in Gesellschaft

Die Posse um die Rechtsanwältin Beate Bahner hat zunächst ein Ende gefunden. Die Anwältin hatte, in Kurzfassung, zunächst gegen das Versammlungsverbot geklagt, verloren, selbst zu einer Demonstration aufgerufen und war dann ihren eigenen Angaben nach, so der Eindruck, in eine Psychiatrie verbracht worden.

Über vielleicht zwei Tage war recht unklar, ob sie tatsächlich in der Psychiatrie saß, wobei der Impfkritiker Tolzin durch ein Telefonat sicherstellte, dass zumindest eine Frau Bahner in der Psychiatrie gelandet war. Dann wurde sie – so die Meldungen unter anderem über T-Online – aus der Psychiatrie entlassen und zur Polizei vorgeladen. Nun bezeugte sie vor dem Gebäude einer Demonstration, die zu ihren Gunsten abgehalten wurde, gegenüber, sie sei gar nicht in der Psychiatrie gewesen, sondern zwei Wochen im Urlaub. Man solle der „rechten Berichterstattung“ nicht glauben.

Verwirrt? Absicht? Lügen?

Bis zum heutigen Tag ist unklar, welch seltsame Geschichte sich hinter diesem Fall verbirgt. Frau Bahner selbst hat sich in der sie unterstützenden Szene ausweislich der Kommentare und Posts unbeliebt gemacht. Dennoch herrscht teils die Idee vor, ihre vermeintliche Richtigstellung über die falsche Berichterstattung sei selbst nicht glaubhaft. Denn die Chronologie der Ereignisse beinhaltet unter anderem den Umstand, dass sie auf ihrer Website den ursprünglichen Fall, also die Klage, dokumentiert hat. Zudem wurde die Website offenbar für Stunden gesperrt, den Berichten zufolge sogar auf Bitten der Polizei.

Schließlich bleibt bis heute im Dunkeln, was ein solcher Auftritt überhaupt bezwecken sollte. Wenn die „rechte Berichterstattung“ vorgeführt hätte werden sollen, dann wäre dies ein denkbar ungünstiger Weg. Denn die „Berichte“ tauchten ebenso in den Massenmedien wie etwa der „Welt“ auf. Eine Pistolengeschichte, der wir hier nachgehen werden…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ich möchte vermuten, dass man Frau Bahner für die spektakuläre Kehrwende Geld geboten hat. So wird das Narrativ erzeugt, dass eine ursprünglich wohlgesinnte Bürgerrechtlerin von bösen rechten Kräften instrumentalisiert wurde und gezwungen war, reumütig auf den Pfad der Systemkonformität zurückzukehren. So wird sie zum Vorbild für andere verirrt Schafe. Man darf nicht vergessen, dass sich allzu schrill inszenierende Systemkritiker meist nur zu gern mit Geld oder Versorgungsposten bekehren lassen, so dass ihr Handeln im Nachhinein zum Geschäftsmodell wird. Mir kommt hier z.B. Frauke Petri in den Sinn, die ich lange Zeit völlig falsch eingeschätzt habe.

  2. Die bürgerliche Mitte sollte von den Linken lernen. Die rufen bei jeder Gelegenheit zur Solidarität auf. Die Linke wirkt nur so groß, weil sie alles vollschmiert und zusammenhält. Sie hält zuerst mit sich zusammen, dann mit Migranten, dann grenzenlos. Daß das zentral gesteuert wird, ist kein Geheimnis. Anders würde nicht in der ganzen Republik VCU und ACAB an die Wände geschmiert.
    Natürlich wird das von den anderen Parteien geduldet; wenn es einem nicht gefällt, sollte man trotzdem nicht gleich austerten und seine Stimme dagegen wenden. Einigkeit macht stark, grenzenlos!
    Die bürgerliche Mitte kennt dieses Prinzip nicht und deshalb wirkt sie machtlos. Wobei, nicht in jedem Falle. Z.B. hat es die SPD-Basis geschafft, Wolfgang Clement rauszuwerfen.
    Man sollte besser in die Kirche ein- als austreten und sich nicht kleinkriegen lassen, in Bürgerinitiativen gegen Umgehungsstraßen, Fracking, Windräder, Bebaubungspläne usw. Von da kann man mit anderen Bürgerinitiativen zusammenhalten. Man sieht ja auch manchmal, daß sich Straßenzüge ein Schild gegen einen Bebauungsplan in die Vorgärten stellt. So ist man präsent. Würden Aufkleber verteilt, wäre Solidarität hergestellt!

    Die vermeintlich Rechten, die im Prinzip nichts anderes als die alte CDU, sollten ein wenig toleranter werden und nicht auf ihrem BRD-GmbH-Mist bestehen. Und bei jeder Gelegenheit zur Solidarität aufrufen!

    Solidarität mit Beate Bahner!

    Ob das alles ganz glatt ist, spielt eine kleinere Rolle. Hauptsache die Solidarität ist da. Dann gibt’s auch eine Wiedererkennung.

  3. Es ist schon seltsam, die einen erleiden Unfälle / werden getötet (NSU u.a.) und die anderen haben „von jetzt auf nachher“ eine andere Meinung – Erpressung?, Nötigung?, Gehirnwäsche ?

    Die Frau sollte von neutralen Psychologen und Neurologen untersucht werden auf Unstimmigkeiten, welche dann wenigstens indizien ergeben ob einer der o.g. Fälle zutrifft, unserem „Staat“ kann man viel zutrauen, solange es nichts gutes ist !

  4. Beate Bahners Rede trieft vor Ironie und es ist eindeutig, dass sie massiv unter Druck gesetzt wurde. Sie gibt auch ganz klar einen Hinweis darauf: „Wenn ich solche Befehle komme, mache ich SOFORT, was Sie sagen, weil, sonst komme ich gleich wieder ins Gefängnis!“
    Wer sie dafür verurteilt, soll doch selbst mal anders handeln und eine Anklage einreichen! Es ist immer leicht, vom Sofa aus zu verurteilen. Aber wer von euch war selbst in Heidelberg, wer setzt sich aktiv für unsere Freiheitsrechte ein? Es gehört sehr viel Mut dazu, so viel weiter zu gehen als die allermeisten von uns. Ich habe großen Respekt vor solchen Menschen.
    https://www.youtube.com/watch?v=BiWzHZAMJCg

  5. PS. In ihrer Rede widerruft sie nicht, dass sie in der Psychiatrie war, sie beginnt in ironischem Ton mit einer unmöglichen Aufzählung der Dinge, die sie in den letzten zwei Wochen angeblich gemacht hat, was gar nicht sein kann, weil Musen ja geschlossen sind und Urlaubsreisen ins Ausland auch nicht möglich. Das macht sie ganz offensichtlich, um damit auch noch dem letzen Zuhörer deutlich zu machen, dass alles, was sie sagt ironisch zu verstehen ist, unter anderem, dass die Polizisten beim Verhör „sehr nette Leute sind“ und „Polizisten ja NIEMALS eine wehrlose Person in der Psychiatrie misshandeln würden“, usw… Es ist ganz klar, dass sie ironisch spricht, um nicht abermals belangt werden zu können und ins Gefängnis zu wandern.

  6. Ja Sie sind ja brilliant, Isabella !
    Vielleicht hat sie ja auch die Polizei auf eine Pizza eingeladen.
    Beim nächsten Mal einfach eine Alarmanlage im Hirn einbauen und in der Wohnung auch – dann wird bald richtig schön geknallt.
    Frisch und Blank –
    Game Over World …

Webmentions

  • Beate Bahner: Das Endspiel – Die Welt 20. April 2020

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