Spannung: Einzelhändler zum 11. Januar – „Wir machen auf“

Die neuen Maßnahmen der Regierungen in Bund und Ländern werden nach Meinung des Tübinger OBs Boris Palmer den Innenstädten schaden, wenn nicht ab Februar Lockerungen eintreten. Diese Meinung teilen offenbar auch zahlreiche Einzelhändler. So gibt es eine Initiative „Wir machen auf – kein Lockdown mehr“, der nach Angaben auf „n-tv“ offenbar über 53.000 Menschen beigetreten seien. Dort würde Informationen bereitgestellt, es gäbe Entwürfe für Plakate oder Flyer, die diese Mitglieder in die Schaufenster stellen wollten. Schließlich gäbe es auch rechtliche Beratung bzw. die Vermittlung derselben an zwei „bekannte Rechtsanwälte der Querdenker-Bewegung“.

11. Januar: Bisherige Maßnahmen würden enden

Die Initiative sowie Kritiker insgesamt beziehen sich darauf, dass am 11. Januar die bisherigen Maßnahmen enden würden. Der Einzelhandel dürfte wieder regulär öffnen, wenn es keine neuen Maßnahmen geben würde. Inzwischen allerdings greifen die neuen Maßnahmen mit dem neuen vorläufigen Enddatum 31. Januar. Das Bundesland Sachsen hat sich darauf festgelegt, dass dessen Maßnahmen bis zum 7. Februar gelten werden.

Die Einzelhändler, die sich an solchen Öffnungen beteiligen, werden zumindest zunächst sicher mit Bußgeldbescheiden und / oder anderen Sanktionen rechnen müssen. Der Handelsverband Bayern sieht nach dem Bericht auf „n-tv“ in der Aktion denn auch zunächst einen „Hilfeschrei“. Darin äußere sich die Wut und die Verzweiflung zahlreicher Einzelhändler.

Das Gastgewerbe erhalte durch die „Novemberhilfe“ bis zu 75 % seiner Umsatzausfälle. Der Handel würde demgegenüber „am ausgestreckten Arm verhungern“. Bis dato sei nur heiße Luft gekommen, so Geschäftsführer Bernd Ohlmann gegenüber DPA.

Die Bremer Gastro-Gemeinschaft (BGG9 hingegen wird im selben Beitrag dahingehend zitiert, dass sie sich von der Aktion „Wir machen auf“ distanziere. Beobachter merken an, dass der Gastro-Verband wie beschrieben mit dem Handel nicht vergleichbar sei. Der Innenstadthandel, so hatte es Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer formuliert, liegt auf der Intensivstation.

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