in Wirtschaft

Wir sonnen uns derzeit mit der berühmten „schwarzen Null“ im Bundeshaushalt noch in den guten Wirtschaftsdaten der vergangenen Jahre. Die gute Zeit dürfte jedoch bald zumindest teils vorbei sein, unken nunmehr die Volkswirte der „Weltbank“ nach einem Bericht der „faz“. Zumindest für das nächste Jahr hat sie Prognose gesenkt. Wir gehen davon aus, dass, sollte diese Annahme zutreffen, auch dieses Jahr bereits schwächer ausfallen wird.

Weltbank sieht massiven Rückschlag

Es geht nicht um Kleinigkeiten, sondern um einen großen Rücksetzer, so die Volkswirte. Die bisherige Prognose bezieht sich noch auf ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,9 % aus dem vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr 2020 wird das Wachstum auf 1,7 % sinken, heißt es bei den Volkswirten, die diese Zahlen am Dienstag in der US-Hauptstadt Washington vorstellten.

Schuld daran, so wird vermutet, sei die Wirtschaftspolitik Donald Trumps. Er betreibe eine sogenannte „prozyklische Stimulanzpolitik“. Übersetzt gesagt: Donald Trump verschafft der Wirtschaft durch Steuerermäßigungen einen künstlichen Impuls der nur ein Strohfeuer entfachen könne. Die Aussage revidiert sich jedoch gleich durch andere Angaben. Denn die Weltbank unterstellt, dass es in China sowie auch in der Euro-Zone gleichfalls nach unten gehe. Weltweit wird das Wachstum im laufenden Jahr nach diesen Erwartungen bei 2,9 % liegen. 3,0 % waren erwartet worden. Die „Handels- und Produktionskapazitäten (haben) nachgelassen, Handelskonflikte bleiben ein großes Thema und in einigen der großen Schwellenländer sind die Finanzmärkte vehement unter Druck“, so die Studie.

Diese Redaktion geht davon aus, dass die Annahmen im Wesentlichen noch zu optimistisch sind. Die Zinsen werden als weitere Stimulanz wohl ausfallen. Die deutsche Wirtschaft könnte zudem durch den „Brexit“ Großbritaniens noch deutlich geschwächt werden und als Wachstumslokomotive für die EU, als die sie sich selbst begreift, ausfallen. Die Zeit der vergleichsweise abstrakten Probleme in der Wirtschaft ist vorbei. Es dürfte konkreter werden.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Abwarten!
    Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn zweistellig gestiegen und die Börsen haben (wg. Trump/China/Handelsstreit) auch wieder nach oben gedreht.

  2. Es ist doch nicht Trumpi, der die Finanzwirtschaft der USA steuert, sondern die FED unter Goldman Sachs & Co. Und was ist die soviel angebetete „schwarze Null“? Sie bedeutet nichts weiter als das es keine Neuverschuldung gab aber auch Altschulden nicht abgebaut wurden. Und somit der ständig steigende Zinseszins berappt werden muss und das bekommt die Gesellschaft inzwischen mehr als genug zu spüren. Nicht nur indem die Schere von arm zu reich immer größer wird, sondern das es immer mehr Arme gibt und die bereits Armen noch ärmer werden. Ja, die fetten Zeiten sind vorbei wie es Leut Scholz so schön sagte. Und das Ziel ist, die Lebensverhältnisse von Somalia und Mali In Deutschland umzusetzen. Na bitteschön, das ist das Werk eines Volks , das seine selbstbewusste Eigenverantwortung abgelegt hat.

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  • Vorsicht: Wachstumsprognose durch Weltbank gesenkt – 2019 wird bitterer – alternative news 10. Januar 2019

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