US-Amerikaner „verweigern“ zweite Impfung?

Die Zahl der Menschen, die nach einer ersten Impfung die zweite Impfung gegen das Corona-Virus nicht annehmen, soll einem Bericht des „Focus“ nach nun steigen. Der Kampf gegen die Pandemie sei möglicherweise in Gefahr, untersucht die Redaktion.

Sorge in Deutschland

Dem Bericht zufolge haben in den USA annähernd 43 % der Menschen die erste Impfung gegen das Corona-Virus erhalten. In der Regel muss eine zweite Dosis verabreicht werden, um eine Impfung als abgeschlossen zu betrachten. Ausnahmen gibt es nur für Geimpfte mit dem Impfstoff von Janssen, der nur einmal verabreicht werden muss.

29,2 % aller Menschen in den USA seien  nun „vollständig geimpft“, heißt es desweiteren. Das hohe Tempo der Biden-Regierung sei nicht grundlos: „Jeder und jede Geimpfte hilft dabei, die Ausbreitung des Coronavirus abzuschwächen“. Schon nach der ersten Dosis sinke das Risiko, sich zu infizieren, demnach klar (Zahlen für die Nichtinfektiosität, die hier suggeriert wird, fehlen allerdings). Schwere Krankheitsverläufe „werden bereits dann de facto komplett vermieden“, heißt es zudem.

Ein „vollständiger Impfschutz“ wäre nach der zweiten Dosis erreicht. Dies sei bei AstraZeneca und Moderna 15 Tage nach der zweiten Spritze erreicht, bei BioNTech 7 Tage nach der Verabreichung der zweiten Dosis. „Vollständiger Schutz“ jedoch ist ohnehin die falsche Begrifflichkeit, wie auch die Hersteller einräumen würden.

Dennoch: Der „Focus“ beschreibt, dass über 5 Millionen Amerikaner, anzunehmen wären hier Bewohner in den USA, annähernd 8 % der bis dato einmal Geimpften, den Zweittermin nicht wahrgenommen hätten. Der Anteil der Impftermine, die beim zweiten Mal nicht wahrgenommen würden, steigt demnach.

Dies wird u.a. auf Unwissenheit ob der Bedeutung der zweiten Impfung zurückgeführt. Die Stimmen: „Ich bin sehr besorgt, denn sie brauchen diese zweite Dosis“, wird Paul Offit von der Universität von Philadelphia zitiert. Auch in Deutschland ist die Sichtweise teils ähnlich. Andreas Dotzauer vom Laboratorium für Virusforschung der Universität Bremen wird so zitiert: „Das ist ein Problem, denn ein vollständiger Schutz besteht erst nach zwei Impfungen“ (wobei sich auch hier die Frage stellt, welchen „vollständigen Schutz“ der Experte beschreibt, den bei Astrazenca, so räumt er ein, wäre der Impfschutz nach der ersten Impfung 75 % bis 80 % hoch, nach dem zweiten Termin jedoch 90 %.

In Deutschland liegen keine Daten darüber vor, wie viele Menschen den zweiten Termin verstreichen lassen.

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