in Wirtschaft

Das Corona-Virus hat nicht nur die gesellschaftlichen Aktivitäten reduziert, sondern auch den Finanzmarkt implodieren lassen. Zusätzlich berichten jetzt Goldhändler von einem Kundenansturm. Goldmünzen, Goldbarren und auch Silbermünzen seien jetzt sehr gefragt, so der „Goldreporter.de“. Dabei zeichne sich sogar ein möglicher neuer Engpass auf dem Markt ab.

„Gold steht jetzt als Kriseninvestment natürlich wieder im Vordergrund. Aktuell verkaufen wir ca. 50 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Monat März“, so zitiert der Bericht den Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service GmbH&Co. KG, Dominik Lochmann. Kein Wunder: Viele fürchten inzwischen, Gold würde jetzt immer wichtiger. Ein Rückblick auf die vergangene Woche reicht…

Drama am Ölmarkt…

„Das Scheitern der OPEC-Gespräche in Wien am Freitag vergangener Woche und die Ankündigung Saudi-Arabiens, eine Erhöhung seiner Marktanteile durch billiges Öl anzustreben, hat zu einem historischen Preisverfall des Öls geführt. Der Ölpreis ist am Montag um mehr als 20 Prozent, also massiv gefallen und hat sich in diesem Jahr, was noch sehr jung ist, bereits halbiert.“

Demnach ist einem Bericht zufolge die FED als Zentralbank der USA jezt gefordert, die Zinsen weiter zu senken, da die Krise inzwischen zu einer massiven Wirtschaftsflaute führt. Die FED jedoch wollte die Inflation sogar am liebsten künstlich erhöhen, das Ziel solcher Zentralbanken liegt typischerweise bei +2 %.

Oft suchen in solchen Situationen auch „Zuflucht im Dollar“, zumal dann, wenn der Ölpreis noch kollabiert. Dann zeigt sich typischerweise ein stärkerer Dollar. Aktuell jedoch sei dies, so heißt es, eine falsche Idee – der Dollar ist beispielsweise gegenüber dem japanischen Yen sogar dramatisch gefallen.

Hierin sehen kritische Geister sogar eine mögliche Neuordnung am Finanzmarkt: Der Goldstandard könne wieder eingeführt werden – möglicherweise erklärt dies den Ansturm auf die Goldhändler gleichfalls.

1971 beendete der damalige US-Präsident Nixon die Anbindung des Dollars an Goldbestände – da die USA die Goldforderungen ohnehin nicht mehr bedienen konnten. Seither ist Dollar reines „Papiergeld“.

Nun erhöhen die Zentralbanken seit längerer Zeit wieder ihre Goldkäufe – dies deutet daraufhin, dass im Zuge der zunehmenden Krise die Goldanbindung wieder eine Option zu sein scheint. Einem Gerücht zufolge könnte dies durch die „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ) in Basel bereits am 29. März geschehen. Die ganze Geschichte dazu lesen Sie hier: https://www.watergate.tv/das-ende-des-oel-standards-und-der-neue-goldstandard/

 

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Kommentar

  1. Geht es in dem Artikel um den 29. März 1919 oder 2020? Dies wäre eine entscheidende Frage.
    Die Theorie eines neuen Goldstandards kommt immer wieder hoch, sollte sich aber nicht so einfach durchsetzen können, um das Schuldenproblem zu lösen. Wollte man durch einen „künstlichen“ Goldpreis, also einen „Standardpreis“, Regierungen so reich machen, dass ihre Goldreserven zur Schuldendeckung oder Rückzahlung ausreichen, so wären astronomische Goldpreise nötig, etwa das 1000 fache oder mehr, vom heutigen Preis. Der Privatbesitz von Gold würde dann verboten und unter Strafe gestellt, weil Leute plötzlich reich wären, die nicht reich werden dürfen. Das passt alles nicht zusammen.