in Wirtschaft

Die Bundesregierung zählt zu den „20 größten Werbetreibenden des Landes“, meldet die „FAZ“. Die „Werbeausgaben“ sind im Jahr 2020 um 90 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro gestiegen – also von 60 Millionen Euro ausgehend. Ein stolzer Betrag, den die „FAZ“ dort als Anstieg meldet. Relativ betrachtet sind die „Werbeausgaben“ damit um 150 % gestiegen. ist das noch „Werbung“?

Gesundheitsministerium „wirbt“

Das Gesundheitsministerium von Jens Spahn war besonders fleißig. Nach das Ministerium für seine „Werbung“ im Jahr 2019 3 Millionen Euro ausgegeben haben soll, sind die „Werbeausgaben“ für das Jahr 2020 auf „60 bis 70 Millionen Euro“ gestiegen.

Die Kampagne „Zusammen gegen Corona“ habe 39 Millionen Euro gekostet und sei der größte Posten. Nach Abzug der 39 Millionen Euro, die wohl u.a. besonders für die „App“ geflossen sind, bleiben noch 21 bis 31 Millionen Euro. Auch dies ist ausgehend von 3 Millionen Euro nach Meinung von Beobachtern ein gewaltiger Schritt. Ist das noch „Werbung“? Die Frage darf erlaubt sein. Denn wofür darf die Exekutive „werben“, wenn nicht für Anliegen in eigener Sache.

Andere Beobachter nennen diese Form der Werbung „PR“. Zur „App“ hat auch das Bundespresseamt viel beigetragen. Die Ausgaben für Schaltkosten seien mit 18,2 Millionen Euro zu beziffern – „wg. Corona-Maßnahmen“, so das „Bundespresseamt“. 24,3 Millionen Euro schaltete das Amt insgesamt.

Es erhebt sich nach Meinung von Beobachtern und Kritikern allerdings die Frage, wieso überhaupt für „Werbung“ bezahlt werden muss. Die Regierung kann über tägliche Pressekonferenzen jede Form der Öffentlichkeitsarbeit betreiben, die sich die Behörde(n) nur wünschen kann.

Das Geld jedenfalls fließt Plattformen zu, die dafür Schaltplätze zur Verfügung stellen können. Kritiker verweisen darauf, dass etwa Social Media Plattformen im Gegenzug auch politisch eingespannt werden….

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