„Welt“ spricht von politischem Klima-Bluff

Die Diskussion um die mögliche Vermeidung von Klimakatastrophen kennt durchaus andere Gesichtspunkte als den reinen Klimaschutz, den Regierungen und Opposition jetzt schnell verlangen und versprechen. So hat die „Welt“ gegen die schnell vorgetragenen Lösungen einen Meinungsartikel veröffentlicht, der durchaus interessant ist.

Fest steht: Menschengemachte globale Erwärmung führt zu mehr Niederschlag

Dabei wird nicht in Zweifel gezogen, dass es eine menschengemachte globale Erwärmung gibt. Diese führt demnach zu mehr Niederschlag, da die warme Luft mehr Feuchtigkeit speichert und ansammelt, bis es dann – später – abregnet.

Die interessanten Daten;:

  • In Deutschland hätten die Niederschläge zu allen Jahreszeiten zugenommen, seitdem vor 121 Jahren die systematische Messung begonnen habe. Nur im Sommer würden die Niederschläge keinen Trend zeigen.
  • Extremregen muss bei wärmerer Luft wegen des oben beschriebenen Effektes der Speicherung des Wassers stärker messbar sein. Tatsächlich wird dies für „manche Weltregionen“ dokumentiert. Die Regenunwetter würden mittlerweile teils heftiger ausfallen als dies in früheren Zeiten zu sehen war.
  • Nur: In Deutschland gibt es nach Daten des „Nationalen Klimareports“ vom Deutschen Wetterdienst zumindest noch keinen Trend dahingehend, dass es mehr Tage mit einem solchen Starkniederschlag geben würde. Zumindest würde es im Sommer keinen derartigen Trend geben.
  • Das Umweltbundesamt wiederum zeigt in einem Monitoringbericht 2019, dass es keine Niedeschlagsanomalie für den Sommer gäbe (S. 23) und auch, dss es keine besonderen Steigerungen der Hochwasserereignisse gegeben hat (S. 54). All dies ist kein Indikator dafür, dass es keine Zunahme der Extremereignisse geben würde. Allerdings ist diese „Zunahme“ nicht so linear, wie es den Anschein hat.
  • Der Einfluss des „Jetstreams“ auf den Klimawandel gilt als umstritten, nicht als bestritten. Der gängigen Theorie im ZDF nach würden die Höhenwinde über die Erwärmung vermehrt ins Schlingern geraten. Dies wäre der Jetstream. Dadurch würden Wetterlagen länger bestehen bleiben, sozusagen eingeschlossen in diese Wirbel. Die lokalen Ereignisse – wie das Abregnen im Westen Deutschlands – wären die Folgen. Die „Welt“ nun behauptet, dies würde dem Stand der Wissenschaft „widersprechen“.
  • Klimaforscher gehen davon aus, dass es in Mitteleuropa keine ungewöhnliche Häufung anderer Wetterlagen geben würde. Es wäre sogar widerlegt, dass die globale Erwärmung auf den Jetstream einwirke. Achtung: Damit ist die globale Erwärmung nicht widerlegt oder bestritten, lediglich die Theorie des Einflusses auf die Wetterlagen wurde hier in Frage gestellt.

Einfluss auf die Folgen habe vielmehr der Mensch – mit seiner Lebensform. Vorsichtsmaßnahmen sind teils nicht ergriffen, teils ist die Bebauung für die Konsequenzen verantwortlich – indem etwa Böden versiegelt werden.

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