in Wirtschaft

Arme Gastronomen, so Beobachter jetzt. Die Gastronomie in Deutschland öffnet – und muss möglichst ohne Wehklagen sehen, wie die eigene Branche darniedergeht. Die Regierung um Angela Merkel und Peter Altmaier ist offenbar der Meinung, die Lockerungen in den Ländern und die vorher bezahlten Kurzarbeits-Phasen würden den Betrieben helfen, um jetzt allein wieder ihre Geschäfte betreiben zu können. Sofern die Maßnahmen zu hart gewesen sein sollten – wie viele  Beobachter meinen – kann sich in Deutschland die Merkel-Truppe die Zerstörung ganzer Branchen auf die Fahnen heften.

Besichtigen Sie die Restaurants

Suchen Sie die Restaurants auf, werden Sie feststellen, dass all die Maßnahmen dort die Kapazitäten haben um mehr als 50 % zusammenbrechen lassen. Tische sind weit aufeinander aufgestellt, bestimmte Bereiche ganz gesperrt. Zudem ist es ungemütlich.

Gäste desinfizieren sich die Hände, tragen auf dem Weg vom Eingang zu den Tischen Masken, auf dem Weg zu den Toiletten gleichfalls – und dürfen teils nur zu zweit am Tisch Platz nehmen. Kurz und gut: Im Kern ist eine Branche in einer Weise dezimiert worden, die Umsätze in halbwegs normaler Größenordnung nicht zulassen. Dabei müssen die Betreiber Personal vorhalten und vor allem Lebensmittel, die einen normalen Betriebsablauf ermöglichen. Die ersten Pleitemeldungen folgen schnell.

In München hat der Hofbräukeller geschlossen. Tradition schützt vor Unwirtschaftlichkeit nicht. Bis auf Weiteres sei der Betrieb geschlossen, so teilt der Betreiber, die Familie Steinberg, mit. Ein weiteres Brauhaus in München sucht schon nach einem neuen Betreiber – in kürzester Zeit. Der muss 1 Million Euro Kapital mitbringen, so der Wunsch der Brauerei.

Für Angela Merkel und Peter Altmaier sowie deren Anhänger: Die Betriebe mussten zwei Monate lang schließen, fast drei. Jetzt sind die ausgedörrten Unternehmen am Ende. 80 % der Gastronomen sind nach einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga der Meinung, der Betrieb sei unter den gegenwärtigen Auflagen nicht möglich. Im gesamten Jahr sollen die Umsätze um mindestens 55 % sinken.

Es hilft keine Umsatzsteuersenkung: Die Wirtschaft(en) sind am Ende. Und dies wird nicht die erste Branche sein. Was dies für die gesamte Volkswirtschaft bedeuten kann, lesen Sie hier…

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Kommentar

  1. Viele Gaststätten hatten es schon vor Corona schwer, aber jetzt das ist ein Unding. Das Hauptgeschäft lief bei den meisten am Wochenende, an Feiertagen oder zur Ferien- & Urlaubszeit, damit musste oft der Großteil des Jahres mit weniger Gästen kompensiert werden. Betriebs- und Personalkosten, sowie Miete oder Pacht fallen auch ohne oder bei wenigen Gästen an. Mit halber Kapazität geht die Rechnung nicht auf.

  2. China zeigt, dass nach wie vor eine grosse Gefahr besteht, obwohl China drastisch und entschlossen gegen das Virus vorgeht. Die Vergangenheit zeigte, dass sich das Virus rasant ausbreiten kann, bereits aus wenigen infizierten. Hier meinen viele, es ist nur eine harmlose Erkältung und Massnahmen sind nicht nötig. Selbst eine Stunde Maske tragen im Einkaufszentrum bedeutet schon viel zu viel Anstrengung.

    • Welches Virus meinen Sie? Das natürliche, das jeder in sich hat, oder das im Labor aufgepeppte?
      Unterscheidet der Test zwischen beiden Virenarten? Wenn nein, dann habe ich große Zweifel an den gemeldeten Infektionszahlen. Genaue Zahlen sind jedoch eine Mindestvoraussetzung für sachgerechte Entscheidungen, welche Maßnahmen in welcher Art von Durchführung effektiv und wirksam sind.
      Aufgrund der vorliegenden und bis dato unwiderlegten, doch – warum? – nicht verbreiteten physikalischen Untersuchungsergebnissen sind z.B. die verordneten Abstandsregelungen genau so sinnvoll und wirksam wie ‚Schuheputzen gegen Corona‘.
      Corona gibt keinen Grund zur Panik, die amtierende Regierung samt ihrer Geschäftsführerin dagegen schon.

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  • Wie die Regierung zum Beispiel die Gastronomie ruiniert hat – Die Welt 15. Juni 2020

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