in Essen & Trinken

…oder nicht stattfinden. Schon heute spalten sich die Gemüter über das Ja oder Nein zu Fleisch, Vegetarismus und Veganismus.

Zu den Hardlinern aller Positionen haben sich in den letzten Jahren auch immer mehr Menschen gesellt, die aus den verschiedensten Gründen mehr und mehr auf den Verzehr von Tieren und Tierprodukten wie Milchprodukte und Eier verzichten.

Zu den ethischen Gründen im Kontext des Rechts auf Leben von Tieren, Massentierhaltung, Umwelt und Klimagründen sowie der Gesundheit kommt eine neue Studie der UN zu einem eindeutigen Ergebnis: eine Umstellung hin zu einer veganen Ernährung auf globaler Ebene ist notwendig, um die Welt vor Hunger, einer Verknappung fossiler Energien und einer den Menschen gefährdenden Klimaveränderung zu befreien.

Der 112-seitige Bericht des Umweltprogramms sieht keine Alternative zu einer radikalen Veränderungen der Ernährung: Der Schaden, den die Landwirtschaft heute schon auf die Umwelt hat, wird sich in den nächsten Jahren durch die globale Zunahme der Bevölkerung weiter erhöhen. Nahrungsalternativen gibt es wie zum Beispiel bei Alternativen zu fossilen Energien nicht, da der Mensch sich ernähren muss.

Der leitende Autor des Reports mahnt: “Tierprodukte erzeugen heute mehr Schaden als die Produktion von Baumaterialien wie Sand, Zement, Plastik oder Metallen. Die Herstellung von Biomasse zur Fütterung der Tiere ist so schädlich wie das verbrennen von fossilen Energieträgern.”

Seit einiger Zeit weisen Experten auf den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Tierprodukten hin: die heutige industrielle Landwirtschaft mit der Produktion von Tierprodukten als größten Resourcenposten machen heute 70% des Verbrauchs von Trinkwasser, 38% der Landnutzung und mind. 19% des Ausstoßes von Treibhausgasen aus.

Mit dem zu erwartenden Bevölkerungswachstum auf über 9.1 Milliarden Menschen bis 2050 scheint es tatsächlich unausweichlich auf Tierprodukte als wichtiger Teil der Ernährung des Menschen zu verzichten.

Quellen:

http://www.theguardian.com/environment/2010/jun/02/un-report-meat-free-diet

http://www.eater.com/2015/2/16/8048069/un-says-veganism-can-save-the-world-from-destruction

http://www.unep.org/resourcepanel/Portals/24102/PDFs/PriorityProductsAndMaterials_Report.pdf

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33 Kommentare

  1. Derlei „Studien“ sind im Grunde nichts weiter als Kampagnen zum Zweck, die Massen zu beeinflussen. In einer Welt mit immer knapper werdenden Ressourcen sollen karnivore Genüsse nur noch den Eliten vorbehalten sein. Dazu passen auch TV-Reportagen, die dem Mitteleuropäer den Verzehr von Insekten und Ungeziefer schmackhaft machen sollen. Für junge Leute eine Art Mutprobe und für Globalisten ein Bekenntnis, es den Leuten in unterentwickelten Regionen gleichzutun, welche ihren Proteinbedarf meist nur auf diese Weise decken können. Am Ende steht dann wohl der Verzehr von Soylent Green, das uns die Konzerne dereinst als veganen Kraftriegel verkaufen.

    • Sie wissen garnicht, wie recht Sie haben. Und wer sind „wir Omnivoren“? Eine Spezies, die ihre Lebensgrundlagen zerstört. Toller Erfolg! Die Testgruppen gibts bereits: Karnivore, krank…. und Veganer mit deutlich besserer Gesundheit. Die gute Nachricht: „wir“ müssen nicht alles essen, „wir“ glauben es nur. Tierprodukte brauchen wir definitiv nicht.


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      Mmh, die genannten Sachen sind alle (ebenfalls) mit Essgewohnheiten tierischer Produkte in Verbindung zu bringen. Soja für die Tiere als Futter, Palmanbau / Abholzung für Allerlei Lebensmittel (Süßwaren, Margarine etc.).

    • Mal kurz erklärt….Für vegane Ernährung muss kein Urwald abgeholzt werden, sondern für die Futtermittelherstellung. Im Gegenteil….Bei veganer Ernährung wird ein Bruchteil der heute genutzten Fläche benötigt, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Dh, das die kaputten Flächen wieder aufgeforstet werden können. Und Palmöl hat rein garnichts mit veganer Ernährung zu tun. Aber Dummheit wie ihre zerstört unseren planeten

  2. So einen Blödsinn kann nur die UN verzapfen. Sebst wenn alle Bürger in den westlichen Industriestaaten nur noch Tapeten fressen, wiüde der Hunger nicht geringer. Ansonsten gilt ein einfacher Grundsatz : Wenn der Fleischkonsum reduziert und kein Fleisch mehr weggeworfen würde, könnte man die Fleischproduktion um 80 % senken ohne an Lebensqualität zu verlieren.

    • Mangelerkrankungen gibt es schon lange, aber vermehrt bei Fleischessern. Schwangeren gibt automaitsch Folsäure und die Hälfter der Bevölkerung ist chronisch krank. Es mangelt den Menschen an Vitamin A,D,E,C, Folat, Kalzium (Milch entzieht dem Körper dieses), Magnesium, Faserstoffe und Kalium. Jede 4. Person in Deutschland leidet an Bluthochdruck. 8% haben Diabetes.
      Man sollte schon einmal betrachten, dass die derzeitige Ernährungsgewohnheit für den Menschen nicht die optimale ist und nicht umgekehert wie sie es darstellen

  3. Die ganze Klimawandelhysterie ist nichts Anderes als Abzocke der Steuerzahler.
    Je mehr CO², desto besser. Denn je höher der CO²-Gehalt der Luft, desto besser für Regenwälder, Getreidefelder und natürlich auch für Zimmerpflanzen. Da CO² eine wichtige »Nahrung« für Pflanzen darstellt, wirkt ein höherer CO²-Gehalt wie Dünger. Genau genommen könnte der Menschheit also nichts Besseres passieren als eine höhere CO²-Konzentration in der Luft, weil dann die Nahrungsmittelproduktion steigen würde.Außerdem wenn die Temperatur etwas steigt muss man in vielen Weltgegenden nicht so viel heizen und verbraucht viel weniger fossile Energie,dadurch sinkt natürlich auch der Ausstoß von CO². Fortsetz…

    • Fortsetzung:
      Aber das ist nur Theorie, denn CO² kann nun mal die Erdtemperatur nicht nennenswert erhöhen.Denn während die Atmosphäre immerhin noch vier Zehntausendstel CO² enthält, bewegen wir uns bei einem anderen »Klimagas« wie Methan bereits im Millionstelbereich. Wie sollen diese minimalen Mengen die enorme Wärmeabstrahlung der Erde aufhalten? Das einzig wirklich wirksame »Klimagas« ist Wasserdampf.
      Die UNO hat sich längst nicht nur in dieser Frage diskreditiert, sie produziert solche Schwachsinn am laufenden Band. Sie nur ein verlängerter Arm der möchtegern NWO Regierung.

  4. Alles nur blabla.würde die un es schaffen die Überproduktion zugunsten der hungernden afrikaner nutzen wäre mal ein schritt getan.das essen wird ungesünder verfälscht und teurer. Alternative energiegewinnung existieren,werden aber werden aber unterdrückt…vielleicht sollte die ansicht zu geld und anderen dingen, sich von Grund auf ändern…so ein schwachsinn alles, Fleisch gehört wie „veganes“ essen in der Natur des menschen…die Menge machts

  5. Die Tierhaltung, und damit der Konsum tierischer Produkte, ist einer der Hauptverursacher für die größten Probleme unserer Zeit: vom Klimawandel über die Rodung der Wälder, bis hin zur Ressourcenverschwendung und Trinkwasserproblematik. Wenn Ihnen etwas an unserem Planeten liegt, leben Sie vegan.

    • Faschistoide Merkmale sind u.a. das Fehlen von Gewissen, Rücksicht, Weitsicht, Toleranz, Selbstkritik u. Ethik!
      Menschen mit Verantwortungsbewusstsein, humanitärem u. ethischem Denken, sowie der Fähigkeit über den Tellerrand zu sehen, wissen wie richtig der Autor liegt.
      Es gibt hunderte, wenn nicht 1000 Studien die den Zusammenhang von Ernährung, Hunger, Klimawandel, Verkarstung, Wasserverschmutzung/-verbrauch, Gesundheit, zunehmende Barbarei u. Rücksichtslosigkeit etc.belegen. Ich, als Agnostikerin, finde diese Seite sehr informativ: http://christen-fuer-tiere.de/ – Christen sind keine „Ökofaschisten“, es gibt sogar brutale Massentierhaltung in Klöstern u. die angeblich christlichen Parteien stehen auf Seiten der Tierquäler u. -mörder.

  6. Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast. Finde es ehrlich gesagt schon sehr abenteuerlich, solche Dinge zu verbreiten – so etwas kann keine Studie zuverlässig vorhersehen.

    Unmöglich.

Webmentions

  • Petitionsseiten und Tierschutzangelegenheiten - Seite 872 8. August 2017

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