Immobilienverband klagt ZDF an: Nein zu linksextremer Gewalt

In Deutschland wird seit einiger Zeit immer heftiger demonstriert. Nach den sogenannten Querdenker-Demos steht nun in der Nachbetrachtung die 1.Mai-Demonstrationswelle im Blickpunkt. Dabei forderte nun der „Immobilienverband Deutschland“ (IVD lt. Welt Konsequenzen gegen das ZDF. Der öffentlich-rechtliche Sender hatte über soziale Medien verbreiten lassen, es gäbe „Tricks von Wohnungsbesitzern“, gegen die Demonstranten – teils offensichtlich gewalttätig – protestiert hätten.

ZDF nahm Tweet aus dem Netz

Das ZDF hatte über Twitter die „linksextremen Angriffe“, so die „Welt“, mit einem Tweet kommentiert, der zumindest offen lässt, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk die brachiale Gewalt gegen Immobilien-Eigentümer – also Unternehmen – wohlwollend kommentieren würde.

„„Mit diesem Statement hat das ZDF die Vermieter von 15 Millionen privat vermieteten Wohnungen und die genossenschaftlichen, kommunalen und privatwirtschaftlichen Vermieter weiterer zehn Millionen Wohnungen als Trickser diskreditiert und damit auch rund vier Millionen Arbeitnehmer, die in der Immobilienwirtschaft tätig sind. Das ist völlig inakzeptabel“ – so der IVD durch Michael Schick, seinen Präsidenten, über die Presse.

Die Immobilien-Unternehmen würden zum große Teil daran mitarbeiten, die Wohnungsprobleme in Deutschland zu lösen. Gewalt sei ein ungeeignetes Mittel. Das ZDF wiederum hatte die Demonstrationen und den Gewaltausbruch anders kommentiert: „„Brennende Baumaschinen, Angriffe auf Wohnungsunternehmen. Und warum? Weil Wohnraum immer knapper und teurer wird. Angesichts der Tricks von Wohnungsbesitzern platzt manchen Mietenden der Kragen.“

Dies ist offenbar keine Nachricht mehr, sondern eine wertende Kommentierung des öffentlich-rechtlichen Senders. Auch wenn der Tweet gelöscht wurde, reicht dies dem IVD nicht. Der Verband erwarte schon des Ausmaßes wegen, dass das ZDF sich klar von den Straftaten distanzieren werde. Das ZDF hält den Tweet für „missverständlich“. Eine Entschuldigung für diesen Quasi-Kommentar hat die Redaktion bis dato nicht gefunden.

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