Biden räumt ein: Social Media töte doch keine Menschen

Joe Biden ist in den vergangenen Tagen für eine Aussage und Meinung scharf kritisiert worden. Der 78 Jahre alte Präsident hat dem sozialen Medium vorgeworfen, es würde Menschen töten. Facebook hatte sich gegen diese Aussage selbst lautstark gewehrt. Biden intendierte mit seiner Aussage, dass Facebook zu viele Falschnachrichten über das soziale Medium zulasse.

Biden: FB tötet Menschen

Nun hat er im Zuge einer Pressekonferenz dazu beschrieben, die Aussage sei nicht wörtlich gemeint. Dennoch weise er daraufhin, dass „die sozialen Netzwerke mehr zensieren sollten“, so der Kern der Aussage nach der Korrektur.

In einem Artikel, den Biden über Facebook gelesen hat, wurde offenbar dargestellt, 12 Menschen seien für ungefähr 60 % aller Falschinformationen auf der Plattform verantwortlich. „Facebook tötet keine Menschen. Diese zwölf Leute da draußen verbreiten Falschinformationen und jeder, der ihnen zuhört, wird dadurch verletzt. Das tötet Menschen. Das sind falsche Informationen.“

Er hoffe, das Medium werde noch gegen die „ungeheuerlichen Falschinformationen über die Impfung“ vorgehen und nicht etwa seine Aussage „persönlich nehmen“.

Die Debatte findet in einem Umfeld statt, in der die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, zuletzt gefordert hatte, Facebook möge wesentlich rascher als bislang Beiträge löschen, „die gegen die Richtlinien verstoßen“ sowie falsch sind.

Facebook wiederum hat sich in seinem Statement davon freigesprochen, für die stockende Impfkampagne in den USA verantwortlich zu sein. Aktuell sollen gut 56 % der Menschen in den USA zumindest jeweils eine Impfung erhalten habe. Die Weiter-Verimpfung soll jedoch langsamer verlaufen. Dies wiederum sei auch durch die falschen Berichte in den sozialen Medien begründet, meint die US-Regierung.

Psaki forderte mittlerweile, Menschen, die auf einer Plattform nicht mehr lesbar seien oder gar gesperrt sind, auch auf allen anderen entsprechend gesperrt werden sollten.

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