung, und kein Gerichtssaal. Hier geht es nicht um eine 100-prozentige; wasserdichte Undschuldsannahme sondern allein um den Bericht des waalstreet-Journals. Kritik an der glaubhaftigkeit ist natülich legitim und auch erwünscht, dennoch sollte man beachten, dass genau beschrieben wird, das das ganze „nur“ auf die Informationen des WSJ zurückgehen.

      • Naja, mit anderen Worten die Überrschrift postuliert ein Fakt, der überhaupt nicht verifizierbar ist und auch nicht recherchert wurde. Erinnert aber nicht etwa an Boulevard-Journalismus?

        Mehr als Hörensagen ist es also tatsächlich nicht. Copy and paste.Kann also genausogut eine Ente sein.

        • ….keine Ahnung aber ich habe so ein Bauchgefuehl, dass „Richard“ seine geistlosen – und zum grossen Teil vøllig kontræren – Texte hier nicht aus langer Weile oder persønlichem Interesse reinsetzt….schon mal was von Hasbara gehørt, Richard hehehe? ….brauchst nicht rot werden….wir wussten es schon immer…

          • Das Internet eignet sich zweifelsohne recht gut als Anschauungsobjekt um zu testen inwiefern die Gesellschaft mit einer nicht konformen Meinung klar kommen kann bzw. will.

            Das Schema ist meißtens ähnlich. Hinterfragt man die Richtung, in die der Chor singt, braucht man auf Dreckwerferei nicht lange zu warten.

            Mit Pluralismus tut sich die Masse nach wie vor ausgesprochen schwer.

            Ein Redner sagte mal: Die Gesellschaft ist wie ein Braten, der in seinem eigenem Saft schmorrt. Irgendwann brennt er an und stinkt.

          • Das Einzige, was wir hier nicht brauchen, sind Leute, die in Ihren Kommentaren bemüht sind, andere in die Pfanne zu hauen und zu verleumden, anstatt sich mit den Fakten des Artikels auseinanderzusetzen. Wenn ich mir für Neo Presse etwas wünschen dürfte, wäre es genau diese Regel: „Kommentare nur zur Sache – Beleidigung anderer Kommentatoren verboten.“ Das ist wirklich der Fluch des Kommentierens. Bitte verzichten sie doch auf so etwas.

          • das war eine Antwort zu richard der 3. und nicht zu Richard, auch wenn es jetzt unter Ihrer Meldung, Richard, steht. Aber ich denke, das wird ja aus dem Zusammenhang klar.

        • @Richard: Wenn Du damit meinst, dass nicht vom Mainstream geprägte Medien eine besondere Verpflichtung haben, sich abzugrenzen von den sogenannten Leitmedien, also sauber und fundiert zu recherchieren, sich Populismus zu verwehren – letztlich der Wahrheit verpflichtet zu sein. Dann kann ich Deine Infragestellung der Überschrift nachvollziehen.

      • Ja Ihro Gnaden Troll.
        Genauso ist das Weitersagenjournalisten

        Wenn Kriegstreiber (Medien und andere Verbrecher) entgegen gültiger oder ungültiger Rechtsnormen ( je nach Belieben – vgl. Bundesbereinigungsgesetze u.a) nicht wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges angeklagt werden, dann ist es Pflicht der Bevölkerung Widerstand aufzunehmen. besser ist es man schlägt die Drecksbande einfach tot- es sind ja nicht viele. Könnte dann allerdings eine Straftat sein. Von Auff. zu Straftaten wird sich hiermit distanziert. Irrtümer vorbehalten

    • Die nicht genannte Person heißt Ahrenkilde-Hansen:

      „Ich kann nur hinzufügen, dass der Vorsitzende Barroso in einer Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit seine Kollegen im Europäischen Rat über sein Telefongespräch mit Präsident Putin informiert hat. Bedauerlicherweise gelangte ein Teil dieser Informationen, der aus dem Zusammenhang gerissen worden war, an die Öffentlichkeit“, sagte Ahrenkilde-Hansen in einem Kommentar. Sie fügte hinzu, dass „diese Frage jetzt über diplomatische Kanäle und nicht über die Presse geregelt wird“.

      Das kann man auch über eine schnelle Eigen-Recherche nachprüfen.

  3. Erst einmal eine Emotion bei dem Konsumenten hervorrufen, schön unterschwellig Stück für Stück die Russlandphobie immer stärker aufbauen, um am Ende doch noch die Masse davon zu überzeugen das das böse Ivan eben das böse Ivan ist. Bisher ist zu 99 % was gegen die Russen gehetzt wurde eine eine ganz miese Verleumdungstaktik. Die setzen bewußt auf Emotion anstelle von Fakten. Denn wenn du erst nach 2 Wochen eine emotionsgeladene Story revidierst hat sich das Unterbewußtsein ja schon damit „befaßt“. Ich erinnere An Kachelmann…

    Ist wirklich nur noch niederträchtig!

  4. Wenn du all die Lügen gegen Russland in ein Bild manifestiert so wäre dies in etwa, :

    ein kleines Kind das von Putin persönlich vergewaltigt wird und der „Westen“ kommt als Supermann daher geflogen!

    Genau das ist auf Dauer das Ergebnis bei all dieser Hetze.

  5. Jaja um ein kontrollstatt zu werden braucht man zuerst die medien.

    Ich hoffe wir deutschen sind nicht so blöd wie unsere vorfahren und lassen uns manipulieren von den medien oder unserer so ganz tollen und leidenschaftlichen regierung

  6. Was Hitler und Goebbels konnte machen heute „unsere“ Medien. Man könnte meinen das der Geist der fanatischen Führer von einst heutzutage in der ganz harmlosen Presse einzug gefunden hat.

    Wo ist denn noch der Unterschied einer Hitler Rede live vor 10.000 Zuhörern in einem Stadion wenn du mit deiner Kriegstreiberei und auch Volksverhetzung das gleiche erreichst mit einer angelegten Propadanda durch die Presse. Ich will da nicht auf den Inhalt eingehen doch aber auf das Erzielen einer bestimmten Wirkung die auf ein selbes Ziel hin arbeitet. Jaja… Deutschlands Elite ist voll von nicht behandelter Psychosen und schizrophenie.