Sind weiter steigende Ölpreise zu erwarten?

Die OPEC berät mit Russland und anderen Nichtkartellmitgliedern im Rahmen des OPEC plus-Verbundes in dieser Woche über ihre zukünftige Förderpolitik. Zu Beginn der Verhandlungen am Dienstag stieg der Ölpreis weiter an. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 70,08 US-Dollar. Das waren 76 Cent mehr als noch am Montag.

Auch der Preis der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg stark an. Er verteuerte sich gegenüber dem Wochenanfang um 1,22 US-Dollar auf 67,54 US-Dollar. Die Händler an den Ölmärkten machen damit deutlich, dass sie kurzfristig mit einer steigenden Nachfrage nach dem schwarzen Gold rechnen.

Den OPEC-Mitgliedern wie auch Russland dürfte diese Preisentwicklung sehr gelegen kommen, denn sie benötigen hohe Einnahmen aus den Ölverkäufen, um ihre Finanzen nicht allzu sehr in Unordnung zu bringen. Leichter werden die Verhandlungen dadurch nicht unbedingt werden, denn höhere Preise könnten einzelne Staaten dazu verleiten, mehr Öl zu verkaufen, um so höhere Einnahmen zu generieren.

Eine Ausweitung der Produktionsmengen wird erwartet

Das beständige Feilschen um Preise und Förderquoten dürfte somit in eine neue Runde gehen. Allgemein rechnet der Markt mit einer Fortsetzung der Politik der schrittweisen Ausweitung der Förderung. Vor dem Beginn der Verhandlungen gaben sich die Teilnehmer vorsichtig optimistisch, was die zukünftige Nachfrageentwicklung betrifft.

Die weitere Entwicklung der Ölnachfrage ist für die OPEC momentan besonders schwer einzuschätzen, denn es gibt zwei gegenläufige Bewegungen von denen aktuell noch nicht klar ist, wie stark sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung aufheben werden.

Die günstige Corona-Lage in den USA, in China und in weiten Teilen Europas deutet auf eine wieder anziehende Nachfrage nach Rohöl hin. Dies würde eine Ausweitung der Quoten durchaus rechtfertigen. In Asien und Südamerika leidet die Wirtschaft jedoch unter neuen Corona-Wellen und den mit ihnen einhergehenden Lockdowns.

Blicken die OPEC plus-Staaten stärker auf diese Problemzonen, dürften sie dazu neigen, das Ölangebot nur moderat zu erhöhen. Liegt der Fokus stärker auf China, den USA und Europa, könnten die Fördermengen jedoch in einem schnelleren Tempo gesteigert werden.

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