Tansania: Corona-Maßnahmen-kritischer Präsident tot

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Tansanias Präsident John Magafuli ist im vergangenen Frühjahr durch seine PCR-Tests von Ziegen und Papayas berühmt geworden. Er hatte PCR-Tests von Papayas, Ziegen, Motoröl, Jackfrucht und einer tansanischen Vogelart anfertigen und diese unter reguläre Patientenproben mischen lassen. Die „Proben“ wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Dies war offenbar der Anlass für den tansanischen Präsidenten, die Richtigkeit der Testergebnisse zu hinterfragen.

Daraufhin beauftragte er nach eigenen Angaben Sicherheitskräfte, die erhaltenen Testkits zu prüfen. In einer Rede im Mai 2020 sagte Magafuli, „dass irgendetwas hier passiere und es davon auszugehen sei, dass es auch falsch-positive Ergebnisse bei Patientenproben gebe“. Aus welchem Land die PCR-Testkits stammten, erwähnte Magafuli nicht.

Der tansanische Präsident, ein Chemiker, hat nicht nur die PCR-Tests hinterfragt, sondern auch vor der „gefährlichen und unnötigen Covid-19-Impfung“ gewarnt. Magafuli, der 27 Millionen Euro von der Europäischen Union erhalten hat, um das Coronavirus zu bekämpfen, dachte nicht daran, Lockdowns und andere Maßnahmen zu erlassen. Magafuli nahm zwar das Geld von der EU, erklärte aber sein Land für Coronavirus-frei. In Tansania gab es seitdem weder Maskenpflicht, noch Lockdowns oder andere Maßnahmen.

Anstatt Covid-19-Impfstoffe für die Bevölkerung einzusetzen, setzten der Präsident und die tansanischen Gesundheitsbehörden auf natürliche, lokale Heilmittel gegen Viruserkrankungen. Magafuli bezeichnete die Berichterstattung der westlichen Presse zudem als „wissenschaftsfeindlich“. Die negative Berichterstattung über Präsident Magafuli war jedoch ein sehr junges Phänomen und steht im zeitlichen Zusammenhang mit seiner Haltung gegenüber dem PCR-Test und der Corona-Maßnahmen. Zu Beginn seiner Präsidentschaft wurde von der westlichen Presse und sogar von Soros-unterstützten Think-Tanks in den höchsten Tönen gelobt, seine Reformen wurden gerühmt und er wurde als „Beispiel“ für andere afrikanische Nationen bezeichnet. Alles dies änderte sich, als er die Corona-Pandemie als Hoax (Schwindel) bezeichnete.

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Magafuli: Corona-Krank?

Seit einigen Tagen galt Magafuli jedoch als verschwunden. In den Medien wurden Gerüchte darüber verbreitet, dass der tansanische Präsident eine Corona-Infektion habe und sich in einem Krankenhaus in Kenia oder Indien befinde. Für diese Behauptung gab es jedoch keinerlei Beweise.

Der britische „Guardian“ hat einen Artikel über Magafuli verfasst. Darin wird die Politik Magafulis kritisiert, seine „positiv-Tests“ von Ziegen, Papayas und Motoröl jedoch nicht erwähnt. In dem Artikel heißt es, Magafuli „heize Impfgegner an, während die Pandemie und ihre neuen Mutationen weiter um sich greifen. Magafuli müsse herausgefordert werden, weil er gleichgültig das Leben von Millionen Menschen in Tansania aufs Spiel setze“. Der Artikel des „Guardian“ war Teil der „Global-Development“-Rubrik, die von der Bill and Melinda Gates Foundation gesponsert wird.

Nur zwei Wochen nach Erscheinen des Artikels ist Magafuli verschwunden. Der Council on Foreign Relations veröffentlichte ebenfalls einen Artikel, in welchem argumentiert wird, dass „Magafuli jegliche Autorität verloren habe“.

Am späten Mittwochabend wurde der Tod des tansanischen Präsidenten verkündet. Magafuli sei einem Herzleiden erlegen und in einem Krankenhaus in Daressalam gestorben, so Medienberichte. Magafuli ist nicht das erste afrikanische Staatsoberhaupt, welchem ein solches Schicksal in Covid-Zeiten widerfährt. Denn im Sommer 2020 weigerte sich der Präsident von Burundi, Pierre Nkurunzinza, bei Covid „mitzuspielen“ und wies die WHO-Delegation an, sein Land zu verlassen… kurz bevor er unerwartet an einem „Herzinfarkt“ starb. Sein Nachfolger machte sofort dessen Covid-Politik rückgängig und ließ die WHO wieder ins Land.

Die Vizepräsidentin von Tansania, Samia Suluhu Hassan, soll nun die Amtsgeschäfte weiterführen. Sie soll politisch auf der gleichen Linie sein, wie der „verstorbene“ Magafuli. Ob sie wohl ihre Politik ändern wird, nach dessen Tod?

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