Lauterbach mit „Fehlern“ in der Sendung von Maischberger

Der als möglicher Gesundheitsminister gehandelte Karl Lauterbach ist in der Sendung von „Maischberger“ in Erklärungsnot gekommen, lassen Berichte vermuten. Es ging für Lauterbach um ein Foto der neuen SPD-Bundestagsfraktion, auf dem bis auf den Kandidaten selbst niemand mit Maske vor der Kamera stand.

Eine „Notlüge“?

Das Gruppenfoto wurde dem SPD-Politiker gezeigt. Die Moderatorin wies Lauterbach darauf hin, „Alle anderen haben sich gegen die Regelung des Bundestages verhalten“. Lauterbach konterte, das Foto sei schnell gemacht worden und die Leute hätten die Maske „kurz abgezogen“.

Das ist falsch, wie Maischberger kontern konnte. Sie führte die Szenerie als Bewegtbild auf und dokumentiert dementsprechend, dass „lange geklatscht“ wurde – von schnell kann also keine Rede sein. Zudem kam dann auch noch Olaf Scholz auf die Bühne. „Es gab La-Ola-Wellen. Das ist ein Superspreader-Event.“

Lauterbach allerdings gab sich nicht geschlagen und erwiderte, dies wäre es „nur), „wenn dort gesungen oder laut gesprochen würde…“. Maischberger dazu: „Soll ich Ihnen den Ton noch mal vorspielen?“

Offenbar reichte dies dem möglicherweise kommenden Gesundheitsminister tatsächlich. Er zeigte sich jedenfalls nicht mehr widerständig. Allerdings verwies er darauf, dass es im Herbst eine vierte Welle geben würde, die „nicht ohne ist. Wir haben einfach nicht die Impfquote erreicht, um da sicher durchzusegeln“. Dies ließe sich mit der aktuellen Impfquote nicht abwenden. „Wir bräuchten zehn Prozent mehr!“ und meinte wohl Prozentpunkte. Die jüngste RKI-Korrektur der Impfquote nach oben kannte er offenbar noch nicht.

Einen Freedom Day lehnte Lauterbach mit dem Hinweis ab, dass es in kurzer Zeit sehr hohe Fallzahlen geben würde.