in D/A/CH

Merkel und Macron sind sich einig: Die EU soll künftig noch mehr Befugnisse bekommen, die Nationalstaaten sollten deshalb bereit sein, Souveränität abzugeben. Am Mittwoch sagte Kanzlerin Merkel bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Parlamentarismus zwischen Globalisierung und nationaler Souveränität“ in Berlin: „Nationalstaaten müssen heute – sollten heute, sage ich – bereit sein, Souveränität abzugeben.“ Macron, der an dieser Veranstaltung teilnahm, war von Merkels Statement begeistert.

Deutlicher konnte es die Kanzlerin nicht sagen. Man muss nur genau zuhören, was sie sagt und sie beim Wort nehmen. Merkel und Macron sind die größten Treiber des EU-Zentralismus und des UNO-Globalismus. Deshalb betonte Merkel nochmals, wie wichtig der UN-Migrationspakt für Deutschland sei. Die Kanzlerin warnte vor Nationalismus: „Entweder man gehört zu denen, die glauben, sie können alles alleine lösen und müssen nur an sich denken. Das ist Nationalismus in reinster Form. Das ist kein Patriotismus. Denn Patriotismus ist, wenn man im deutschen Interesse auch andere mit einbezieht und Win-Win-Situationen akzeptiert.“

Auch Macron forderte bei einer Gastrede im Bundestag eine stärkere Abgabe von nationaler Souveränität. Jedes Land müsse Entscheidungsgewalt teilen und mit anderen Staaten gemeinsam über seine Außenpolitik sowie über seine Einwanderungspolitik entscheiden. Merkel sagte bereits beim Evangelischen Kirchentag 2011: „Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität und Rechte an andere abzugeben.“

Merkel und Macron sind ein Sprachrohr. Gemeinsam mit den Autokraten in Brüssel. Sie wollen den EU-Zentralstaat umsetzen: EU-Armee, deutsch-französisches Parlament, europäischer Währungsfonds, Eurozonen-Budget, europäische Arbeitslosenversicherung und UN-Migrationspakt. Das ist nur der Beginn der Entrechtung der Nationalstaaten. Wer glaubt, dass ich mit einem Merz, einem Spahn oder einer AKK etwas ändert, der irrt. In einer Demokratie leben wir schon lange nicht mehr. Wenn sich das jemals ändern sollte, muss sich sehr vieles grundlegend in Deutschland ändern, angefangen bei der Einrichtung einer eigenen Souveränität, die Deutschland jedoch seit dem 8. Mai 1945 nie gehabt hat.

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Kommentar

  1. Aus dem Sonntagswort vom 18.11.2018
    „Dieses süsse Plätzchen nun konnte es dort nicht lassen den bösen Nationalismus zu verteufeln, den man mit Patriotismus entgegenstehen muss. Au weia, da sind wieder einmal an dem Kokosplätzchen keine Eier und der Wortmissbrauch feiert einen dreifachen satanischen Überschlag. Was soll das Opelt? Ja ganz einfach. Schauen wir doch in den Duden, da steht unter Nationalismus
    erwachendes Selbstbewusstsein einer Nation mit dem Bestreben, einen eigenen Staat zu bilden und unter Patriotismus :Liebe zum Vaterland; vaterländische Gesinnung

    Komisch, dass die Makrone das als Franzose so in der Öffentlichkeit herauspalavert, obwohl die Franzosen stolz auf ihren Staat sind und die Verfassung ehren, was man gerade bei Marine Le Penn ersehen kann, die den Front National aus der rechten Hassecke in die Mitte der Gesellschaft holte und deshalb diese Partei Rassemblement National (nationale Sammelbewegung) nannte.“
    Nochmals zum Hinweis- Deutschland ist nach SHAEF-Gesetz 52 das gebiet vom 31.12.1937, also die Weimarer Republik und wo die geendet hat, natürlich mit Ermächtigungsgesetz, dürfte wohl bekannt sein. Und das neue Ermächtigungsgesetz steht im Art. 24 des rechtsungültigen GG. Somit müsste es den Deutschen langsam klar werden, dass sie eine volksherrschaftliche Verfassung brauchen.

    • Kann es nicht vielleicht sein, dass die ‚VV‘ auch nur eine Nebelkerze ist?
      Es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, dass der deutsche „deep state“, bestehend aus den „Koryphäen“ von CDUCSUSPDGRÜNELINKE sich einfach so auflöst, nur weil sich irgendwo 500 Leute zusammensetzen und eine „Verfassung beschließen“!
      Der Rückhalt in der Bevölkerung ist einfach nicht gegeben. Das sieht man schon daran, dass selbst die AfD es nicht schafft, in (Gesamt)- Deutschland über 20% zu kommen.
      Was dagegen geschafft wird ist, dass sich die Gegner von Mutti’s „Alternativlos-Politik“ immer weiter spalten.
      Bismarck lässt grüßen!

      • Bin auch der Meinung, dass die VV , so wie sie bezeichnen eine Nebelkerze ist.
        Es riecht einfach stark nach VS.
        Das Gebaren der VV ist für mich nicht lupenrein.
        Einerseits die Rechtmäßigkeit des Staates nicht anerkennen anderseits greifen gleichzeitig alle Erlasse dieser Regierung, und sei es eine Pseudoregierung.

        • „Es riecht einfach stark nach VS.“
          Das Gefühl habe ich schon lange. Ach ja, freundliche Grüße auch an die fleißigen Kollegen!
          ;-)

  2. Was Merkel mit Deutschland vor hat kommt mir immer mehr surrealistisch vor. Als würde sich ein Alien die Erde krallen und damit rumspielen …