Eignen sich Diamanten als Krisenwährung

Antwort:

Diamanten sind selten und daher teuer und bestehen aus dem härtesten bekannten Mineral auf unserem Planeten. Sie sind aber nicht nur als exklusive Schmuckstücke begehrt, sondern werden auch in der Industrie genutzt. Das Angebot ist knapp, die Nachfrage hoch. Gute Voraussetzungen also, Diamanten als zusätzlichen Sachwert in Ihrem Krisen-Portfolio zu halten. Auch wenn sich die Produktion bis im Jahr 2020 verdoppeln soll, stellen Diamanten für mich ein Standbein für die Absicherung dar.

Vorteile:

• Diamanten sind klein und können trotzdem einen sehr hohen Wert besitzen.

• Diamanten passen in jede Hosentasche.

• Diamanten machen Sie unabhängig und flexibel.

• Die Nachfrage ist höher als das Angebot, daher wird der Preis nicht exorbitant fallen.

• Diamanten sind – wie Gold und Silber – ein sicherer Sachwert.

• Die Edelsteine können im Krisenfall auch zum Tauschhandel verwendet werden.

Worauf Sie achten sollten:

Wie für Gold und Silber gilt auch hier: Wenn Sie Sie Diamanten »physisch« kaufen wollen wenden Sie sich an einen angesehenen Händler oder an den Juwelier Ihres Vertrauens.

Der Wert eines Diamanten wird bestimmt durch:

• Gewicht
• Reinheit
• Farbe
• Schliff

Der Preis errechnet sich durch die »Karat«-Angabe, der gesetzlichen Maßeinheit für Diamanten. Ein metrisches Karat (Kürzel: »kt«, in der Schweiz und Österreich »ct«) entspricht dabei exakt 0,2 Gramm und drückt somit das Gewicht aus.

Wenn Sie Diamanten nicht physisch erwerben wollen, können Sie sich durch den Kauf von Aktien auch an einer Minengesellschaft beteiligen. Meiner Auffassung nach sind gerade die Unternehmen am sichersten und lukrativsten, die die ganze Wertschöpfungskette abdecken, also von der Förderung über die Verarbeitung/Vertrieb bis zum Juweliergeschäft. Diese Unternehmen arbeiten in der Regel effektiver und mit weniger Kosten, da Zwischenrabattierungen und Zwischenmargen nicht bezahlt werden müssen.