1,8 Billionen Euro EU-Hilfe – brechen jetzt Lebensversicherungen zusammen?

In dieser Woche hat die EU zumindest die Rahmenbedingungen dafür gesetzt, dass die Euro-Zone in noch schwierigeres Fahrwasser gerät. Die Hilfe für EU-Länder wird nun auf 1,8 Billionen Euro insgesamt ausgeweitet. Vorgeblich wegen der Corona-Krise. Tatsächlich allerdings auch wegen Problemen, die 2016 bis 2019 entstanden sind. Darunter dürften jetzt auch Lebensversicherungen leiden – und private Haushalte. Sind Sie betroffen?

1,8 Billionen – und die Zinsfrage

Über die Hilfe haben wir bereits berichtet. Im Ergebnis ist für alle Teilnehmer unserer hiesigen Finanzmärkte jedoch vor allem wichtig, dass die Zinsen über Jahre niedrig bleiben werden. Mehrere hundert Euro nimmt die EU gemeinsam (!) mit Anleihen am Finanzmarkt auf. Weil jetzt alle Länder gemeinsam haften – für diese Anleihen -, sinkt der Zins, den die Investoren erwarten. Dies wird auch Lebensversicherungen treffen, die ihre Garantiezinsen und andere Zahlungsversprechen bei weitem nicht mehr werden erfüllen können – so jedenfalls steht es zu befürchten.

Wir erinnern daran, dass jede 5. oder gar 4. Lebensversicherung schon jetzt massive Probleme hat. Sind Sie vorbereitet?

„Die Lebensversicherungen (sind) nach einer Analyse des „Bundes der Versicherten“ 2u mindestens 25 % ernst unter Druck, so der Sprecher des Vereins, Axel Kleinlein. Konkret betroffen sind 22 der 84 bewerteten Versicherungsunternehmen. Die seien entweder nicht liquide genug oder würden Verluste erwarten (müssen). Dies ergeben offenbar die Berichte, die Versicherungsunternehmen nach den Normen der EU inzwischen offenlegen müssen. Was passiert hier – und sind die Interessen privater Haushalte hier betroffen? Wir meinen: Ja.

Versicherungsunternehmen leiden unter den Zinsen

Die Versicherungsunternehmen würden, so heißt es, unter den niedrigen Zinsen leiden. (…) Immerhin haben die Versicherungsunternehmen Kundengelder in Höhe von 100 Milliarden Euro akquiriert. Der Bund der Versicherten sieht vor allem die hohen Garantiezinsen aus den 90er Jahren – die immer noch jährlich bezahlt werden müssen – als Risiko. Der „GDV“, dies ist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, nennt hingegen die „Solvenzquote“ (vorhandene vs. erforderliche Eigenmittel) derzeit offenbar auskömmlich. Die Folgen der Corona-Krise ließen sich noch nicht abschätzen.

Die drei Faktoren allerdings – niedrigste Zinsen, die Anleihen-Problematik (relevant für LVs, die zumeist in Anleihen investieren müssen) und die Corona-Krise – sind durchgehend auch Folgen der Regierungspolitik(en). Die niedrigen Zinsen hat die Merkel-Regierung zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgesetzt, um die Finanzkrise 2008/2009 zu überstehen. Die Anleihen-Unsicherheit speist sich aus demselben Problem: Die niedrigen Zinsen erlaubten es auch schwächeren Unternehmen, sich gegen kleine Aufschläge zunächst zu verschulden. Und die Corona-Krise beruht auf den Lockdown-Maßnahmen der Regierung – wie auch immer Sie diese bewerten.

Lebensversicherungen insgesamt haben sich über einen Dachverband „Protector“ geschützt. Wenn es zu einzelnen Ausfällen kommen sollte, dann dürften einzelne Haushalte noch kein Geld verlieren. Bricht wegen der Finanzpolitik die gesamte Branche ein (die zudem unter Zahlungsausfällen bei Anleihen aus dem Ausland leiden wird), dann wird es ernst.“ Lesen Sie hier mehr. 

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