Die Inflation wird kleingerechnet – Behauptung von Professoren

Die Inflation in Deutschland scheint noch immer kein besonderes Problem zu sein. Jedenfalls spielt das Thema in den Medien einen kleinere Rolle, als es sich zahlreiche Kritiker der Schuldenpolitik und der Geldschwemme wohl wünschen würden.

Philipp Bagus, ein Professor für Volkswirtschaftslehre, wird hingegen damit zitiert, die Inflationsraten würden die Realität nicht widerspiegeln. Willkürlich etwa würden die Warenkörbe, die der Messung zugrunde liegen, manipuliert bzw. verändert.

Die Rate ist beeinflussbar

Sein Statement: „Es werden ja die Vermögenspreise nicht berücksichtigt und die Zusammensetzung der Warenkörbe, die der Berechnung zu Grunde liegen, werden manipuliert und verändert und sind auch willkürlich. Man braucht nur mehr Technologie zu gewichten, schon sinkt die offizielle Rate“.

Die Vermögenspreise sind etwa die Kurse für Aktien, die aktuell permanent steigen.

Die Professoren Gunther Schnabl sowie Karl-Friedrich Israel sind ähnlicher Auffassung. Sie sind nach einer Veröffentlichung des ifo-Instituts der Meinung, die Sichtguthaben (bei Banken) und das Bargeld seien in Summe als Geldmenge M1 schneller angestiegen als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) oder auch der „Harmonisierte Verbraucherpreisindex“ (HVPI. Das BIP sei jährlich im Mittel um 1,6 % gestiegen, der HVPI um 1,7 %, während die Geldmenge um 8,1 % anzog.

Wenn das BIP (der Wert der Menge der produzierten Waren und Dienstleistungen) und der HVPI (als Preiswachstum) zusammen 3,3 % ausmachen, fehlten zum Anstieg der Geldmenge noch immer 4,8 Prozentpunkte. Ein Grund sei möglicherweise, die Menschen würden mehr Bargeldhorten. Allerdings würden von den statistischen Behörden wohl insbesondere zu geringe Inflationsquoten angegeben.

Denn die Preise von Immobilien(eigentum), öffentlichen Gütern der Bildung oder Gesundheit sowie von Aktien würden nicht berücksichtigt. Ein von ihnen erstellter alternativer Preisindex mit dem HVPI (35 %), Steuerlast (40 %), Dax-Entwicklung (10 %) und Wohnimmobilien (15 %) kommt für die Zeit seit 2010 zu einem jährlichen Preisanstieg von fast 4 %. Von 2000 bis 2019 wären die Preise demnach insgesamt um 2,5 % im Mittel pro Jahr geklettert, während die HVPI-Inflationsrate lediglich bei 1,5 % p.a. liegt.

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