Die Teuerungswelle ist bereits angelaufen, aber es kommt noch mehr

Stark steigende Erzeuger- und Rohstoffpreise belasten derzeit die Unternehmen. Ein Teil dieser Teuerung ist bereits an die Kunden weitergegeben worden. Weitere Preiserhöhungen werden allerdings noch folgen müssen, denn kein Unternehmen wird es sich auf Dauer leisten können, Rohstoff- und Vorproduktpreise, die um 25 oder 30 Prozent gestiegen sind, nicht an seine Kunden weiterzugeben.

Der Rohkaffeepreis ist innerhalb des letzten Jahres sogar noch deutlich stärker gestiegen. Er liegt heute um 35 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Dass die Packung Kaffee im Supermarkt bzw. der frisch gebrühte Kaffee im Restaurant oder im Stehcafé vor diesem Hintergrund nicht mehr lange zum alten Preis verkauft werden kann, dürfte auch dem Endkunden klar sein.

Besonders gefährlich für ihn sind derzeit die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise. Den Kauf eines neuen Autos oder Computers kann man möglicherweise noch einige Zeit hinauszögern, ohne dass die Beeinträchtigungen zu groß werden. Lebensmittel müssen jedoch regelmäßig gekauft werden, auch wenn die Preise hoch sind.

Nahrungsmittel sind weltweit in den vergangenen zwölf Monaten teuer geworden. Der Lebensmittelindex der Agarorganisation der Vereinten Nationen, FAO, ging im Juni zwar leicht zurück, verzeichnet aber immer noch auf Jahresfrist einen Anstieg von 33,9 Prozent.

Wichtige Grundnahrungsmittel werden teurer

Fleisch und Zucker bleiben teuer, aber auch für Milchprodukte, Speiseöle und Getreide müssen die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Die durchschnittliche deutsche Hausfrau kennt die Preise für zehn wichtige Produkte im Supermarkt in- und auswendig. Zu ihnen gehören auch die Preise für Milch und Butter.

Wer im Lebensmitteleinzelhandel als günstiger Anbieter wahrgenommen werden möchte, erhöht seine Preise bei diesen Produkten deshalb nach Möglichkeit nicht. Wenn nun allerdings auch die Preise für Milch und Butter, selbst bei den knallhart um jeden Cent kämpfenden Discountern langsam zu steigen beginnen, sollten bei den Verbrauchern die Alarmglocken schrillen.

In den USA haben die Preise für Lebensmittel bereits um 3,9 Prozent angezogen. Das ist etwa doppelt so viel wie bislang in Deutschland. Russland stöhnt aktuell über zweistellige Preissteigerungsraten für Gemüse und Milchprodukte und in Argentinien erhöhte sich der Preis für Rindfleisch um 65 Prozent.

China hortet seit dem Beginn der Pandemie Lebensmittel und kauft große Mengen an Fleisch und Getreide. Gleichzeitig drückt die Dürre in Brasilien auf die Ernteergebnisse und damit indirekt auch auf die Preise. Besonders unter den stark gestiegenen Preisen zu leiden, haben die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Sie geben bis zu 50 Prozent ihres Einkommens für den Kauf von Lebensmitteln auf. In Deutschland sind es im Durchschnitt nur 15 Prozent.

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