Große US-Wirtschaft will „eingreifen“ – wenn Trump Probleme macht

Die US-Wahl ist nach Meinung von Donald Trump juristisch noch nicht vorbei. Sein Team hat Anhörungen in einigen Bundesstaaten im Parlament durchgesetzt, dazu zählen Pennsylvania und Arizona. Gleichwohl hatte Trump die Übergabe an das neue Team von Joe Biden – erklärt in einem Tweet bei Twitter – freigemacht. Die viel befürchtete Sorge, besonders auch in deutschen Medien als Szenario angeboten, Trump müsse mit Waffengewalt aus dem Weißen Haus vertrieben werden, erweist sich als grober Unfug, als absolute Verschwörungstheorie.

Die Angst vor Trump scheint groß zu sein – auch in den großen Konzernen der USA. Dort haben die CEOs von 500 Unternehmen sich pro Biden aufgestellt und eine Übergabe gefordert – erstaunlich genug ist diese Einflussnahme nach Meinung einiger Beobachter dennoch. Sehen Sie zum Bericht:

„Die Chefs der „Fortune-500“ Unternehmen sagen, dass sie ein „Eingreifen“ planen, sollte Joe Biden nicht bis zum 20. Januar 2021 als Präsident inauguriert worden sein. In dem Bericht von  The US Sun heißt es, dass die 500 CEOs planen, im Namen von Biden einzugreifen und Druck auf die republikanischen Gesetzgeber auszuüben, falls Präsident Trump die „Übergabe an Joe Biden“ blockieren sollte. Dies wollen sie u.a. durch öffentliche Erklärungen tun.

Die CEOs wollten noch das Wahlergebnis der Neuauszählungen in Georgia am 20. November abwarten und dann ihre nächsten Schritte entscheiden. Zu den Maßnahmen könnten Drohungen gehören, Spenden an politische Aktivisten oder Unternehmensverlagerungen.

Die Lobby des Großkapitals und die Wall Street versuchen seit Jahren, die wirtschaftliche Agenda von Präsident Trump zu untergraben. Die US-Handelsammer und der Business Roundtable vertreten einige der größten multinationalen Unternehmen und sie kämpfen gegen Trump. Sie gratulierten Joe Biden und Kamala Harris nach der Wahl am 3. November.

Am 6. November nahmen mehr als zwei Dutzend CEOs großer US-Konzerne an einer Videokonferenz teil, um zu erörtern, was zu tun ist, sollte Trump „sich weigern“, aus dem Amt zu scheiden oder andere Schritte unternimmt, um über die „geplante Amtseinführung“ von Joe Biden am 20. Januar hinaus an der Macht zu bleiben.

(…)

Die CEOs stimmten zwar darin überein, dass Präsident Trump das Recht habe, rechtliche Schritte wegen des Vorwurfs des Wahlbetrugs einzuleiten. Sollte er jedoch versuchen, den juristischen Prozess rückgängig zu machen oder einen „friedlichen Übergang“ an Joe Biden zu „stören“, würden die Unternehmen entsprechenden „Druck“ ausüben.

Die Mitglieder des Business Roundtable zählen zu den mächtigsten Unternehmen in Amerika, darunter Walmart, Apple, Starbucks und General Electric. Die Führungskräfte der Fortune-500-Unternehmen kommen u.a. aus den Branchen Einzelhandel, Medien, Finanzen, Pharma und Produktion. Bekannte Teilnehmer des Roundtable sind Robert Iger (Disney), Stephen Schwarzman (Blackstone) und Alex Gorsky (Johnson & Johnson).

Die CEOs sehen „keine Beweise für massiven Wahlbetrug“ – anders als von Präsident Trump behauptet und machen sich „keine Sorgen über etwaige Repressalien“ gegenüber ihren Unternehmen. Sie erklärten, dass sie „alle gegen Trump zusammenhalten müssten“.

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