Zweiter Lockdown wird über 600.000 Jobs kosten

Der zweite Spahn-Merkel Lockdown, den Verfassungsrechtler für verfassungswidrig halten, wird nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln erneut dramatische Folgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze haben. IW-Direktor Hüther sagte der „BILD am Sonntag“, dass „der Lockdown ‚light‘ bis Ende November das Bruttoinlandsprodukt BIP um voraussichtlich einen Prozentpunkt senken werde. Hüther schätzt, dass wegen des November Lockdowns dieses Jahr rund weitere 591.000 ihren Job verlieren und im nächsten Jahr nochmal mindestens 15.000 Menschen ihren Job verlieren werden – vorausgesetzt, der Lockdown werde wie angekündigt Ende November enden.

Folgen können dramatisch werden – längerer Lockdown

Werde der Lockdown entgegen der Ankündigung noch länger dauern, könnte das BIP sogar um zwei Prozentpunkte sinken, so Hüther. Dann sei im kommenden Jahr mit weiteren 180.000 Arbeitslosen zu rechnen. Außerdem verursache das wiederholte „An- und Ausschalten“ der Wirtschaft bei weiten Teile der Volkswirtschaft strukturelle Schäden und wirtschaftliche Einbußen, deren Verluste zu den Arbeitslosenzahlen addiert werden müssten, so Hüther. Das IW sieht durch die Maßnahmen im November Kosten von mindestens 19 Milliarden Euro auf die Wirtschaft zurollen. Mit Einbußen von 5,8 Milliarden Euro werden Gastronomie und Hotels am stärksten betroffen sein.

Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus will „keine Garantie“ dafür geben, dass der Lockdown Ende November beendet wird. Bayerns Sonnenkönig Markus Söder sieht für den Lockdown „keine Alternative“. Für beide „Politiker“ sei entscheidend, dass die „Corona-Welle gebrochen“ werde. Garantien für ein Ende der Maßnahmen könne es aber nicht geben. Für Söder gibt es keine Alternative zum Lockdown. Denn die Folgen, wenn „man alles einfach so weiterlaufen lassen würde“, seien höhere Infektionszahlen und hohe Todeszahlen, so die Prophezeiung.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid für die „BILD am Sonntag“ soll der erneute Lockdown bei der Bevölkerung angeblich auf „breite Zustimmung“ stoßen. So sollen 59 Prozent der Befragten die von der Merkel-Regierung beschlossenen Maßnahmen für „genau richtig“ halten. 28 Prozent würden die Maßnahmen für überzogen halten, zwölf Prozent plädierten für noch striktere Maßnahmen. Ob die Umfrage repräsentativ ist oder lediglich den Grad der Gehirnwäsche und totalen Verdummung der Bevölkerung zeigt, sei dahingestellt.

2 Kommentare zu "Zweiter Lockdown wird über 600.000 Jobs kosten"

  1. Diese Lockdowns sind nur noch als Verantwortungslos zu bezeichnen, so lange die Todeszahlen nicht über frühere tolerierte höchste Grippewellenzahlen steigen.

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