in Wirtschaft

Warnmeldungen über einen möglichen Blackout in Deutschland und Europa mehren sich. Erst am Sonntag wurde von einem „historischen“ Mega-Blackout in Argentinien, Uruguay sowie Teilen Brasiliens berichtet. Im Januar war die Meldung eines „Beinahe-Blackouts“ in Europa den Medien nur eine kleine Meldung wert. Nach der Meldung vom Sonntag häufen sich jedoch die Meldungen: „Auch in Deutschland wird der Mega-Blackout wahrscheinlicher“, schreibt die „Welt“ oder „Europa kann die deutsche Stromversorgung nicht retten“.

Ein Grund für einen potenziellen Blackout in Deutschland sei der geplante deutsche Kohleausstieg. Zuletzt gab es 2006 einen Blackout in Europa, der in Deutschland ausgelöst worden sein soll und mehr als zehn Millionen Haushalte stundenlang ohne Strom ließ. Zwar hätten die Netzbetreiber Europas diesen Vorfall zum Anlass genommen, ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu vertiefen. Jedoch steige die Gefahr eines Blackouts in Deutschland durch die Energiepolitik der Bundesregierung.

Diese vertraue darauf, dass Deutschland in Zeiten ohne Wind und Sonne Strom von den Nachbarländern importieren könne. Das sei aber eine riskante Fehleinschätzung. Kaum einer der deutschen Nachbarn hätte noch Kraftwerkskapazitäten übrig, warnte der Bundesverband der Elektrizitäts- und Wasserwirtschaft in einer neuen Studie. Die Studie habe grobe und folgenreiche Rechenfehler in den Strategiepapieren der Bundesregierung festgestellt, so der Bericht der „Welt“.

Das Bundeswirtschaftsministerium, das von Peter Altmaier (CDU) geführt wird, habe Daten der europäischen Netzbetreiber falsch interpretiert. Etwaige Überkapazitäten in den deutschen Anrainerstaaten seien tatsächlich um den Faktor 3-4 niedriger. Versorgungssicherheit müsse daher zum zentralen Punkt in der Kohleausstiegskommission werden. Deutschland sei zwar Teil des europäischen Binnenmarktes, jedoch die Nachbarn alleine könnten Versorgungssicherheit nicht gewährleisten. Wer sorgt sich dann um unsere Energie noch? Lesen Sie hier mehr…

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Kommentar

  1. Als strikter Gegner der KKWs muss ich hier festhalten, dass nach deren Abschaltung die Gefahr eines deutschen Blackouts sehr groß sein wird.
    Und es wird diese Blackouts geben. Das ist unvermeidlich.

    • weil alle nur dumm wie die schafe irgendwelchen selbsternannten Klima experten hinterher rennen und sich von diesen dummen Menschen keiner Gedanken darum macht wie die Stromversorgung ohne Kohle und KKWs bestelligt werden soll.Der Verbrauch an Strom wird immer grösser und schon heute werden sogenannte Windparks mit Dieselagregaten um laufen gehalten.Das ich nicht lache ,Klima ,Umwelt der ganze scheiss nur Augenwischerei für Doofe die einer Greta Dumpberg hinterherlaufen.Was weis denn diese dumme Göre nur dummes Geseier von pupertierenten ,kleinen Idioten

    • Das „nur dunkelwerden“ ist nur das geringste Problem bei einem BlackOut.
      Was passiert bei einem BlackOut im Winter, wenn dann kein Wind weht und es Nacht wird?
      Aber dann funktionieren keine Gas- und Ölheizungen mehr, die Heizungssysteme frieren ein und platzen. Wer zahlt den Schaden?
      Notstromaggregate? Die Tankstellen brauchen Strom zur Treibstoffabgabe, also gibts keinen Sprit.
      Die Wasserversorgung läuft nur über Elektropumpen. Also kein Wasser aus dem Wasserhahn. Und wie Toilettenbenutzung, wenn die Spülung kein Wasser hat und der eiskalte Fäkalienkegel immer höher wird?
      Der Nah- und Fernverkehr ist Geschichte, laufen ist angesagt.
      Nahrungsversorgung? Alle Geschäfte leer oder geplündert.
      Telefon, TV, Radio ohne Strom???
      Danke Merkel!!!

      • So wird es wohl kommen. In unserem Stadtbüro gibt es schon jetzt 3- 4 Mal in der Woche Stromausfälle (kann ich an meiner alten elektrischen Uhr sehen, die am Netz hängt), mal nur einige Minuten, mal 1-2 Stunden…immer nachts!!! Ein Schelm, der Böses dabei denkt !!!

  2. Ein Agrarland auf Mittelalterniveau braucht doch keine (sehr wenig) Elektrizität !!!
    Wir sollten uns mit Kerzen und warmen Pullovern eindecken. Und es ist sicher nicht falsch, sich über die Notbrunnen der Wasserversorgung zu informieren…. Die guten Zeiten sind vorbei !!! Wählt ruhig die Grünen !!! (Ich bin froh, dass ich alt bin. Vielleicht hält es ja noch ein paar Jahre !?)

  3. Meine Urenkel, gehen jeden Freitag eifrig mit demonstrieren. Die Lehrer arbeiten von Montag bis Donnerstag darauf hin, dass am Freitag alles passt. Zu unserer Zeit machte das der Pionierleiter für die Kleinen und der FDJ Sekretär für die Großen. Da wurde meistens gegen die Amis und gegen die bösen Kapitalisten demonstriert. Wir hatten davon gar nichts, genau so wie Heute. Die meisten Kids können mit dem Begriff “ Klima “ nicht einmal etwas anfangen.

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