Kandidatin des Establishments: Hillary Clinton ist eine Gefahr für den Weltfrieden

In Sachen US-Präsidentschaftswahl haben die Deutschen und ihre Leitmedien einen klaren Favoriten. Ginge es nach ihnen, würde Hillary Clinton das neue Staatsoberhaupt der USA werden. Doch sie unterliegen einem Fehlurteil. Clinton könnte noch aggressiver und gefährlicher sein als George W. Bush in seiner Amtszeit. Ein Kommentar.

Die Deutschen sind für Hillary

Verfolgt man die deutsche Debatte über den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, so könnte man meinen, Hillary Clinton hätte das Amt schon fest in der Hand. Beinahe 80% neigen hierzulande, laut einer Forsa-Umfrage, der ehemaligen US-Außenministerin zu. Doch in den USA ist das Rennen weiter offen. In neueren US-Umfragen liegt die Demokratin mit ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump fast gleichauf.

Die Vorliebe für Hillary Clinton ist leicht zu erklären. Zum einen neigt der deutsche Diskurs seit jeher tendenziell zu den Demokraten, was sich seit der Wahl Barack Obamas im Jahr 2008 noch weiter verstärkt haben dürfte. Zum anderen wird die Person Donald Trump als böse, weise, rassistische und frei von Selbstkontrolle agierenden Inkarnation der Wildwest-Amerikaner-Karikatur verkauft. Sicher, an den Vorwürfen ist einiges dran. So fiel Trump mit endlosen sexistischen Sprüchen auf, beleidigte Minderheiten und präsentierte diskriminierende Ideen, wie ein Einreiseverbot für Muslime.

Trump möchte Freundschaft mit Putin

Doch hinter der berechtigten Kritik liegt ein weiterer Grund für die mediale Ablehnung die Trump erfährt: Er verkörpert den Antagonisten des Establishments. Seine gesamte außen- und handelspolitische Linie liegt weit außerhalb dessen, was der militärisch-industrielle-mediale Komplex seit Dekaden für die USA vorbestimmt: Weltweite Militärbasen, kriegerische Interventionen, unbedingter Freihandel, Feindschaft gegenüber Moskau und China und schlussendlich die kapitalistisch-militärische Hegemonie der USA über den Globus. Das ist seit Jahrzehnten das Programm der US-Eliten – und mit je demokratischer oder republikanischer Färbung das, was die Präsidenten seit Jahren durchführen.

Trump möchte den Freihandel zugunsten der amerikanischen Arbeiterschicht eindämmen, Militärbasen in Europa schließen, Interventionen beenden und – Gott bewahre! – Frieden und Freundschaft mit Wladimir Putins Russland schließen. Das macht ihn zum Feind des gesamten amerikanischen Establishments. Und auch die hiesigen transatlantischen Eliten haben damit so ihre Probleme.

Clinton ist eine Gefahr für den Weltfrieden

Hillary Clinton hingegen wirkt wie der absolute Lieblingskandidat der Oberen Schicht. Sie entstammt de facto dem Geld- und Machtadel – bereits ihr Mann war Präsident. Sie möchte am Freihandel und Kapitalismus festhalten. Sie war bereits Außenministerin und hat unter Beweis gestellt, dass sie zu Militärinterventionen bereit ist. So war sie die wesentliche Treiberin hinter der westlichen Intervention in Libyen (sogar Obama schreckte davor zurück), indem sie vorgab, es stehe durch Gaddafi ein Genozid bevor, was mittlerweile eindrücklich widerlegt wurde.

Während hierzulande laut einer YouGov-Umfrage fast die Hälfte der Bevölkerung der Meinung ist, Clinton könnte am ehesten den Weltfrieden herstellen, ist sie wohl die weitaus größere Bedrohung für denselben. Im Gegensatz zu Trump wollte sie eine Flugverbotszone in Syrien errichten – und hätte damit nicht nur dem syrischen Machthaber Assad, sondern auch Russland de facto den Krieg erklärt. Zudem pflegt sie seit jeher einen rauen Ton gegenüber Russland, ein Friedensschluss wäre hier nicht zu erwarten.

Jeffrey Sachs, ein ehemaliger UN-Sonderberater und IWF-Ökonom, bezeichnete Hillary Clinton zuletzt sogar als „eine Gefahr für den Weltfrieden“. In einem Beitrag für die „Huffington Post USA“ antwortete er auf Hillarys Behauptung, sie hätte zur zeitweiligen Waffenruhe in Syrien beigetragen:

„Es ist diese Art von zwanghaften Falschdarstellungen, die Clinton ungeeignet macht für das Präsidentenamt. Clintons Rolle in Syrien, hat darin bestanden, den Konflikt erst anzustiften und dann ‚das syrische Blutbad‘ zu verlängern. (…) Sie wollte, indem sie gegen Assad vorging, in Wahrheit den Iran treffen. Die US-Forderung, dass Assad zurücktreten muss und Sanktionen zu verhängen sind, bevor ernsthafte Verhandlungen begonnen werden können, führte dann, zusammen mit der Weigerung den Iran in den Prozess einzubeziehen, zum Scheitern der UN-Mission. (…) Wenn die Wahrheit darüber vollständig bekannt wäre, würde das sicher den Watergate-Skandal in den Schatten stellen, was die Auswirkungen auf die Grundlagen des US-Establishments betrifft.“

Hier wird klar, dass Hillary Clinton keineswegs die Good-Lady ist, die hoffentlich den bösen Wildwest-Amerikaner Trump in den Wind schlagen wird. Sie vertritt die radikaleren, elitäreren und im Endeffekt gefährlicheren Positionen. Sie ist eine Kandidatin des keineswegs kriegsmüden US-Establishments. Sie ist eine Gefahr für den Weltfrieden.

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