Einkaufen wird unbeliebter nicht nur wegen Corona

Das Einkaufsverhalten der Menschen ändert sich immer wieder. Neue Studien zeigen jedoch, dass die Deutschen seit dem Beginn der Pandemie anders einkaufen. Das Marktforschungsunternehmen NielsenIQ untersucht seit Jahren das Einkaufsverhalten der Deutschen. Dazu werden regelmäßig die Daten von 20.000 Haushalten ausgewertet.

Die jüngsten Auswertungen zeigen, dass die Lust am Shoppen spürbar gesunken ist. Besonders der Einkauf von Alltagsgütern wie Lebensmitteln und Zahncreme macht den Deutschen weniger Spaß als noch vor einigen Jahren. Die Folge: Es wird weniger eingekauft und während die Zahl der Besuche im Supermarkt sinkt, steigt der Wert der gekauften Waren und der Einkaufswagen wird voller.

Dieser Trend ist nicht erst seit dem Beginn der Corona-Pandemie zu erkennen. Er hat sich durch diese allerdings deutlich verstärkt. Insbesondere junge Menschen wollen nicht mehr so viel Zeit mit dem Einkaufen verbringen. Die Gefahr einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus ist dabei noch nicht einmal der bestimmende Faktor.

Es gibt spannendere Tätigkeiten als einzukaufen

Die Corona-Pandemie und die Lockdown-Bestimmungen haben viele Gewohnheiten über den Haufen geworfen und die Gestaltung der eigenen Freizeit hat sich deutlich verändert. Insbesondere die jüngeren Generationen haben dabei gelernt, dass es viel spannendere Tätigkeiten für sie gibt, als einen Einkaufswagen durch den Supermarkt zu schieben.

Spontane Einkäufe beim Bäcker oder beim Drogeriemarkt um die Ecke werden deshalb immer seltener. Der Trend geht zum generalstabsmäßig geplanten Großeinkauf. Nielsens Marktforscher sprechen vom Trend zum „Big Trolley“, also zu großen, gut gefüllten Einkaufswagen.

Die Gewinner dieses neuen Trends sind weder die großen SB-Warenhäuser noch die Discounter auf der Wiese am Stadtrand, sondern eher die mittelgroßen klassischen Supermärkte wie Edeka und Rewe. Sie erhöhten ihren Umsatz nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung GfK im ersten Halbjahr 2021 um 6,3 Prozent. Die Discounter konnten ihre Umsätze hingegen nicht halten, sondern schrumpften um 1,4 Prozent, während die Verkäufe der SB-Warenhäuser stagnierten.

Entschied vor zehn Jahren noch der Preis und die Sonderangebote darüber, wo eingekauft wurde, zählen heute gerade für die jüngeren Generationen andere Faktoren. Wichtiger ist für sie, weniger Zeit mit dem Einkauf zu verbringen. Das Ziel des Einkaufs sollte deshalb nah sein und gleichzeitig alle jene Waren im Sortiment haben, die in der Regel benötigt werden.

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