in Wirtschaft

Die Wirtschaft in Europa taumelt. Die EU-Kommission unter Präsidentin von der Leyen, die gleichzeitig das Geld mit vollen Händen ausgibt, gab bekannt, dass die Rezession noch „stärker ausfallen (werde) als bislang angenommen“. Korrekt würde es heißen: Als die EU-Kommission annahm. Denn Beobachter und Analysten wissen schon seit längerer Zeit, dass die sogenannten „Annahmen“ der Politik – auch der Merkel-Regierung – falsch sind und waren. Wie wird dies finanziert: Per Vermögensabgabe?

8,7 % Minus

Nun räumt die EU-Kommission ein, dass der Wirtschaftseinbruch bei -8,7 % für das laufende Jahr landen könne – bezogen auf die Euro-Zone. In der gesamten EU würden hiernach -8,3 % Wirtschaftseinbruch erwartet. Immerhin sehe die Kommission „erste Anzeichen“, wonach der Tiefpunkt „durchschritten sein könnte und es nun aufwärts ginge“.

Bislang hatte die Kommission verkündet, das Minus werde bei -7,7% in der Euro-Zone und bei -7,4 % in der gesamten EU erwartet. Die „Aufhebung der Corona-Auflagen“ würde in „kleineren Schritten“ vorangehen als noch im Mai „angenommen“, so die EU-Kommission.

Und weiter im traurigen Text: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdown sind ernster, als wir das ursprünglich erwartet haben“, ließ die Vizepräsidentin der EU-Kommission Valdis Dombrovskis mitteilen. „Wir“ würden noch immer in stürmischer See navigieren und stünden vor „vielen Risiken, darunter eine weitere große Infektionswelle“, will die EU-Kommission just von jenem Bild, das zahlreiche Lockdown-Maßnahmen erst ermöglichte, nicht lassen.

Auch für das kommende Jahr hat die EU-Kommission nun eine schlechtere Prognose parat. Die „Erholung“ würde 2021 „etwas weniger robust ausfallen als gedacht“. 6,1 % Wachstum für die Euro-Zone, 5,8 % für die gesamte  EU sehe die Kommission. Im Mai lautete die Prognose für 2021 + 6,3 % bzw. + 6,1 %.

Allerdings würden die Risiken schon deshalb hoch sein, weil „Umfang und Dauer der Pandemie (…) weitgehend unbekannt“ seien. Auch könnten „Liquiditätsprobleme bei vielen Firmen zu Solvenzproblemen führen“.

Erstaunlich sind diese Erkenntnisse nicht. Zahllose Volkswirte oder Autoren haben dies schon vor Wochen und Monaten geschrieben. Sie wurden als Schwarzmaler bezeichnet. Nur halten wir zweierlei fest: Die wirtschaftlichen Probleme sind ausschließlich wegen der Lockdown-Maßnahmen entstanden, die von der Politik verfügt worden sind – und offenbar viel zu intensiv. Denn Fakt zwei lautet: Die Pandemie oder Epidemie ist bei weitem – um Dimensionen – nicht so massiv ausgefallen wie prognostiziert. Ein desaströses Zeugnis für Merkel, Macron und Co.

Und Sie müssen sich gegen die kommende Vermögensabgabe schützen…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. „Allerdings würden die Risiken schon deshalb hoch sein, weil „Umfang und Dauer der Pandemie (…) weitgehend unbekannt““

    Sorry mal – von welcher Pandemie reden die eigentlich immer?
    Infizierte sind noch keine Kranken und schon gar keine Toten!
    Wie lange wollen wir uns denn noch einen vom Pferd erzählen lassen?

  2. Zitat:“ Die Pandemie oder Epidemie ist bei weitem – um Dimensionen – nicht so massiv ausgefallen wie prognostiziert. Ein desaströses Zeugnis für Merkel, Macron und Co.“
    Oh, Oh- wer hätte das vorhersehen können, außer den vielen nicht gehörten Experten?? Pill Bill & Drosten sehen das sicher gaaanz anders. Und wenn der Artikel oben so zutrifft, müsste Merkel & ihre demokratiefeindliche Clique aus dem Amt gejagt und vor ein Tribunal gebracht werden…aber …eher friert die Hölle zu oder VdL rückt ihre Telefondaten freiwillig raus oder Ch. Lagarde wird nicht nur rechtskräftig „verurteilt“ (ohne Strafe) und mit immer fetteren Posten bedacht…oder: hätte, hätte Fahrradkette- sie „verwüsten“ trotz allem unsere Zukunft… „alternativlos“

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  • Wirtschaftseinbruch in Europa NOCH stärker als gedacht – Die Welt 20. Juli 2020

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