in Wirtschaft

Frank Walter, Geschäftsführer der Ersten Finanz- und Vermögensberatung hat in einem Interview mit „Focus Money“ erklärt, weshalb die Euro-Währungsreform früher oder später kommen muss. Der Euro werde nur noch durch den politischen Willen künstlich am Leben erhalten. Zur Währungsreform muss es kommen, da die Schuldenberge der Euro-Staaten nur noch durch das Drucken von Papiergeld gedeckt werden und nicht mehr durch Leistungen, wie zum Beispiel in Infrastruktur oder Bildung. Einfach gesagt ist eine Währungsreform nichts anderes, als der Tausch von Guthaben der Bürger gegen die Schulden des Staates, so Walter.

Bei der Euro-Reform wird eine neue Währung eingeführt – denkbar ist wieder eine D-Mark oder ein Nord- und Süd-Euro. Der neuen Währung wird eine spezifische Kaufkraft zugewiesen, die nach allen Erfahrungen der Vergangenheit nur noch einem Zehntel der Kaufkraft der alten Währung entspricht. D. h. die neue Währung ist nur noch 1/10 des Euro wert. Guthaben auf Banken schmelzen auf 1/10 des Wertes zusammen, d.h. 90 % Verlust.

Die Euro-Währungsreform ist deshalb zu 100 Prozent wahrscheinlich, weil 8 von 13 Merkmalen, die als Indikator für das Herannahen einer Währungsreform hinweisen, bereits erfüllt sind, wie etwa die Aufgabe des Goldstandards. Anleger sollten darauf achten, ob die Inflation anspringt, was einer Enteignung gleichkommt. Ein weiteres Indiz für eine nahende Währungsreform ist das Erschweren des Kaufs von Sachwerten, wie etwa die Herabsetzung des Kaufs von Gold. Ab 2020 dürfen Goldkäufe in Deutschland nur noch bis zu 2.000 Euro anonym getätigt werden. Ein deutliches Warnsignal.

Zudem wird die Bargeldabschaffung vorangetrieben – ein drittes Indiz für eine baldige Währungsreform. Bürgern wird so die Möglichkeit genommen, Bargeld als Wertspeicher zu nutzen. Der Bürger muss sich also darüber im Klaren sein, dass bei einer Währungsreform rund 90% der Geldwerte vernichtet werden. Vermögensverluste bei Sachwerten sind hingegen geringer. Zudem gewinnen Sachwerte nach einer Währungsreform wieder an Wert oder bereits währenddessen, so wie Gold. Als Sachwerte gelten zudem Immobilien und Aktien. Weitere Hinweise von uns erhalten Sie hier. 

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Kommentar

  1. Man kann in der Euro-Zone nicht einfach so eine Währungsreform lostreten. Das würde weltweit Chaos auslösen und in Europa sicher zu einem Bürgerkrieg führen.

    Einer Währungsreform müssten bestimmte Ereignisse vorausgehen. Das könnte z. B. ein großer Krieg oder ein wirtschaftlicher Kollaps sein. Die Reform würde man dem Volk dann als Heisbringer verkaufen. Bei einer Wiedereinführung nationaler Währungen, z. B. nach einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone (halte ich nicht für sehr wahrscheinlich), wird es die Politik nicht wagen, Geldvermögen auf die beschriebene Art und Weise zu entwerten. Solch ein Vorhaben würde diesen Herrschaften umgehend um die Ohren fliegen.

    • >> Die Reform würde man dem Volk dann als Heisbringer verkaufen. <<

      Edit:
      … würde man "versuchen" als Heilsbringer zu verkaufen.

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  • Warum die Euro-Währungsreform kommen muss - Leserbriefe 10. August 2019

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