Klimawandel in Deutschland „angekommen“ – Welche Strategie passt jetzt?

Die politischen Reaktionen auf das – fortdauernde – Unwetter und die dramatischen Folgen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind eindeutig. Stellvertretend für zahlreiche ähnliche Äußerungen steht die Aussage von Angela Merkel. Nach Angaben der „Welt“ rief sie zum weltweiten Handeln auf, da die Anzahl extraordinärer Wetterereignisse “dramatisch“ zugenommen habe. Auch aus den meisten anderen Parteien des Bundestages waren ähnliche Stimmen zu hören, wobei teils der Union angelastet wurde, sie habe in den vergangenen Jahren den Klimaschutz vernachlässigt oder ignoriert.

Welche Strategie ist die bessere?

Die Diskussion allerdings dreht sich in zwei Richtungen. Die „Grünen“ und Gruppierungen ähnlicher Ausrichtung meinen, der Klimaschutz müsse nun endlich forciert werden – Karl Lauterbach ist der Auffassung, die kommenden zehn Jahre würden die Entscheidung bringen -, weist etwa die FDP auf einen weiteren Umstand.

Lukas Köhler, klimapolitischer Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag, meinte, dass solche Extremwetterlagen nun häufiger auftauchen würden. Es müsste allerdings – auch – um Schadensbegrenzung gehen.

„Zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik gehört daher neben den Anstrengungen zur Begrenzung des Klimawandels auch eine starke Strategie zur Anpassung an seine Folgen“

Die Diskussion verdient es, fortgeführt zu werden. Denn der Wirkungsgrad menschlicher Eingriffe auf das Klima bleibt umstritten, während der Klimawandel selbst als relativ gesichert gilt. Der Wirkungsgrad beinhaltet auch die Frage, inwieweit Handlungen auch auf internationaler Ebene die laufenden Prozesse bei der klimatischen Veränderung schnell ändern könnten.

Zu den notwendigen Anpassungsprozessen gibt es Überlegungen, die in eine ganz andere Richtung weisen: Der Mensch hat seine Verhältnisse mit der Versiegelung von Böden (u.a. durch Straßen), durch Abholzung von Wäldern und dem Umstand, dass die Böden damit weniger Wasser aufnehmen oder auch die Begradigung von Flüssen – die damit eine größere Fließgeschwindigkeit aufnehme und gleichzeitig schneller über die künstlichen Ufer treten können -, die Bedingungen für die Auswirkung der extremen Regenfälle selbst geschaffen. Diese Lebensformen gilt es jenseits der Energiediskussionen zu diskutieren da die Anpassung an klimatische Extreme offenbar nicht gelungen ist.

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