in Wirtschaft

Kanzlerin Merkel hat sich für den inzwischen insolventen Dax-Konzern Wirecard eingesetzt, als schon negative Schlagzeilen die Berichterstattung beherrschten. Allein dieser Umstand ist bereits einen Untersuchungsausschuss wert, meinen viele Menschen. Olaf Scholz, der Finanzminister, musste zusehen, dass seine Unterbehörde BaFin 1,5 Jahre lang nicht herausfand, wie es um den Konzern stehen würde. Nun ist – ein erheblicher Zufall – der frühere Chef von Wirecard in Asien (wo 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten liegen sollten – aber nicht mehr aufgefunden wurden – gestorben. Der Vater des Verstorbenen Christopher B. sagte über den Tod des lediglich 44jährigen Mannes, sein Sohn sei vorher bereits wg. eines Schwächeanfalls im Krankenhaus gewesen. Er ginge davon aus, hier liege eine „natürliche Sache“ vor.

Der Verstorbene allerdings sei, so das „Handelsblatt“, ein bedeutender Kontaktmann des früheren Wirecard-Vorstandsmitglieds Jan Marsalek gewesen. Marsalek ist immer noch verschwunden. Peinlich für Olaf Scholz, welch ein Sumpf sich dort bildet? Erinnern Sie sich an die Geschehnisse…

„Das Kanzleramt ist offenbar noch viel tiefer in den Wirecard-Skandal verstrickt, als bislang angenommen. Der Zahlungsdienstleister Wirecard, der Insolvenz angemeldet hat, war einen Bericht des „Focus“ zufolge offenbar massiv in die Politik verstrickt – bis ins Kanzleramt hinauf. Während sich der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun den Justizbehörden gestellt hat, ist ein weiterer Top-Manager auf der Flucht.

In dem Skandal geht es um 1,9 Milliarden Euro, die „verschwunden“ sind. Merkel setzte sich für Wirecard ein, wie wir hier bereits berichteten. Auch Finanzlobbyist Olaf Scholz wusste schon länger von den „Problemen“ bei dem Zahlungsdienstleister. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat indes drei Haftbefehle gegen frühere Führungskräfte gestellt. Ihnen wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug, Marktmanipulation und Fälschung der Bilanzen vorgeworfen.

Wenn es um kriminelle Firmen und „verlorene“ Milliarden und Insolvenzen geht, wird häufig auch die Staatskasse und damit der Steuerzahler in Mitleidenschaft gezogen. Beim Wirecard-Fall geht es um riesige Summen – mit Potenzial für jahrelange steuerliche Verwicklungen. Mögliche Steuerrückforderungen in Millionenhöhe könnten die Staatskasse teuer zu stehen kommen: Weil der Zahlungsdienstleister die Bilanzen mit mutmaßlich erfundenen Umsätzen und Gewinnen aufblähte, hat das Unternehmen auch zu hohe Steuern gezahlt. Gängige Praxis ist dann – laut Steueranwälten und Insolvenzverwaltern – dass die Steuerbescheide nachträglich korrigiert werden. Zu viel gezahlte Steuern werden häufig vom Steuerzahler zurückgeholt.

Insolvenzverwalter haben die Pflicht, die Masse zu wahren und nach Möglichkeit zu mehren, damit die Gläubiger eines insolventen Unternehmens so viel wie möglich von ihrem Geld zurückbekommen. Bei Scheingewinnen wie im Wirecard-Fall dürften die Steuererklärungen und Steuerbescheide zu korrigieren sein, meinen Insolvenzverwalter. Bei Wirecard geht es in dieser Hinsicht um sehr hohe Summen: Der Konzern soll laut „Focus“ von 2015 bis 2018 knapp 160 Millionen Ertragssteuern gezahlt haben.

Fraglich ist, in wieweit Merkel in den Betrug verwickelt ist. Immerhin hat sie sich im September 2019 bei ihrem China-Besuch für das Unternehmen eingesetzt, wie wir berichteten. Im September 2019 war Merkel auch in Wuhan. Alles nur Zufall?

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  1. Wirecard ist ein lebendes Beispiel dafür wieviele Politiker sich in dem Dreck suhlen und abkassieren, wollen aber Steuersünder jagen. Das Pack läuft weiterhin artig frei in der Gengend rum, und überflüssige Zeugen verschwinden, gell?

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