in Wirtschaft

Die Datenüberwachung in der EU geht heute bereits deutlich weiter, als die meisten von uns sich dies vorstellen werden. Seit dem 1. September hat die EU ein sogenanntes „Verbrauchs-Kontrollsystem“ etabliert. Dieses System ist offensichtlich geeignet, um die Überwachung auf unseren Straßen deutlich weiter voranzutreiben. Der „Focus“ berichtet über ein Bundestagsgutachten, dass die effiziente Kontrolle beschreibt.

So würden bei Neuwagen künftig für jede Fahrt, die Sie tätigen, unter anderem die Anzahl der gefahrenen Kilometer gespeichert, die Geschwindigkeit sowie der Verbrauch an Energie. Die Daten gehen nicht nur an die Behörden oder Hersteller, beispielsweise, um die Effektivität im Zeitablauf zu erhöhen, sondern auch an die EU – per Direktübertragung, wie es heißt.

Überwachungsstaat wird perfekter

Bis dato ist der Umstand praktisch unbekannt: Sie nehmen künftig die EU direkt mit an Bord Ihres Fahrzeugs. Das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages nennt sich „Einzelfragen zur Überwachung des CO-2-Ausstoßes von PKW“. Vorbereitet wurde alles bereits vor Jahren, wie wir beschrieben.

So gibt es eine EU-Verordnung vom 5. November 2018. Danach sind „Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit einer Einrichtung zur Überwachung des Kraftstoff- und/oder Stromverbrauchs ausgestattet“. Dieser Satz verbirgt Sprengstoff.

Denn: Diese Pflicht gilt sowohl für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor wie auch für Hybride, die gleich zwei Antriebsformen vereinen (ergänzend eine extern aufzuladende Batterie).

Aktuell sieht die Verordnung lediglich vor, dass Hersteller, bei denen es zu großen Abweichungen zwischen Normen und der gemessenen Realität kommt, mit erheblichen Bußen rechnen müssen. Je Fahrzeug – einer Flotte – könnten dies bis zu mehreren tausend Euro sein, so der „Focus“. Der Gesamtschaden für die Unternehmen kann demnach sehr schnell in den Bereich vieler Millionen gehen.

Der Vorwurf an die EU lautet typischerweise, sie sei „neoliberal“. Das ist ganz offensichtlich falsch – nichts könnte weiter entfernt von einer „freien Marktwirtschaft“ sein… Lesen Sie hier mehr dazu.

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Kommentar

  1. Nun ja, hätte man einen einfachen, der Realität auch nur Ansatzweise entsprechenden Testzyklus, bräuchte man dieses Milliardenschwere Überwachungsprogramm nicht. Auf der anderen Seite hat man so ein feines Überwachungstool und das auch noch schön grün Verpackt. Die Pille wird leicht geschluckt vom Volk.

  2. Zu schnell gefahren?
    Zu viel Treibstoff verbraucht (in neudeutsch: zu viel CO2 erzeugt)?
    Kilometer-Limit des Woche / des Monats überschritten?
    Und schon wird Dank G5 dein Fahrzeug aus der Ferne stillgelegt, egal wozu Du es benötigst.
    Schöne NWO-Welt…

  3. Man hätte sich das fast denken können, deswegen muss auch jedes neue Auto ein GSM-Modul haben, angeblich um bei einem Unfall Notrufe zu tätigen. Da wird bestimmt noch viel mehr abgegriffen, man denke nur an die vielen Kameras an neueren Fahrzeugen oder den ach so tollen Sprachassistenten, der bestimmt immer zuhört, auch wenn man das nicht will. Dann noch die Live-Ortung, wo das Fahrzeug gerade fährt oder steht. Die älteren Fahrzeuge werden regelmäßig über das Troll-Mautsystem erfasst, die IR-Dioden darin verraten jedenfalls, das jeder erfasst wird, egal wer da duchfährt. Da war die DDR-Stasi nichts dagegen. Was oben mit dem Abschalten steht, ist sicher auch möglich, Motorsteuerung aus und die Fahrt stoppt. Ein netter Sonnensturm wäre mal an der Zeit, um diesem Überwachungs-Wahn ein Ende zu setzen!

  4. Ich weiß schon, warum ich kein Auto, geschweige denn Führerschein (gemacht) habe, denn GENAU DAS hab ich schon seit ein paar Jahren befürchtet, dass das auf uns zukommen wird. Stasi 02 lässt grüßen!

  5. Das ist sehr erfreulich das es Personen gibt die den Verkehr nicht unnötig verstopfen.
    Obwohl wenn ich unterwegs bin werden die Strassen fast immer frei gemacht für mich – ich habe doch kein „0“ Kennzeichen ?!
    Fantastisch freie Fahrt ist ein Hochgenuss ..

  6. Nachtrag : Parkplatz brauchen Sie ja auch nicht – was wollen Sie mehr vom Leben.
    Ich kümmere mich bald um andere Häfen und zwar die „frischen & blanken“
    Volle Kraft voraus ..

  7. Kauft diese Autos nicht ihr habt mehr macht wie ihr glaubt eine Weile verzichten schadet auch nicht.
    Auch ältere Autos fahren.
    Vergesst Spahn und Corona nicht! Was passiert mit dem Test? Dorothea hat eine Gen-nom Datenbank aufgebaut! Mit dem PCR Test der auch als Idiotentest (Falschtest) in Fachkreisen genannt wird. Und auch unsere Autoindustrie mit dieser geplanten „Epidemie“ runter fährt.
    Hoffentlich soweit das für ihre Bemühung „D“ zu zerstören das Geld ausgeht

Webmentions

  • Sie fahren – und die EU misst mit – Die Welt 18. September 2020

    […] Die Datenüberwachung in der EU geht heute bereits deutlich weiter, als die meisten von uns sich dies vorstellen werden. Seit dem 1. September hat die EU ein sogenanntes „Verbrauchs-Kontrollsystem“ etabliert. Dieses System ist offensichtlich geeignet, um die Überwachung auf unseren Straßen deutlich weiter voranzutreiben. Der „Focus“ berichtet über ein Bundestagsgutachten, dass die effiziente Kontrolle beschreibt. […] Source link […]