Gurgeln gegen Corona: Jens Spahn sah Chancen

Die Vorschläge im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus nehmen aktuell wieder deutlich zu. Nun hat Jens Spahn, der Bundesgesundheitsminister, einen alten Vorschlag wieder aufgegriffen. Er hat zumindest eingeräumt – ohne dies „empfehlen“ zu wollen -, Gurgeln könne gegen eine Erkrankung helfen. Die Viruslast im Mund-Rachen-Raum solle sich reduzieren.

Der Gesundheitsminister verwies darauf, dies sei noch nicht „wissenschaftlich belegt“. Die Vorstellung beruhe darauf, Mundspülungen mit ätherischen Ölen oder Kochsalz könnten die Viruslast im Mund-und-Rachen-Raum senken. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene hatte sich dafür ausgesprochen, zu „gurgeln“.

Mundwasser: Hilfe gegen was?

So liest sich der Hinweis, als ob Mundwasser die Viren abtöten könne. Dies scheint nicht der Fall zu sein. Vielmehr beschreibt Klaus-Dieter Zastrow vom Hygiene-Institut in Berlin, dass Menschen mit dem Gurgeln von Mundwasser immerhin die Virenlast senken könnten. Dies wiederum würde allerdings „nur“ die Virenlast im Rachenraum betreffen, so der Hinweis dieser Redaktion. Zastrow meint, dass eine solche Mundspülung u.a. hätte helfen können, den Ausbruch der Pandemie zu unterbinden bzw. zu reduzieren. Von den infizierten Superspreadern etwa in Garmisch-Partenkirchen wäre kaum eine Gefahr ausgegangen.

Diese Hinweise allerdings sind zumindest mehrheitlich mit Skepsis aufgenommen worden. Mundspülungen dieser Art gelten nicht als „Heilmittel“. Sie können – auch laut Zastrow – nur die Infektiosität mindern und damit den Verlauf der Corona-Erkrankung beeinflussen, d. h. lindern. Allerdings verweist etwa die österreichische Hygienikerin Andrea Grisold von der Medizinischen Universität Graz darauf, die Hinweise seien prinzipiell richtig. Nur würden vor einer endgültigen Aussage weitere Studien durchgeführt werden müssen.

Sollte allerdings die Virenlast gemindert werden, dann wäre zumindest die Übertragbarkeit des Virus‘ gehemmt, ergibt sich aus der Logik. Denn die Übertragbarkeit hängt offenbar nicht nur von der Nähe der Infizierten, sondern auch von deren Virenlast ab. Hier werden wir dies für Sie verfolgen.“

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