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Im vergangenen Monat hat die PRS (Ärzte für soziale Verantwortung) in Washington eine wichtige Studie veröffentlicht mit der Schlussfolgerung, dass in den 10 Jahren des ‚Krieges gegen den Terror‘ seit 9/11 zumindest 1.3 Millionen, vielleicht sogar bis 2 Mill. Menschen getötet wurden.

Der 97 S.-Bericht einer Gruppe von Nobelpreisträgern ist die erste Aufstellung der Gesamtsumme ziviler Opfer in den US-geführten Anti-Terror- Interventionen im Irak, Afghanistan und Pakistan.

Der PSR-Report wurde verfasst von einem interdisziplinär Team von Gesundheits-Experten, darunter Dr. Robert Gould, Direktor des Instituts für professionelle Gesundheits-Öffentlichkeitsarbeit und Erziehung des Medizin-Zentrums an der Uni von Kalifornien San Francisco, und Professor Tim Takaro der Fakultät für Gesundheitswissenschaft an der Simon-Fraser-Universität.

Doch wurde er fast vollständig ausgeblendet von den englisch-sprachigen Medien, obwohl es die erste Bemühung einer weltweit führenden Organisation für öffentliche Gesundheit ist, die eine wissenschaftliche haltbare Berechnung der Anzahl Leute, die durch den von US/England geführten ‚Krieg gegen Terror‘ getötet wurden. Der Bericht wird von Dr. Hans von Sponeck, früherer stellvertretender UN-Generalsekretär, beschrieben als „ein bedeutender Beitrag, um die Lücke zwischen verlässlichen Schätzungen der Opfer, besonders an Zivilisten im Irak, Afghanistan und Pakistan und den tendenziösen, manipulierten oder gar gefälschten Zahlen“ zu vermindern.

Denkt an die Lücke

Der Report ist ein kritischer Durchgang der früheren Opfer-Schätzungen im ‚Krieg gegen Terror‘. Er ist stark kritisch gegenüber der Zahl, die in Mainstreammedien (MSM) zitiert wird, vor allem der Schätzung des Iraq Body Count (IBC) mit 110 000 Toten. Diese Zahl kommt von vergleichenden Medien-Berichten, an denen die PSR ernste Lücken und methodologische Probleme entdeckte.

Ein Beispiel. Obwohl 40 000 Leichen in Najaf seit Kriegsbeginn beerdigt wurden, hat der IBC nur 1354 Tote in Najaf festgehalten. Dies Beispiel zeigt, wie groß die Lücke zwischen der IBC-Zahl und der wirklichen Zahl ist – in diesem Fall mit einem Faktor von mehr als 30.

Solche Lücken gibt es reichlich in der IBC-Datenbasis. In einem anderen Fall hält die IBC nur drei Luftschläge für 2005 fest, während die Zahl der Angriffe tatsächlich in dem Jahr von 25 auf 120 stieg. Hier ist der Faktor 40. Laut PSR-Studie ist die stark bezweifelte Lancet-Studie mit 655000 Irak-Toten bis 2006 (und über 1 Million bis heute extrapoliert) weit genauer. In der Tat bestätigt ein Konsens unter Epidemiologen die Verlässlichkeit der Lancet-Studie.

Trotz einiger legitimer Kritik ist die angewandte Statistik-Methodologie ein universell anerkannter Standard, um die Toten in Konfliktzonen festzustellen.

Politisierte Leugnung

PSR hat auch die Methodologie und das Muster anderer Studien mit niedrigeren Opferangaben geprüft, wie etwa das Papier im New England Journal of Medicine, das eine Reihe ernster Mängel aufwies.

Das Papier ignorierte die schwerste Gewalt in Baghdad, Anbar und Nineve und verließ sich auf gefälschte Daten der IBC, um extrapolierte Daten für die Region zu errechnen. Es setzte auch „politisch motivierte Beschränkungen“ ein bei der Sammlung und Analyse der Daten – z. B. Interviews, die vom irakischen Gesundheitsministerium gemacht wurden, das „völlig abhängig von der Besatzungsmacht war“ und sich unter Druck der USA weigerte, in Irak registrierte Opfer zu veröffentlichen.

PSR prüfte auch die Behauptungen von Michael Spaget, John Sloboda und anderen, die die Methode der Lancet-Studie als betrügerisch bezeichneten: Ergebnis war, dass das Nonsense ist.

Die wenigen plausiblen Kritikpunkte rechtfertigen „laut PSR nicht, die Ergebnis der Lancet-Studie anzuweifeln. Deren Zahlen sind immer noch die besten erhältlichen Schätzungen“. Die Lancet-Ergebnisse werden auch durch Daten erhärtet, die in einer neuen Studie bei PLOS Medicine mit 500 000 Kriegstoten angegeben werden. PSR kommt zum Schluss, dass die wahrscheinlichste Zahl für zivile Tote seit 2003 im Irakkrieg bei über 1 Million liegt.

PSR fügt mindestens 220 000 Tote in Afghanistan und 80 000 in Pakistan hinzu als direkte oder indirekte Konsequenz der US-Kriege – insgesamt also eine „konservative“ Gesamtzahl von 1.3 Millionen. Die wahre Zahl kann jedoch leicht bei „mehr als 2 Mill.“ liegen.

Doch selbst die PSR-Studie leidet an Einschränkungen. Erstens war „der Krieg gegen Terror“ nach 9/11 nicht neu, sondern nur die Erweiterung vorheriger Interventionen in Irak und Afghanistan.

Zweitens bedeutet der riesige Mangel an Daten für Afghanistan, dass PSR die afghanischen Opfer weit unterschätzt hat.

Der Krieg gegen den Irak begann nicht 2003 , sondern 1991 mit dem ersten Golfkrieg, dem die UN-Sanktionen folgten. Schon eine PSR-Studie von Beth Daponte, Demograph des US-Zensus-Büros, fand, dass die Todesrate im Irak nach dem ersten Golfkrieg schon 200 000 betrug. Doch wurde diese interne Regierungsstudie unterdrückt.

Nachdem die US-Armee das Land verließ, ging der Krieg in ökonomischer Form wegen der durch USA und UNO auferlegten Sanktionen weiter, unter dem Vorwand zu verhindern, dass Saddam Hussein die notwendigen Mittel zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen bekommt. Aber dazu gehörten eine riesige Zahl von Dingen des täglichen Bedarfs.

Unbezweifelte UN-Zahlen zeigen, dass 1.7 Mill. Irakische Zivilisten durch die westlichen Sanktionen starben, vor allem Zivilisten und die Hälfte davon Kinder.

Das Massensterben war sichtlich beabsichtigt. Zu den verbotenen Dingen gehörten Chemikalien und Ausrüstung, die für die Behandlung des Trinkwassers notwendig sind. Ein geheimes Dokument des US-Armee-Geheimdienstes (DIA), das von Professor Thomas Nagy von der Business School of Economics der Uni George Washington entdeckt wurde, beschreibt er „als frühen Plan für einen Genozid am Volk des Irak“.

In seinem Papier für die Association of Genocide Scholars an der Uni von Manitoba erklärte Prof Nagy, das DIA-Dokument enthüllte „bis ins kleinste Detail eine voll funktionierende Methode, ‚das Wasser-Aufbereitungs-System‘ einer ganzen Nation zu zerstören“ über einen Zeitraum von einem Jahrzehnt. Die Sanktionspolitik würde „die Bedingungen [schaffen] für allgemeine Krankheiten und auch umfangreiche Epidemien“, wodurch „ein signifikanter Teil der Bevölkerung Iraks liquidiert würde“.

Das bedeutet, dass allein im Irak der US-geführte Krieg vo 1991 bis 2003 etwa 1.9 Millionen Menschen tötete, dann ab 2003 nochmals 1 Million, was insgesamt unter 3 Mill. tote Iraker in zwei Jahrzehnten bedeutet.

Afghanistan

Für Afghanistan könnte die PSR-Schätzung aller Opfer auch sehr konservativ sein. Sechs Monate nach der Bomben-Kampagne 2001 schrieb Jonathan Steele vom Guardian, dass etwa 1300 bis 8000 Afghanen direkt getötet wurden und bis zu 50 000 Menschen vermeidbar und indirekt starben.

In seinem Buch ‚Body Count: Globale vermeidbare Sterblichkeit seit 1950 (2007 erschienen)‘ von Prof. Gideon Polya benutzte er dieselbe Methodologie, die auch von The Guardian und der UN Bevölkerungs-Abteilung benutzt wird, um die jährliche Sterblichkeits-Daten mit plausiblen Zahlen zu berechnen. Polya, ein pensionierter Biochemiker an der La Trobe Universität in Melbourne, kommt zum Schluss, dass die gesamte vermeidbare Todeszahl in Afghanistan seit 2001 im fortlaufenden Krieg und durch den Mangel unter der Besatzung bei drei Millionen Menschen liegt, von denen 900 000 Kinder unter 5 Jahren waren.

Obwohl die Befunde von Polya in keinem akademischen Journal veröffentlicht wurden, ist seine Studie von 2007 von der Soziologie-Professorin Jacqueline Carrigan von California State University empfohlen worden als „eine Datenreiche Darstellung der globalen Sterblichkeits-Situation“ in einer Rezension, die vom Routledge Journal, Socialism and Democracy veröffentlicht wurde.

Wie im Irak begann die US-Intervention in Afghanistan lange vor 9/11 in Form heimlicher militärischer, logistischer und finanzieller Hilfe für die Taliban seit 1992. Diese US-Hilfe ermöglichte den Taliban die gewalttätige Eroberung von 90 % des Landes.

2001 hat in einem Bericht ‚Forced Migration and Mortality‘ der National Academy of Sciences, der führende Epidemiologe Steven Hansch, Direktor von Relief International, bemerkt, dass die gesamte vermeidbare Sterblichkeit in Afghanistan durch indirekte Auswirkungen des Krieges seit den 1990-er Jahren irgendwo zwischen 200 000 und 2 Millionen liegen müsse. Die Sowjetunion hat natürlich auch Veranwortung für ihre Rolle bei der Zerstörung der zivilen Infrastuktur zu tragen, was den Weg für diese Toten ebnete.

Alles in allem legt dies nahe, dass die totale afghanische Todeszahl seit Anfang 1990 bis heute bei 3-5 Millionen liegt.

Leugnung

Laut den hier behandelten Zahlen ist die Gesamtzahl aller Toten durch westliche Interventionen im Irak und Afghanistan seit den 1990-er Jahren – durch direkte und indirekte Einwirkungen – bei etwa 4 Millionen (2 Millionen im Irak zwischen 1991- 2003 plus 2 Millionen im ‚Krieg gegen Terror‘), könnte aber auch bei 6-8 Millionen liegen, wenn man die höhere vermeidbare Todesrate in Afghanisten mitzählt.

Diese Zahlen können zu hoch sein, aber genau werden wir es nie wissen, da die US- und englischen Streitkräfte eine Politik haben, strikt die Aufzeichnung der zivilen Toten ihrer Militäroperationen abzulehnen – weil es eine irrelevante Belästigung ist.

Wegen des großen Mangels an Daten im Irak und der beinahe nicht existenten Aufzeichnung in Afghanistan und der Gleichgültigkeit der westlichen Regierungen an den zivilen Toten, ist es buchstäblich unmöglich, die genaue Anzahl an Menschen-Verlusten zu bestimmen.

In Ermangelung der bloßen Möglichkeit der Erhärtung, liefern diese Zahlen plausible Schätzungen, da sie auf einer standardmäßigen statistischen Methodologie beruhen, auf Basis der besten, wenn auch seltenen, erhältlichen Beweise. Sie geben eine Andeutung vom Ausmaß der Zerstörung, wenn auch nicht die exakten Details.

Viele Tote sind damit gerechtfertigt worden, dass es um Kampf gegen Tyrannei und Terrorismus geht. Aber wegen des Schweigens der Medien haben die meisten Leute keine Idee von dem wahren Ausmaß des endlosen Terrors, der in ihrem Namen durch die US- und britische Tyrannei im Irak und Afghanistan verübt wird.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Toller Beitrag. Hier muss mann auch die Operzahlen berücksichtigen, die an den Folgen des Krieges sterben. Die US Arme hat sich im Irak und Afganistan mit URAN Monition ausgetobt und jetzt spielen Kinder auf diesem Boden. Viele Frauen bringen extrems misgebildetet Kinder auf die Welt, die kaum eine überleben Chance haben. Der Kreig (US Soldaten und ande) hat nicht nur jetzt viele Menschen leben gekostet, sondern wird in der Zukunft auch Menschenleben kosten…..

  2. Es starben nicht nur Moslems, Radikal-Islamisten und ähnliche Frauenunterdrücker.

    Auch Christen, Atheisten und Nichtreligiöse starben im Irak, im Libanon, in Syrien oder in Ägypten, manche Christen auch durch Übergriffe radikaler Moslems.

    Und wieviele durch von den usa aufgebauten Taliban oder den religiösen Irren der IS starben läßt sich so gar nicht beziffern.

    Usrael und islamistische Irre sind die größte Plage unserer Zeit.

    • …recht hast du! ES STARBEN MENSCHEN….egal welcher Religion oder Herkunft!!! Der Krieg hat damals keine Unterschiede gemacht und wird es auch in Zukunft nicht.

  3. Das Töten von 4 Millionen Muslime in Iraq, Afganistan, Pakistan… wurde mit Steuergelder der Europäer und Amerikaner finanziert, damit stink reiche Leute, die den Hals nie Satt bekommen, noch reicher werden (u.a. Banken, Öl- und Waffenindustrie…). Nur das Embargo gegen Iraq zwischen 1990 und 2000 hat das Leben von 1 Million Kind in Iraq gekostet, nur weil Sie kein Zugang zum Medizin gehabt haben.
    Wie kann den Westen diese Menschen Glaubhaft machen, dass er der Gute ist. In dem er Regierungen in sehr viele islamischen Länder Absturz, die 100 % Demokratisch gewählt wurden. Minderheiten stattdessen werden unterstützt, Mehrheit wird unterdrückt und und und. Blut bringt nur Blut. Jetzt oder Später.

  4. Wirklich ein großartiger Beitrag. Danke dafür.

    Dennoch hat @Karim Recht, dass auch die Opferzahlen außerhalb von Bushs dusseligen „Krieg gegen den Terror“ zu zählen sind.

    Mitzählen muss man auch die Toten des vom Westen betriebenen „Arabischen Frühlings“ – s.besonders Lybien und Syrien und jetzt Jemen. Es geht ja pausenlos immer weiter. Mal sehen, was Hillary Clinton erst machen wird!

    Mitzählen muss man auch die Tausende von Flüchtlingen, die dem Elend zuhause entkommen wollen und sich im Europäischen Abwehrnetz gegen Asylanten verfangen.

Webmentions

  • Frankreich braucht ganz dringend 200.000 Tote « Weltpolitik und Gartenzwerge 16. November 2015

    […] haben einmal grob nachgerächnet: „Krieg gegen den Terror“ • Vier Millionen tote Moslems seit 1990 … [Neopresse]. Hier beginnt die Zählung schon im Jahre 1990, damit ist der erste Irakkrieg gemeint. Der […]

  • Böser Putin – Gute Rebellen | Gruppe42 - Das Neuland Portal 16. November 2015

    […] Zudem ist sehr interessant, sollte sich doch herausstellen Zivilisten seien bei den Luftschlägen getötet worden, dass dies ja dann „Kollateralschäden“ wären und diese von uns natürlich gebilligt werden müssten im Kampf gegen den Terrorismus, denn als die USA 4 Millionen Zivilisten umbrachten und als „Kollateralschäden“ deklarierten, haben wir und unsere Medien ja auch geschwiegen und uns selbstverständlich nicht empört oder solidarisch gezeigt, denn diese Millionen unschuldigen Menschen mussten ihr Leben für eine gute Sache lassen: dem deklarierten Kampf gegen der Terror. Alleine im Irak gab es 1,7 Millionen Tote Zivilisten, insgesamt 4 Millionen seit den 90er Jahren – wegen uns, den Guten, dem…