in D/A/CH

Die Grünen in Hessen lassen den Reinhardswald abholzen. Teile des Naturparks sollen Windrädern weichen. Während sich die Grünen noch immer als Partei des ökologischen Gewissens und als Inbegriff des Naturschutzes verkaufen, haben sie als Regierungspartei wenig Skrupel, im Namen der Energiewende jahrhundertealte Baumbestände abholzen zu lassen.

Im nordhessischen Reinhardswald, auch Grimms Märchenwald genannt, sollen Windräder errichtet werden. Die schwarz-grüne Landesregierung forciert dies sogar. Der Wald wird nicht umsonst so genannt, denn dort sind viele der Grimm’schen Märchen entstanden. Jahrhunderte alte Baumriesen, seltene Tierarten, sagenumwobene Burgen – das ist der Reinhardswald, eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes, das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordhessens mit Lebensräumen für geschützte Tierarten. Genau dort sollen riesige Schneisen in die Wälder geschlagen und große Windparks gebaut werden.

In den Waldgebieten sollen 20 Windräder gebaut werden, mit einer Höhe bis zu 200 Meter. Ursprünglich waren die Grünen als Naturschützer in der Politik angetreten. Heute sind sie für deren Zerstörung mitverantwortlich. Örtliche Politiker und Bürger protestieren gegen die Abholzung des Waldes. Ein Bündnis kämpft seit Jahren gegen die drohende „Industrialisierung des Reinhardswaldes“ durch riesige Windparks sowie Pipelines und Speicherbecken für Abwässer. Ein noch intakter, weitgehend unzerschnittener und für den Artenschutz unverzichtbarer Lebens- und Erholungsraum für den Menschen drohe vernichtet zu werden, beklagt das Bündnis.

Windparks zu errichten bedeutet nicht nur Abholzung alter Bäume. Intakte Ökosysteme werden zerschnitten, Böden versiegelt und Fundamente erreichtet, um Windfabriken von der Höhe des Kölner Doms in den Wald zu stellen. Der Verlust gewachsener Wälder für die Wildtiere ist unersetzbar, kritisieren Naturschützer. Die Bürgerbewegung „Windwahn“ fordert: „Wer in Hessen Natur und Menschen quält, gehört am 28. Oktober abgewählt“. Die Bewegung fordert die schwarz-grüne Landesregierung auf, die Pläne für die Windkraftanlagen zu stoppen. „Windwahn“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, der sich gegen die Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung durch Windkraftanlagen wendet.

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Kommentar

  1. Seit 28 Jahren hat das deutsche Volk versäumt solche wahnwitzigen Naturzerstörer zu stoppen. Naturzerstörer, die einst von einem diplomierten Steinerwerfer angeführt wurde, sich als aktive Deutschlandhasser aufführen und den kapitalistischen Imperialismus dienliche Vasallen sind. Wenn sie das nicht wären, wären sie längst von der politischen Bühne verschwunden. Weil die bridlerschen Marionetten aus der Kulissen heraus geführt werden und sich nicht selbständig bewegen können. Was hilft dagegen? Eine volksherrschaftliche Verfassung! Aber dafür fehlt dem deutschen Volk die selbstbewusste Eigenverantwortung.

    • Wenn man einem beinahe ganzen Volk nicht unterstellen will, es hätte den gesunden Menschen Verstand verloren, dann kommt man um die aufkeimende Frage nicht umhin, geht es bei Wahlen noch mit rechten Dingen zu?
      Wenn ja, dann greift nur eine Medizin, die Fernseher (als Nachrichtenquelle) als erstes auf den Sperrmüll abzuliefern. Die üben die erste und größte Funktion einer Gehirnwäsche aus. Die Berieselung läuft in manchen Haushalten 24 Stunden x 365 Tage im Jahr und das annehmbarste Resultat läuft auf treudoof hinaus.
      Und selbst das ist bereits schlimm genug. Ungefiltert – entsteht der Pharisäer.
      Was der Mensch ißt, was er in seinem Kopf behält, – das ist er!

      • In der Nazi Sprache wäre der Inhalt in einem Satz auf den Punkt gebracht.
        Da zur Zeit aber auch gar alles, was mit klaren Worten vermittelt, als „Hate speech“ ausgelegt wird, war ich bemüht die Essenz zu umschreiben, was in logischer Folge mitunter daneben geht, wie in diesem Paradebeispiel.
        Ich entschuldige mich.