Warnung an Sparer in Deutschland: Es wird noch dramatischer!

Des deutschen Haushalts liebstes Kind beim Vermögensaufbau ist jahrzehntelang neben dem Sparbuch die Lebensversicherung gewesen. „Garantiezinsen“ in Höhe von mehr als 4 % sorgten für einen geräuschlosen und sicheren Aufbau über lange Jahre. Gerne nahmen Banken die Lebensversicherungen und deren Auszahlung zum Ende als Sicherheit oder als Gegenleistung für Immobilien-Darlehen. Die Zeiten dürften vorbei sein.

In den vergangenen 15 Jahren, begleitend also zur Kanzlerschaft von Angela Merkel, sind die Zinsen in der EU nicht nur deutlichst gesunken, sondern inzwischen teils unter 0 % gefallen. Immer mehr Bankkunden müssen Strafzinsen bezahlen – die der guten Ordnung halber allerdings als „Verwahrentgelte“ geführt werden. Nun schlagen auch die Versicherungsmathematiker dem Scholz-Ministerium (Finanzministerium) vor, die Zinsen noch einmal zu senken.

Garantiezins: von 0,9 % auf 0,25 %?

Der Garantiezins solle von 0,9 % auf 0,25 % sinken, so die Forderung der „Deutschen Aktuarvereinigung“. Formal nennt sich der Zinssatz „Höchstrechnungszins“ und ist lediglich eine Empfehlung. Der GDV, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, hält die Forderung jedoch für gut begründet und nachvollziehbar.

Damit aber hat sich die Politik ein weiteres Problemfeld geschaffen. Die Riester-Rente sieht bis dato eine Beitragsgarantie vor, die, so der GDV, gelockert werden muss. Dies wiederum würde „weiterhin eine sicherheits- und chancenorientierte Anlage der Kundengelder“ erlauben.

Meinung: Die weiter sinkenden Zinsen sind für neue Lebensversicherungen und ähnliche Modelle praktisch das Aus. Vermögensaufbau oder die hier genannten „sicherheits- und chancenorientierte Anlage“ von Kundengeldern ist angesichts einer Inflationsrate, die langfristig höher als der Zins sein wird, schlicht eine falsche Einordnung.

Dies ist, so Kritiker, sogar eine schleichende Enteignung durch die Schulden- und Zinspolitik der EU und der EZB in den vergangenen 15 Jahren. Zufällig, wie erwähnt, die Zeit der Kanzlerschaft von Angela Merkel. Die Substanz der privaten Vermögen schmilzt. Schützen Sie sich.

2 Kommentare zu "Warnung an Sparer in Deutschland: Es wird noch dramatischer!"

  1. Keine Panik die Enteignungsgesetze sind bereits fertig. Eine kurze Übersicht zur Selbsteinschätzung ob man betroffen ist: https://incamas.blogspot.com/2020/11/wer-glaubt-die-einlagensicherung-und.html

  2. Der Bundestag hat einen gesetzlichen Vertreter, Prof. Dr. Norbert Lammert, und die USt-IdNr. DE 122119035.
    Und wer kann eine USt-IdNr. bekommen? Auskunft gibt dabei der § 27a UStG der wie folgt lautet:
    (1) Das Bundeszentralamt für Steuern erteilt Unternehmern im Sinne des § 2 auf Antrag eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
    Der Bundestag ist eine Firma, die nach § 17 HGB klagen und verklagt werden kann.
    Zur Führung einer Firma sind nach deutschem Handelsrecht nur Kaufleute berechtigt. Ein solches Handelsgewerbe muß, in das Handelsregister eingetragen werden. Wir finden den Eintrag im Handelsregister!
    Wir finden den Eintrag unter: http://www.hoovers.com/company/Deutscher_Bundestag/yytjtfxrc-1.html
    Den Bürgern geht die Firma nichts an!

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