in Naher Osten

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat jetzt ihren Bericht zu den Untersuchungen über den angeblichen Giftgasangriff vor knapp einem Jahr in der syrischen Stadt Duma veröffentlicht. Sämtliche westliche Regierungen behaupteten damals, dass Syriens Präsident Assad für den angeblichen Giftgasangriff am 7. April 2018 verantwortlich gewesen sei. Die Propaganda gegen Assad wurde von den Mainstream-Medien unterstützt.

Daraufhin griffen am 14. April 2018 die USA, Großbritannien und Frankreich verschiedene Ziele in Syrien als Vergeltungsmaßnahme an. Frankreich, Großbritannien und die USA behaupteten damals, Beweise für den Giftgasangriff durch die syrische Armee gehabt zu haben.

„Hilfsorganisationen“ hatten von Symptomen berichtet, die mit denen einer durch Sarin verursachten Vergiftung übereinstimmten. Die Verletzten und Toten hätten darauf hingewiesen, dass das syrische Regime Sarin bei den Angriffen auf Duma verwendet habe. Zudem sei in Blut- und Urinproben der Opfer ein Nervengift „identifiziert“ worden. Auch Frankreichs Präsident Macron sprach von Beweisen, dass ein Chemiewaffenangriff stattgefunden habe: Analysen hätten ergeben, dass neben Chlorgas auch „weitere Substanzen“ festgestellt worden seien.

Russland und Syrien dementierten den angeblichen Giftgasangriff und drängten darauf, dass die OPCW den Vorfall untersuchte. Die OPCW hat jetzt ihren Abschlussbericht vorgelegt. Anders als die Mainstream-Medien berichteten, liefert der Bericht keine Bestätigung für einen Chemiewaffeneinsatz durch die syrische Armee: „Es wurden keine phosphororganischen Nervengifte oder deren Abbauprodukte in den Umwelt- und Blutplasmaproben der mutmaßlichen Opfer nachgewiesen“, heißt es in dem Bericht. Zudem kann der Bericht der OPCW keine Verbindung zum angeblichen Tod von 43 Opern durch Chlorin-Gas in Duma herstellen.

Nur wenige Tage nach dem angeblichen Giftgasangriff konnte die syrische Armee die Region Duma nahe Damaskus wieder von den IS-Milizen zurückerobern. Die Medien unterstellten der syrischen Armee, dass im Zuge der Rückeroberungsaktion Chlorin-Gas und andere Chemiewaffen zum Einsatz gekommen wären.

Wie sich nun zeigt, konnten die vor Ort ermittelnden Inspektoren der OPCW keinerlei Spuren oder Beweise für einen Giftgas-Angriff finden. Zudem wurden Ärzte und Krankenschwestern befragt, die vor Ort die Opfer behandelten. Diese hatten jedoch von Anbeginn einen Einsatz von Giftgas ausgeschlossen.

Die Tagesschau behauptet jedoch, dass die OPCW einen Chemiewaffeneinsatz in Duma bestätigte. Laut Tagesschau habe die OPCW mitgeteilt, „dass es triftige Gründe gebe anzunehmen, dass Giftgas eingesetzt wurde“…

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Kommentar

  1. OPCW hat den Giftgas-Angriff der Assad-Hubschrauber untersucht und bestätigt.

    Bemerkenswert, dass kaum noch jemand den Giftgas-Mörder verteidigt, nach über 800.000 zivilen Toten.