Hilft das Asthmamittel Budesonid gegen schwere Corona-Verläufe?

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Karl Lauterbach sprach in einem Twitter bereits von einem „Gamechanger“: Eien Studie zeigte, dass das Asthmamittel Budesonid einen schweren Krankheitsverlauf verhindern oder verringern kann. Die Erkenntnis geht auf eine Studie der Universität Oxord zurück, berichtet beispielhaft etwa das „RND“. Das Ergebnis der Studie lässt sich zumindest dahingehend interpretieren, dass das Asthmamittel in einer Frühphase des jeweiligen Erkrankungsstadiums eingesetzt werden kann.

Asthmapatienten gut geschützt

Dabei erwies sich in der Betrachtung klinischer Verläufe insgesamt, dass Asthmapatienten kein größeres Risiko für schwere Corona-Verläufe haben. Dies war offenbar der Anhaltspunkt, um weiter zu forschen.

Demnach haben Wissenschaftler in Kalifornien dann festgestellt, dass Patienten, die ihr Asthma-Spray benutzt haben, weniger ACE2-Enzyme hätten. Diese Enzyme sind allerdings die Andockstation für die Coronaviren,womit die jeweilige Erbsubstanz des Virus in den Organismus gelangen würde.

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Bei einem normalen Verlauf der klinischen Geschichte wären unter den Menschen, die in ein Krankenhaus eingeliefert worden sind, duetlich mehr Asthmapatienten zu vermuten gewesen, als dies in der Realität messbar gewesen ist.

Deshalb ist nun das Inhalationsmittel Budesonid geprüft worden – innerhalb von sieben Tagen nach den ersten feststellbaren Symptomen einer Erkrnakung. Die Studie wurde an 146 „zufälig ausgewählten Covid-Betroffenen“ durchgeführt. Diese wurden in ein zwei Kontrollgruppen aufgeteilt, die a) das Asthmamittel inhalierten und b) die sonst übliche Versorgung im Krankheitsfall erhielten.

Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs ist bei den Patienten, die ein Inhalationsmittel erhielten, deutlich gesunken. Konkret zeigt die Studie, dass auch die Zeit bis zur Genesung nach einem frühen Covid-19-Symptomausbruch sich reduzierte. Die Studie wurde unter anderen von AstraZeneca finanziert.

Ob hier ein Gamechanger vorliegt, wie Karl Lauterbach es interpretierte, dürfte weiterhin fraglich sein – die Anzahl der Teilnehmer ist noch ausgepsrochen gering.

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