in Wirtschaft

Die Zombie-Wirtschaft geht ihren Gang. Zombie-Unternehmen werden volkstümlich jene Konzerne genannt, die an sich „tot“ sein müssten, aber noch leben. Weil sie Geld bekommen, das sie unter normalen Umständen gar nicht haben können. Eine derartige Zombifizierung der Wirtschaft erleben wir in den USA und in Deutschland. Die Fed, die Zentralbank der USA, fördert inzwischen nach Kräften die Untoten… Am Ende kann auch diese Blase nur platzen, wie im übrigen noch jede Blase geplatzt ist.

Firmenanleihen direkt kaufen

Ganz konkret kauft die US-Zentrabank Fed inzwischen Unternehmensanleihen direkt auf. Das hat sie bis dato nicht gemacht, sondern das Geld der Zentralbank in sogenannte Indexfonds investiert (und damit einen ganzen Korb von Anleihen gekauft). Nun agiert die Zentralbank wie ein Investor oder eine Geschäftsbank und greift einfach zu.

250 Milliarden Dollar zahlt die Fed an Unternehmen, die ansonsten nicht mehr leben könnten. Zu den Untoten am Markt zählen Konzerne wie Hertz – die schon Insolvenz angemeldet hat.

Das Problem für die Zentralbanken, die Wirtschaft und die Wirtschaftsordnung insgesamt ist vieldimensional. Zum einen nutzt auch die US-Zentralbank die Möglichkeit, einfach selbst Geld zu drucken. Das Geld steht einer Wirtschaft gegenüber, die immer noch nicht mehr produziert als vorher – die Inflationsgefahr also wächst ohnehin.

Ganz besonders düster ist jedoch der Blick auf die Wirtschaftsordnung. Wenn die Zentralbank über ihre Ausschüsse und das frisch gedruckte Geld nun entscheiden darf, wer überlebt und wer kein Geld mehr erhält, ist dem Zufall und der Willkür Tür und Tor geöffnet. Typischerweise machen Zentralbank mit dieser Form der Geldpolitik Unternehmen – also Zombies – zudem abhängig. Die Probleme sind nicht nur zeitweiliger Natur und verflüchtigen sich dann – die Probleme wachsen. Wenn sich die Unternehmen auf eine staatliche Organisation verlassen dürfen – dann werden wir in den USA schneller als je gedacht die nächste Sowjetunion sehen. Hier lesen Sie mehr über die allgegenwärtige Zentralisierung….

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Kommentar

  1. Die Blase ist vielleicht gestern geplatzt, Karstadt und Galeria Kaufhof wollen eine ganze Reihe Standorte schließen. Das sind nur die ersten Dominosteine, denn jetzt kippen auch die Anbieter von Kleidung und Haushaltswaren in die Pleite und reißen die Produzenten, Lieferanten und Zulieferer mit.
    Entweder stellt sich die Presse doof, daß die nicht dahinter kommt, was das bedeutet, oder die ist tatsächlich so doof?

    „Profiteure der Angst – das Geschäft mit der Schweinegrippe“ Arte Doku

    Der Fall war ganz ähnlich gelagert und ist schließlich aufgeflogen. In der Doku kommen alle Warner zu Wort, welche von der Presse gemieden werden. Das RKI wird hart kritisiert und als Lobbyclub der Pharamindustrie vorgeführt.

    • „Die Presse“ hat fertig.
      Das Aussterben des Berufsstandes der Journalisten ist von der Öffentlichkeit ebenso wenig wahrgenommen worden wie die Besetzung der Reaktionsstuben durch Agitationspropagandisten.
      „Journalismus“ ist heute die Bezeichnung für eine krankhafte Form von „Kommunikation“, die sich seuchenartig verbreitet hat.
      Bekämpft werden jedoch nicht diese gesellschaftszersetzende Seuche, sondern die letzten Exemplare noch lebender Journalisten, die allesamt auf der „R o t e n Liste“ stehen oder – zutreffender – auf der Liste der Roten.