in Wirtschaft

Christine Lagarde wird neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank, der EZB. Sie hat nun in der Öffentlichkeit preisgegeben, welche Pläne sie verfolgt hat. Es sieht nicht gut aus für Sie und Ihre finanzielle Freiheit. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.

Enteignung Teil X

Die Präsidentin hat eine Frage des „Wirtschafts- und Währungsausschusses“ namens ECON des EU-Parlaments beantwortet. Die Antwort lässt tief blicken. Die Gefahr für die Stabilität der Finanzmärkte sowie für die Banken sei ihr durchaus klar. Andererseits gebe es, falls „erforderlich noch Spielraum nach unten“. So sei die „effektive Untergrenze bei den Schlüsselzinsen“ noch nicht erreicht.

Allein die sogenannten Leitzinsen haben mit 0,0 % ein Rekordtief erreicht. Zudem müssen die Banken für deren Einlagen bei der EZB einen Strafzins von 0,4 % entrichten. Diese Strafzinsen reichen die Banken direkt als Zinsen oder in Form von Gebühren an die Kunden weiter. Also an Sie. Wir nennen dies indirekte Enteignung, da Ihr Vermögen offensichtlich wertloser wird.

Nun ließ Lagarde in Anbetracht der noch immer nicht überwundenen Wirtschaftskrise wissen, dass die „EZB (…) einen breitgefächerten Werkzeugkasten zur Verfügung“ hat und dieser bereit sein müsse, um entsprechend zu handeln.

Dabei wurde bekannt, dass die Bundesbank als Beispiel für diese Art der Politik auch negative Zinsen für Immobiliendarlehen für möglich hält. Dies könne sinnvoll sein, sofern die Zinsen dafür niedriger seien als dafür, das Geld der Kunden zwangsweise bei den Banken zu hinterlegen. Das ist zwar richtig, aber nicht Sinn und Zweck der ganzen Geldpolitik.

Wenn es zu niedrigen Zinsen kommt, handelt dies für gewöhnlich ganze Wirtschaften nach unten. Wenn jetzt aber die Immobilienkredite ebenfalls mit Zinsgeschenken belohnt werden, dann werden die Immobilienpreise weiter explodieren. Die Mieten dürften ebenfalls kräftig klettern – die Politik wird voraussehbar noch stärker enteignen. Und dies haben vorher alle gewusst. Die Pläne reichen noch weiter, wie Sie hier lesen. 

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