in Wirtschaft

Peter Altmaier hatte als Wirtschaftsminister im Frühjahr seinen großen Auftritt: Er versicherte dem Volk, dass die Lockdown-Maßnahmen in Deutschland kein Problem seien. Die Regierung stünde dafür, dass kein einziger Arbeitsplatz verloren gehen müsse. Nun zeigt sich aktuell mit mehr als 4,4 Millionen Kurzarbeitern in Deutschland, dass dies eher ein frommer Wunsch war – oder eine Lüge. Noch wesentlich brisanter dürfte eine Studie der „Economic Uncertainty Before and During the COVID-19 Pandemic“ sein. Die Zentralbank Großbritanniens, die „Bank of England“, meint demnach, dass eine schnelle und „vollständige Erholung“ der Weltwirtschaft nicht wahrscheinlich ist.

Auf solch eine Erholung aber hatten Altmaier und andere Politiker gesetzt. Altmaier hatte anfangs für das kommende Jahr sogar noch eine Erholung um 5 %, 6 % oder 7 % in Aussicht gestellt. Es kommt alles anders – und schlechter.

Verunsicherung ist zu groß

Die Studie untersucht nicht nur die reinen Wirtschaftsdaten, sondern ebenso die „Verunsicherung“ aller Wirtschaftsteilnehmer. Dies sind Investoren (typischerweise an den Aktienmärkten, aber auch außerhalb der Börsen),Privathaushalte und Unternehmen. Dafür wurden Presseberichte untersucht, soziale Medien wie Tweets über Twitter und die Prognosen der Wirtschaftsinstitute.

Das Ergebnis ist recht eindeutig: Die meisten Risiko-Indikatoren sind hiernach auf den höchsten Stand aller Zeiten geklettert. Das Allzeithoch dieser Parameter wiederum lässt vermuten, dass die Konjunktur sich weder mittel- und erst recht nicht kurzfristig wieder erholen werde.

Das Modell der Experten geht davon aus, die Industrieproduktion werde in den USA in diesem Jahr um bis zu 19 % sinken. Zum Vergleich: Daher könne es wie infolge der Finanzkrise immerhin über zwei Jahre dauern, bis die Produktion das langjährige Durchschnittsniveau wieder erreicht.

Die USA sind mit einem Anteil von etwa 25 % der entscheidende Hebel für die Weltwirtschaft – und damit auch für das wirtschaftliche Wohlergehen von uns allen. Bereiten Sie sich daher vor – hier finden Sie entsprechende Hinweise. 

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