Rentenversicherung in den USA sind am Ende – So sieht es bald auch bei uns aus…

Vor wenigen Tagen berichtete „neopresse.com“ darüber, dass die Rentenversicherung in den USA vor dem Kollaps stehen würde. Damit wäre das westliche Modell der Rentenversicherung faktisch vor dem Aus, wie auch bei uns schon. Der Schaden ist immens. Denn rund vier Millionen Menschen im Jahr melden sich dort zu Rente an. Bislang nahm die Rentenversicherung mehr Geld ein, als sie ausgegeben hat. Nun kippt das System. Es gibt 2018 immerhin Einnahmen in Höhe von fast 1 Billion Dollar. Dabei passiert in diesem Jahr offenbar nichts. Doch schon bald wird die Höhe der Auszahlungen über den Einzahlungen liegen.

Vorsicht: 2034 haben die Versicherungen kein Vermögen mehr

Nach diesen Berechnungen haben die Rentenversicherungen in weniger als 20 Jahren kein Vermögen mehr, von dem sie dann die Differenzen begleichen könnten. Das bedeutet, die mehr als 60 Millionen Rentner in den USA müssen sich in den kommenden Jahren darauf einstellen, dass die Renten mangels Geld schlicht gekürzt werden.

Nun stehen die USA damit nicht alleine. Das ist in Deutschland nicht anders, nachdem die Rentenkassen hier systematisch geplündert worden sind. Zudem sollen die Beiträge bis zum Jahr 2025 stabil bleiben – unnötig, wenn die gute Konjunktur zugrunde gelegt wird. Dies ist nur eine politische Maßnahme, um Sparsamkeit zu demonstrieren.

Doch die künftigen Probleme sind absehbar: Rentenexperten halten es für möglich, dass die versprochene Beitragsstabilität und die Rentenhöhe schon 2025 nicht mehr greifen. Die niedrigen Zinsen, ebenfalls politisch bedingt, spielen dabei keine Rolle. Noch immer können Sie binnen kurzer Zeit ein Online-Depot abschließen und damit dann Sparpläne auf Indexfonds kaufen. Diese sind statistisch nach einer Haltedauer von einigen Jahren nicht riskanter als etwa Anleihen. Versicherungen können solche Renditen von bis zu 8 % nicht mehr bieten.

In den USA haben zahlreiche Rentner als Schutz schon Aktien gekauft.