in Europa

Die neue US-Militärstrategie bleibt weiterhin offensiv gegen Russland gerichtet. Nach Atomwaffenübungen, Truppenmanöver und Panzerlieferungen kommen nun 1000 weitere US-Soldaten nach Osteuropa – direkt an die Grenze zu Russland.

„Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf das Pentagon mitteilt, sollen jeweils 800 bis 1.000 zusätzliche US-Soldaten in den vier Bataillonen in Estland, Lettland, Litauen und Polen stationiert werden.

„Wir suchen keinen Streit, wir versuchen nicht ihn zu provozieren“, sagte ein hochrangiger Pentagon-Vertreter mit Blick auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

„Aber wir versuchen sicherzugehen, dass er versteht: Wir sind in Europa unabkömmlich, wir sind in Europa leistungsfähig und wir werden die NATO verteidigen. Das ist die Nachricht.““ berichtet Contra Magazin.

Schon seit längerem bereitet die NATO unter der Federführung der USA eine neue aggressivere Nuklearstrategie vor, um der „Aggression Russlands“ zu begegnen. Das erfuhr der britische „Guardian“ aus Nato-Quellen. Nato-Vertreter ließen wissen, dass die Änderungen die stärkere Einbeziehung von Einheiten für nukleare Kriegsführung in laufende Manöver an den Grenzen Russlands sowie neue Richtlinien für eine nukleare Eskalation gegen Russland betreffen sollen.Es gibt eine ersthafte Sorge darüber, wie Russland sich öffentlich zu Nuklearfragen äußert. Daher gibt es in der Allianz eine ganze Menge Überlegungen über Atomwaffen“, sagte ein ungenannter Nato-Diplomat dem „Guardian„.

Dazu passt das neue ukrainische Gesetz mit der Bezeichnung „Gesetz über die Bedingungen der Streitkräfte anderer Staaten auf dem Territorium der Ukraine“, über das wir vor zwei Wochen berichteten. Darin heißt es, dass eine Stationierung von Nuklear- und Massenvernichtungswaffen auf dem Boden der Ukraine „bis zum Erreichen des Stationierungsziels“ legal ist. Vorher war dies per Gesetz ausgeschlossen. (NEOPresse berichtet)

Passend zur neuen NATO-Nuklearstrategie sind so längerfristige Stationierungen direkt an der Grenze zu Russland möglich, was für den Kreml eine riesen Sicherheitsbedrohung bedeutet. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass jenes neue ukrainische Gesetz ganz konkret im Zusammenhang mit möglichen US-Atomwaffenstationierungen auf ukrainischem Boden steht. Damit wären die Nuklearwaffen direkt an der Grenze zu Russland einsatzbereit.

„Was genau sich die NATO und die USA unter der neuen Strategie vorstellen, wird in einem Bericht des US-Amerikanischen Militär-Think-Tanks „Center for Strategic and International Studies“ (CSIS), der fast zeitgleich mit dem ukrainischen Atomwaffen-Gesetz und der neuen NATO-Militärstrategie veröffentlicht wurde, mehr als deutlich. Darin heißt es, dass die USA ihr Atomarsenal „für einen Krieg gegen Russland, China oder eine andere Macht“ leichter einsetzbar machen sollen. Das Militär müsse eine Nuklearstrategie entwickeln, die den Realitäten des 21. Jahrhunderts entspreche und sich auf eine neue Generation von taktischen Gefechtsköpfen und Trägersystemen stütze.

Der CSIS-Bericht argumentiert, hochentwickelte taktische Atomwaffen würden es Washington ermöglichen, kleinere Atomkriege anzudrohen und zu führen, ohne sich von der Gefahr eines nuklearen Holocausts abschrecken zu lassen. Dies würde die Sicherheitslage der USA und der Welt verbessern und für Abschreckung sorgen.

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18 Kommentare

    • Hola Mehment, genau so sehe ich das auch. Diese paranoiden Personen aus den USA und dem NATO Kreise, die heuchlerisch für Provokationen sorgen, müssen weg! Aber auch Erdogan aus dem türkischen Lande ist nicht besser. Der macht gemeisame Sache mit Israel und sorgt für allerhand unrechtes. Daher muss auch dort aufgeräumt werden. Ich denke, wenn du die Sprache noch beherrschst möchte ich dich bitten, dich dafür einzusetzten.

    • @Engmann.
      Meine Rede ! Die bereiten DEN Krieg vor. Hier sind zuviel Alte die nur kosten, hier wird zuviel Wiederstand geleistet und vor allem wird hier zuwenig konsumiert. Die Haushalte quillen über vor Konsumartikeln. Zwar hat man sich weltweit bemüht nur noch Schrott herzustellen, der nach kurzer Zeit unreparabel seinen Geist aufgibt, aber das genügt nicht. Ein Krieg muss her. Schließlich will man das viele Kriegsspielzeug ja auch mal gewinnbringend einsetzen, auch damit sich die vielen kostspieligen Übungen mal amortisieren. Deutschland hat, so wie wir es kennen, ausgedient. Unser Gold haben sie ja schon, fehlen nur noch die Leiber. Ich bete für eine gigantische Naturkatastrophe in den USA !!!

        • @Deus ex.
          Unter einer Naturkatastrophe stelle ich mir aber was Anderes vor ! Ein massiver Vulkanausbruch, – ein Zerwürfnis des St. Andreasgraben, – ein mächtiger Hurrikan oder eine Flutwelle. Eben alles wovor man die Bevölkerung mittels Vorwarnsystemen retten u. evakuieren könnte. Ich spreche von einer elementaren Beschäftigungstherapie, nicht von nuklearer Vernichtung ! Immer schön den Ball flach halten, gell ?!

          • Ja stimmt, mir sind die genannten schon Recht,…aber bitte alle gleichzeitig. Damit es sich auch lohnt. Die Amerikanische Bev. kann nichts für Ihre Dummen Marionetten da oben. Andererseits jubeln die wie unsere bekloppt zu diesen…
            Trauriger haufen.

  1. Die irakische Regierung braucht die Bodeneinsätze der US-Truppen nicht und hat die USA um derartige Operationen nicht gebeten, wie der Sprecher des irakischen Premierministers, Sa’ad al-Hadithi, dem Fernsehsender NBC sagte.
    Am Dienstagabend hatte Pentagon-Chef Ashton Carter mitgeteilt, dass die US-Militärs weitere Bodeneinsätze gegen die IS-Kämpfer im Irak nicht ausschließen würden

  2. Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der syrischen Regierung Angriffe gegen den IS, der in den vergangenen Jahren mehrere Regionen erobert hatte. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mehrere Hundert Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Das Ziel ist, die syrische Regierungsarmee im Kampf gegen die berüchtigte Terrormiliz zu unterstützen. Mit russischer Luftunterstützung begannen die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad eine große Offensive und konnten bereits weite Gebiete von den IS-Dschihadisten befreien.

  3. Wenn man sich die vom Ami geforderte Panikmache der Baltischen Staaten anhört ,wie sie den dummen Politikern im Osten statt Wirtschaftshilfen ,Kriegsgerät verscherbeln und die Bevölkerung dazu Hurra schreit kann man nur noch mit dem Kopf schütteln .
    Selbst Schweden lässt sich einlullen Das hässliche Gesicht der USA und der Mord an Olaf Palme scheint vergessen ,traurig aber wahr .
    Aber unsere heuchlerischen und verlogenen Politclowns sind auch nicht besser ,und die EU ist ein riesiger Haufen verlogener geldgieriger Dummschwätzer .
    Die meisten Schreiberlinge unsere Medien sind leider unbelesen und Ahnungslos .
    Gewollt oder gesteuert !