Nach dem Lockdown werden auch die Trickbetrüger wieder aktiv

Sie hat man während des Lockdowns gewiss nicht vermisst, nun aber treiben die Trickbetrüger zunehmend wieder ihr Unwesen. Weiterhin in ihrem Fokus stehen ältere Menschen. Sie sollen derzeit bevorzugt mit dem Enkeltrick und seinen Abwandlungen um ihre Ersparnisse und im Haus verwahrte Wertsachen wie Gold und Silber gebracht werden.

Während sich beim Enkeltrick ein vermeintlicher Enkel, der angeblich in Not geraten sei, meldet und um Geld bittet, wird bei den derzeit benutzten Abwandlungen vor allem auf das positive Image der Polizei gesetzt, denn die Betrüger geben sich dabei als Polizisten aus.

Zunächst werden die Identität des angerufenen Rentners und seine Adresse überprüft. Sie stammen zumeist aus dem Telefonbuch und angerufen werden bevorzugt jene Nummern, die mit alt klingenden Namen verbunden sind. Danach wird dem Opfer erzählt, man habe Osteuropäer festgenommen und bei ihnen einen Zettel mit der Adresse des Rentners gefunden. Auf dem Zettel sei auch der Hinweis auf ein Bankschließfach entdeckt worden.

Beute und Risiko werden kaltblütig taxiert

Wird die Frage danach, ob es tatsächlich ein Schließfach gibt, vom Angerufenen bestätigt, taxieren die Betrüger durch detaillierte Fragen nach seinem Inhalt, den möglichen Wert ihrer Beute. Erscheint dieser groß genug, wird dem Opfer mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter der Bank ein Komplize der verhafteten Osteuropäer sei. Deshalb wäre der Inhalt des Schließfaches bei der Bank nicht mehr sicher und sollte am besten der Polizei übergeben werden.

Fallen die angerufenen Opfer auf diese frei erfundene Geschichte herein, werden sie zur Bank geschickt, um die Wertsachen aus dem Schließfach zu holen. Anschließend sollen sollen sie diese an einen Kollegen übergeben, damit die Wertsachen an einem sicheren Ort gebracht werden können.

Der durch derartige Anrufe entstandene Schaden geht in die Millionen und betroffen sind überwiegend Rentner. Ihnen raten die Landeskriminalämter deshalb, sich am Telefon nicht nach den persönlichen finanziellen Verhältnissen ausfragen zu lassen. Echte Polizisten werden am Telefon niemals verlangen, dass Wertgegenstände oder Geld herausgegeben wird.

Hat man dennoch einen dubiosen Anrufer in der Leitung, der zu neugierig nach den eigenen finanziellen Verhältnissen fragt und dabei auch noch einen enormen psychologischen Druck entfacht und darauf drängt, dass alles ganz, ganz schnell gehen müsse, sollte man das Gespräch besser abbrechen und über die Notrufnummer 110 der Polizei den verdächtigen Anruf mitteilen.

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