in Finanzsystem

Die Europäische Zentralbank EZB hat wieder am Geldhahn gedreht. Sie bleibt „geldsüchtig“, wie „Telepolis“ in etwas anderer Form schreibt. Sie belässt die Zinsen auf dem aktuellen Niveau. Und das bedeutet: Es gibt eine Geldschwemme. Es werden diejenigen enteignet, die Geld haben und dabei nicht auf den „Druckknopf“ drückten. Und es werden diejenigen gewinnen, die Schulden haben. Wer Schulden hat, muss weniger Kaufkraft für neue Schulden opfern.

In den USA sind die Zinsen gestiegen

In der Euro-Zone liegen die Zinsen bei knappen -0,4 %. Diesen Zinssatz zahlt die EZB den angeschlossenen Banken für deren Einlagen. Das heißt: In diesem Fall kassiert die EZB. Die Banken sollen sozusagen ihr Geld nicht dort hinterlegen, sondern es per Kredit an den Markt schieben. Dort wiederum erzeugt es neues Geld. Denn Kredite entsprechen „Geld“. Wer einen Kredit erhält, dem wird das „Geld“ direkt auf dem Konto gutgeschrieben. Einen Teil davon wird dieser Mensch/diese Organisation offenbar ausgeben. Das heißt aber nur, dass diese Teilsumme auf dem Konto verschwindet und an anderer Stelle als Einbuchung wieder auftaucht.

Die Quelle des „Geldes“ ist der Kredit. Und der kam aus dem Nichts. In den USA sind die Zinsen inzwischen höher und liegen bei bis zu 2,25 %. Der Dollar ist also relativ stärker als der Euro. Die EZB wollte an sich diese Geldpolitik gegen den Euro beendet. Das hatte sie im Sommer angekündigt. Obwohl die Inflationsrate wegen der Geldschwemme steigt, hält sie aber an ihrer Form der Geldpolitik fest. Und wir nennen dies Vermögens-Enteignungsprogramm.

Denn wer hat, dem wird genommen. Über die fehlende Kaufkraft. Dies macht sich in unnatürlich niedrigen Zinsen noch zusätzlich bemerkbar. Die Zinsen sind zudem ein Anreiz, um weitere Kredite = Geld zu erzeugen. Ein ewiger Kreislauf, der dort angeschoben wurde. Nur merkt es fast niemand. Noch nicht.

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  • Unglaublich: EZB bleibt geldsüchtig – zu unseren Lasten – NEOpresse – Wikitunes News 17. Dezember 2018

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