in USA

In Nordamerika wurde vor kurzem eine schockierend unbeachtete Studie veröffentlicht die einen kult-Spruch in Frage stellt: Die USA – die älteste Demokratie der Welt. Doch wie sieht es mit den demokratischen Zuständen der Supermacht aus?  Die Studie der Princeton University und der Northwestern University formuliert mit ungewöhnlich deutlichen Worten:

“Die USA sind keine Demokratie, sondern eine Oligarchie” (Quelle: Studie Princeton und Northwestern University).

Die beiden Universitäten führten über 10 Jahre eine Studie durch zum Thema: “Sind die USA eine Demokratie?” und “Wie viel Einfluss haben Lobby Gruppen und Eliten?”. Die Ergebnisse sind eindeutig und präzise: “Die Eliten entscheiden alles, die breite Masse nichts”.

Die Studie testete über 10 Jahre die Entscheidungen der Politik und die Meinung der Bevölkerung im Bezug zu ihrem Einkommen auf die Themen. So machen die Grafiken der Studie deutlich: Lobbyverbände und Personenkreise der oberen 10% beeinflussen mit ihrer Meinung die Politik, die breite Masse tut das nicht. Es wurden über 1800 eindeutige politische Entscheidungen beobachtet, die ohne gerichtlichen Zwang zustandegekommen sind und eine deutliche Meinung zulassen. Somit wurden gewohnte unpopuläre Entscheidungen wie Steuererhöhungen und komplexe Themen nicht berücksichtigt. In über 1700 Fällen wurde die klare Meinung der Volksmasse ignoriert und Entscheidungen durchgesetzt, wenn die Meinung von Lobbyverbänden oder reichen Personenkreisen dies befürwortete. In der anderen Richtung wurden Themen und Entscheidungen die die breite Volksmasse forderte ignoriert oder dagegen gestimmt wenn die Eliten anderer Meinung waren.

Glaubhaftigkeit der Studie

Die Studie wurde durchgeführt von Professoren verschiedener Fakultäten der zwei Universitäten. Die Princeton University zum Beispiel “(…) ist eine der angesehensten Universitäten der Welt” (Quelle: WP) mit der Northwestern University sieht es ähnlich aus. Sie ist gut durchgeplant und berücksichtigt viele Eigenheiten. Sie ist gründlich, präzise und glaubwürdig.

Diese Studie bestätigt also, was schon viele ahnten: Demokratie ist in den USA keine Veräußerung der Volksmeinung, sondern die Meinung kleiner Eliten und einflussreichen Lobbyverbände. Ob das “in anderen Industrienationen anders aussieht, ist fraglich”, so Doktor Mark Beneke in der ARD (Quelle: ARD). Die schockierenden Ergebnisse der Studie sollten die Vereinigten Staaten in ihren Grundfesten erschüttern, sie wird aber kaum beachtet.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Tja, da bestätigt die Studie was wir schon alle wussten. Leider erfahren solche Studien überhaupt keine Beachtung.

    In den USA diskutieren die Leute lieber über ihr Waffenrecht und mexikanische Einwanderer, anstatt sich mal über wichigere Dinge die Mäuler zu zerreisen. Aber was rede ich denn da, bei uns ist das ja nicht anders. Wir schauen uns auch lieber an wie alle möglichen Tiere auf die WM Ergebnisse tippen.

    • Wo sollte die Demokratie herkommen, wenn man eine private Zentralbank seit 1913 hat, das ist die Frage!
      Wählen dürfen, heißt nicht unbedingt die Wahl haben.
      Wer die Geldmenge kontrolliert, der kontrolliert das Land unabhängig, wer davon, wer glaubt die Macht zu haben. Übrigens hat Putin auch eine private Zentralbank, deshalb ist sein Spielraum auch nur im Kreml in einer Art Theaterveranstaltung. Aber wer Spaß daran haben will, der spiele mit.

      Die Kontrolle über die Geldmenge hat die private Zentralbank, wer hat die private Zentralbank unter Kontrolle, wieso sind alle FED-Gründer zufällig noch Ritter von Malta?

      Die Welt hat schon noch einige Überraschungen.

  2. Ich lach mich schlapp!

    Da müssen Universitäten im Jahre 2014 erst Studien anstellen, um irgendwann mal das zu einem Teil zu realisieren, was ein unstudierter Postkartenmaler bereits in den 40ern als Wochenschau über den Äther schickte. Wie nannte er die USA? Vielleicht Plutokratie? Och!

    Tja, wenn man natürlich weltanschaulich bedingte Scheuklappen, groß wie Scheunentore toleriert wird man immer wieder Überraschungen erleben.

    Das Massaker von Kartyn wurde von ARD-Historikern wie Guido Knopp noch in den 90ern als Deutsches Verbrechen bezeichnet, obwohl bereits die Wochenschau die wahren Mörder umfangreich schilderte.

    • Einer der Schreibtischtäter hieß Kalinin. Die Wochenschau sprach bei den Mördern von „jüdischen Bolschewisten“. Na, wie lange brauchen denn die Herren Professoren, bis sie eine Identifikation hinbekommen? Ist da wieder eine „Studie“ nötig?

      Hitler sagte, die Wallstreet wären primär „Finanzjuden“ welche das Weiße Haus längst übernommen hätten.

      Wer war doch gleich der Hauptspender des Wahlkampfes von G.W. Bush? Vielleicht Paul Singer? Och!

      Aber dazu bedarf es wahrscheinlich auch einer „Studie“, hm?

      Oktoberrevolution? Massaker von Malmedy? Lusitania? Versailler Diktat? Weißer Phospor?

      Mal schaun, wie lange sie dafür brauchen! Vermutlich noch weitere 100 Jahre!

      • Ich würde noch sagen KA-BA in Ägypten und bei den Moslems, KA-BA-LA auch als Lehre vom Geistwesen und der materiellen Inkarnation, dazu könnte man noch an KA-thedrale und BA-silika denken. Da kommt man schon auf Ideen.

  3. Friedrich Schiller formulierte den Ansatz, dass man bei einer demokratischen Abstimmung nicht nur die Anzahl der Stimmen, sondern auch deren Gewicht bewerten sollte.

    Die Amis haben das berücksichtigt, aber falsch verstanden, denn offenbar haben da ganz wenige Stimmen ein Riesengewicht zugeeignet bekommen.

    Das nennt man ungleichgewichtige Demokratie. :-(

  4. Wirklich überrascht bin ich nicht, auch wenn ich die genaue Studie nicht kenne.
    Um die Menschen geht es keiner Regierung in keinem Staat. Nur ist Demokratie ein guter Deckmantel einer Diktatur/Oligarchie, da sie doch viel wohlwollender in den Ohren des gemeinen Staatsbürgers klingt.
    Aber was tue ich gerade? Ich zweifle damit auch die heilige deutsche Demokratie an. Wie konnte ich nur?! ;-)

  5. Demokratie ist die Entscheidung über die Regierungsmacht mittels Stimmzetteln, statt mit Waffengewalt. Der Kampf um die Stimmzettel wurde schon immer mit Geld geführt; auch im antiken Athen. USA eine der guten Demokratien.